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Gegen die Versiegelung von Ackerflächen in Südniedersachsen

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Bürgermeister von Rosdorf und Friedland des Landkreises Göttingen
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  1. Algatatud märts 2020
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Die Gemeinden Friedland und Rosdorf beabsichtigen den Bau eines Gewerbegebiets im ländlichen Raum zwischen Klein Schneen, Deiderode, Mariengarten und Elkershausen. 270.000 m² – das entspricht 27 Hektar fruchtbarem Ackerland – sollen dafür zubetoniert werden. Grundlage sind veraltete Flächennutzungspläne der Gemeinden von 2004. Mit der geplanten Anlage würden Lebensqualität und Natur unwiederbringlich zerstört. Wir fordern die Bürgermeister und die Gemeinderäte von Friedland und Rosdorf auf, alle Planungen für ein Gewerbegebiet an der A 38 unverzüglich einzustellen. Die Flächennutzungspläne sind unbedingt den veränderten Klima- und Umweltbedingungen anzupassen.

Diese Petition steht auch stellvertretend für eine Vielzahl von anderen Projekten zur Flächenversiegelung, die angesichts veränderter klimatischer Bedingungen nicht mehr zeitgemäß sind.

Selgitus

Keine Versiegelung von fruchtbarem Ackerland Ziel der Bundesregierung und der niedersächsischen Landesregierung ist die drastische Reduzierung der Flächenversiegelung bis 2030. Dennoch werden laut Umweltbundesamt im Schnitt 100 Hektar Boden täglich versiegelt – d.h. für Bebauung, Siedlung, Verkehr zu-betoniert. Diese Böden fehlen zur Nahrungsmittelproduktion. Statistisch gesehen zerstört die Versiegelung von 27 ha Ackerland die Nahrungsgrundlage für 138 Menschen (vgl. Wakamiya landinfo 7/2011).

Hochwasser und Überflutungen bei Starkregen Schon 2004 wurden im Umweltbericht der Planungsgruppe Lange Puche GmbH Bedenken hinsichtlich des Regenwassersystems geäußert. Der Klimawandel begünstigt Starkregen-ereignisse. Schon heute kann das Oberflächenwasser bei Starkregen nicht aufgehalten oder abgeführt werden. Überschwemmungen 2015 (www.nonstopnews.de/meldung/21130), 2016 (www.goettinger-tageblatt.de/Die-Region/Friedland/Zweimal-abgesoffen-in-einem-Jahr) und 2019 (www.hna.de/lokales/goettingen/friedland-ort108199/starkregen-spuelt-schlamm-in-ortschaft-klein-schneen-12305877.html) waren die Folge.

Abnehmende Lebensqualität Die Anwohner der Gemeinde und vor allem der Dörfer Klein Schneen, Deiderode und Elkershausen hätten Lärm, Licht- und Luftverschmutzung zu erwarten. In diesen z.T. engen und unübersichtlichen Ortschaften wird sich die Verkehrssituation weiter dramatisch verschärfen. Schon heute ist sie tagtäglich insbesondere für Schulkinder lebensgefährlich.

Mehr Nachhaltigkeit statt veralteter Konzepte Die Planannahmen von 2004 sind veraltet. Denn seitdem haben sich die klimatischen Bedingungen verschlechtert. Die Einschätzung von neuen Arbeitsplätzen ist vor dem Hintergrund zunehmender Automatisierung in der Logistikbranche und im Gewerbe fraglich. Je mehr Stellen davon in den Niedriglohnsektor fallen, desto geringer wird der Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer ausfallen. Nachhaltige Konzepte zur Schaffung von Arbeitsplätzen ohne Land zu versiegeln sind zu erarbeiten.

Deutschland verfehlt sein Klimaziel für 2030 Deutschlandweit konnten bisher im Verkehr nur zwei Mio. Tonnen Kohlendioxid eingespart werden - geplant waren 10 Mio. Die vielen LKW´s, die im Gewerbegebiet ein- und ausfahren, würden zur schlechten Klimabilanz beitragen.

FAZIT: Das geplante Gewerbegebiet (www.komsis.de/de/gewerbeflaechen/?profile=GF-57246) ist ein gewaltiger Eingriff in Natur und Sozialgefüge der Gemeinden. Das Kapital der Region – ihr ländlicher Charakter neben fruchtbaren Ackerböden – wird unwiederbringlich zerstört. Die Bewahrung des Ackerlandes zur Nahrungsmittelerzeugung hat oberste Priorität!

Mit Ihrer Unterschrift leisten Sie einen Beitrag zum Erhalt der Lebensbedingungen, die nicht nur die Anwohner, sondern auch uns alle angehen.

Initiative für ein lebenswerte Region www.ackerstattbeton.de

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  • 17.6.2020al

    Gerade die Landschaft im südlichen Leinetsl darf nicht weiter besiedelt werden. Sie stellt für die hier lebenden Menschen auch einen hohen Erjolungsfaktor dar. Gleichzeitig werden die Flächen für die Landwirtschaft dringend benötigt. Die Corona Krise stellt die Globalisierung in Frage und auch damit große Logistik Zentren.

  • 17.6.2020al

    Weil die Fortschritts- und Wachstumsgläubigkeit nicht blind weitergetrieben werden darf. Weil unser lokales Ackerland besonders fruchtbar ist und nicht vergeudet werden darf. Weil Tiere, Pflanzen UND Menschen einen naturnahen Lebensraum brauchen und nicht immer mehr Beton.

  • Wiebke Schmitt Neuenkirchen

    16.6.2020al

    Weil Ackerland unbedingt erhalten werden muss und wirtschaftlicher Wachstum ins Unendliche nicht das Ziel ist.

  • Juergen Rode Hildesheim

    5.6.2020al

    Weil die Bodenversiegelung auf den geplanten Flächen zu einer Gefährdung des Hochwasserschutzes führt.

  • 2.6.2020al

    Weil es wichtig ist !!!!

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