Erfolg

Gegen die jahrelange Vollsperrung der L 277 zwischen Nendingen und Tuttlingen!

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an:
Regierungspräsidium Freiburg,Verkehrsministerium Baden-Württemberg

6.310 Unterschriften

Petition hat zum Erfolg beigetragen

6.310 Unterschriften

Petition hat zum Erfolg beigetragen

  1. Gestartet 2023
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Erfolg

Die Petition war erfolgreich!

Petition richtet sich an: Regierungspräsidium Freiburg,Verkehrsministerium Baden-Württemberg

Prof. Dr. Steffen Tanneberger
Vorsitzender der CDU Mühlheim-Stetten
Folgen Sie mir für weitere Informationen gerne auf fb und instagram!
Worum geht es?
Das Regierungspräsidium Freiburg plant, die Donaubrücke der L 277 zwischen Nendingen und Tuttlingen zu sanieren. Die Arbeiten sollen 2025 beginnen; derzeit wird mit einer Bauzeit von 17 Monaten gerechnet. Für diese Zeit soll die L 277 mit Rückendeckung des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg voll gesperrt werden!
Was bedeutet das für die Pendler aus und nach Tuttlingen in Richtung Donautal?
Zunächsteinmal wäre es nicht mehr möglich, mit dem Auto auf kürzestem Weg von Nendingen nach Tuttlingen zu gelangen. Es müsste daher eine Umleitung eingerichtet werden. Nach Presseberichten gilt es am wahrscheinlichsten, dass eine Umleitung über Neuhausen ob Eck ausgewiesen wird.
Was sind die Folgen für die Bürgerinnen und Bürger?
Die Fahrstrecke von Nendingen nach Tuttlingen verlängert sich von 5 km auf 20 km!
Für einen Pendler aus Nendingen nach Tuttlingen (oder umgekehrt) bedeutet das pro Tag eine zusätzliche Wegstrecke von 30 km! Neben den Bürgern aus Tuttlingen und Nendingen sind auch die Bürger weiterer Gemeinden entlang der Donau und des Heubergs betroffen: Mühlheim-Stetten, Kolbingen, Fridingen, Renquishausen, Buchheim, Irndorf und Neuhausen ob Eck.
Die Umleitung kostet die Bürgerinnen und Bürger Geld, Nerven und wertvolle Lebenszeit.
Was sind die Folgen für den Verkehr?
Die Umleitung führt zu einer erheblichen Vergrößerung des Verkehrsaufkommens. Das soll folgende überschlägige Berechnung verdeutlichen: Legt man für Hin- und Rückweg nur eine Verlängerung der Wegstrecke um insgesamt 20 km zu Grunde, so ergibt das bei den in Nendingen gezählten 15.000 Kraftfahrzeugen je Tag pro Monat eine zusätzliche Wegstrecke von 9.000.000 (9 Millionen) km. Für 17 Monate sind das 153.000.000 (153 Millionen) km. Diese Wegstrecke erreicht ein Auto, das 3.835 fach die Erde umrundet! Legt man einen Verbrauch von 8 Litern Benzin je 100 km zu Grunde, so errechnet sich ein zusätzlicher Kraftstoffverbrauch von 12.240.000 (rund 12 Millionen) Litern. Bei einem Benzinpreis von 1,80 EUR ergibt das einen Betrag von rund 22 Millionen EUR.
Was sind die Folgen für die Umwelt?
12 Millionen Liter Benzin bedeutet einen CO2-Ausstoß von 29 Millionen Kilogramm CO2, das sind 29.000 Tonnen. Hinzu kommen weitere schädliche Effekte des Straßenverkehrs, wie Lärm, Feinstaub, Straßenschäden, Wildunfälle etc.
Was sind die Folgen für die Wirtschaft?
Die Wirtschaft steht auch im Kreis Tuttlingen nach Corona- und Energiekrise vor großen Herausforderungen. Die beschriebene Umleitung würde für Pendler und Unternehmen, inbrsondere auch für ansässige Speditionsunternehmen eine enorme zusätzliche Belastung darstellen.

Begründung

Die geplante Vollsperrung der L277 ist DAS Thema in der Region!
Wir fordern eine Brückensanierung ohne Vollsperrung der L 277! Die Vorschläge liegen auf dem Tisch: Die neue Brücke muss neben der alten Brücke gebaut werden. Die alte Brücke wird erst abgerissen, wenn die neue steht!
https://www.schwaebische.de/regional/tuttlingen/tuttlingen/strasse-zwischen-tuttlingen-und-nendingen-wird-2025-gesperrt-1655606?lid=true

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 07.06.2023
Sammlung endet: 06.09.2023
Region: Landkreis Tuttlingen
Kategorie: Verkehr

Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    wir alle erleben gerade, wie sehr die Sperrung der L 277 unseren Alltag belastet. Der weite Umweg über Neuhausen ob Eck kostet Zeit, Geld und Nerven. Es geht nicht nur um zusätzliche Kilometer, es geht um Lebenszeit.

    Die ursprüngliche Planung hat eine Vollsperrung von 17 Monaten vorgesehen. Die jetzige Vollsperrung dauert dagegen nur wenige Wochen. Das ist ein Erfolg, den wir gemeinsam erreicht haben.

    Der CDU-Kreisverband Tuttlingen mit unserer Kreisvorsitzenden Maria-Lena Weiss MdB und die CDU-Ortsverbände Nendingen und Mühlheim-Stetten haben 2023 die Petition gegen die jahrelange Vollsperrung auf den Weg gebracht.

    Innerhalb kürzester Zeit haben 6.310 Bürgerinnen und Bürger unterschrieben. Rund 500 Menschen sind zu unserer überparteilichen Kundgebung nach Nendingen gekommen. Unternehmen, Beschäftigte, Vereine und Kommunen haben sich angeschlossen. Aus einer Initiative ist die gemeinsame Sache einer ganzen Region geworden.

    Gemeinsam haben Maria-Lena Weiss und ich die 6.310 Unterschriften an Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer übergeben. Landrat Stefan Bär hat größten Einsatz gezeigt und zusammen mit der Stadt Tuttlingen eine tragfähige Lösung gefunden: die Behelfsbrücke!

    Der Kreistag und der Tuttlinger Gemeinderat haben mit ihren Beschlüssen den Weg freigemacht. Land, Landkreis und Stadt finanzieren die Behelfsbrücke gemeinsam. Auf Landesebene hat Guido Wolf unser Anliegen unterstützt.

    Voraussichtlich Ende August soll die Behelfsbrücke nun für den Verkehr freigegeben werden. Dann übernimmt sie den Verkehr, während die alte Donaubrücke abgebrochen und neu gebaut wird.

    Mein Dank gilt Ihnen, den 6.310 Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern, den Teilnehmern unserer Kundgebung, allen weiteren Unterstützern und allen Verantwortlichen, die unsere gemeinsame Forderung in die Tat umgesetzt haben.

    Wenn bald die ersten Autos über die Behelfsbrücke fahren, ist das mehr als eine technische Zwischenlösung. Es ist der sichtbare Beweis: Demokratie lebt nicht vom Zuschauen. Sie lebt davon, dass Menschen gemeinsam etwas bewegen.

    Ihr
    Steffen Tanneberger

  • Liebe Unterstützende,

    herzlichen Glückwunsch zum Erfolg Ihrer Petition! Damit noch mehr Menschen davon erfahren, haben wir von openPetition einen Post zur Petition auf Facebook, Twitter und Instagram veröffentlicht - gerne mitmachen & teilen, teilen, teilen:

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    Vielen Dank für Ihr Engagement!
    Ihr openPetition-Team
  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    das ging schnell: Vergangenen Freitag haben Maria-Lena Weiss MdB und ich die gut 6.300 Unterschriften an Frau Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer übergeben

    www.nq-online.de/lokales/verkehr/uebergabe-6310-unterschriften-id766166.html,

    gestern dann die erfreuliche Nachricht: Die Planungen für die Behelfsbrücke beginnen, auch über die Kosten hat man sich geeinigt:

    www.schwaebische.de/regional/tuttlingen/tuttlingen/behelfsbruecke-l-277-stadt-land-und-kreis-sind-sich-einig-1951249?lid=true

    Das ist auch Ihr Erfolg, der Erfolg unserer Petition! Und das zeigt: man kann etwas bewegen, wenn man sich engagiert! Deshalb ist unser Erfolg auch ein Erfolg für unsere Demokratie!

    Wir wollen aber nicht vergessen, dass unsere Politiker hinter den Kulissen hart an diesem Erfolg gearbeitet haben: Guido Wolf MdL hat seinen Einfluss in Stuttgart geltend gemacht, Landrat Bär und OB Beck haben in langen Verhandlungen mit dem Regierungspräsidium die jetzt gefundene Lösung erarbeitet. Auch Ihnen gilt unser herzlicher Dank!

    Wir halten Sie auch weiter auf dem Laufenden!

    Herzliche Grüße

    Steffen Tanneberger

Wenn es politisch gewollt ist, ist es möglich die neue Brücke neben der alten zu errichten oder eine Behelfsbrücke während der Bauzeit aufzubauen, wie es andernorts getan wird.

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