Région: Basse-Saxe
Environnement

Gegen die Versiegelung von Ackerflächen in Südniedersachsen

La pétition est adressée à
Bürgermeister von Rosdorf und Friedland des Landkreises Göttingen
1.339 Signataires
27% atteint 5.000 objectifs de collecte
  1. Lancé mars 2020
  2. Recueillir 9 semaines
  3. Soumission
  4. Dialogue avec le destinataire
  5. Décision
Je suis d'accord que mes données soient enregistrées . Le pétitionnaire peut voir mes Nom et lieu et les transmettre au destinataire de la pétition. Je peux révoquer ce consentement à tout moment.

Die Gemeinden Friedland und Rosdorf beabsichtigen den Bau eines Gewerbegebiets im ländlichen Raum zwischen Klein Schneen, Deiderode, Mariengarten und Elkershausen. 270.000 m² – das entspricht 27 Hektar fruchtbarem Ackerland – sollen dafür zubetoniert werden. Grundlage sind veraltete Flächennutzungspläne der Gemeinden von 2004. Mit der geplanten Anlage würden Lebensqualität und Natur unwiederbringlich zerstört. Wir fordern die Bürgermeister und die Gemeinderäte von Friedland und Rosdorf auf, alle Planungen für ein Gewerbegebiet an der A 38 unverzüglich einzustellen. Die Flächennutzungspläne sind unbedingt den veränderten Klima- und Umweltbedingungen anzupassen.

Diese Petition steht auch stellvertretend für eine Vielzahl von anderen Projekten zur Flächenversiegelung, die angesichts veränderter klimatischer Bedingungen nicht mehr zeitgemäß sind.

Raison

Keine Versiegelung von fruchtbarem Ackerland Ziel der Bundesregierung und der niedersächsischen Landesregierung ist die drastische Reduzierung der Flächenversiegelung bis 2030. Dennoch werden laut Umweltbundesamt im Schnitt 100 Hektar Boden täglich versiegelt – d.h. für Bebauung, Siedlung, Verkehr zu-betoniert. Diese Böden fehlen zur Nahrungsmittelproduktion. Statistisch gesehen zerstört die Versiegelung von 27 ha Ackerland die Nahrungsgrundlage für 138 Menschen (vgl. Wakamiya landinfo 7/2011).

Hochwasser und Überflutungen bei Starkregen Schon 2004 wurden im Umweltbericht der Planungsgruppe Lange Puche GmbH Bedenken hinsichtlich des Regenwassersystems geäußert. Der Klimawandel begünstigt Starkregen-ereignisse. Schon heute kann das Oberflächenwasser bei Starkregen nicht aufgehalten oder abgeführt werden. Überschwemmungen 2015 (https://www.nonstopnews.de/meldung/21130), 2016 (https://www.goettinger-tageblatt.de/Die-Region/Friedland/Zweimal-abgesoffen-in-einem-Jahr) und 2019 (https://www.hna.de/lokales/goettingen/friedland-ort108199/starkregen-spuelt-schlamm-in-ortschaft-klein-schneen-12305877.html) waren die Folge.

Abnehmende Lebensqualität Die Anwohner der Gemeinde und vor allem der Dörfer Klein Schneen, Deiderode und Elkershausen hätten Lärm, Licht- und Luftverschmutzung zu erwarten. In diesen z.T. engen und unübersichtlichen Ortschaften wird sich die Verkehrssituation weiter dramatisch verschärfen. Schon heute ist sie tagtäglich insbesondere für Schulkinder lebensgefährlich.

Mehr Nachhaltigkeit statt veralteter Konzepte Die Planannahmen von 2004 sind veraltet. Denn seitdem haben sich die klimatischen Bedingungen verschlechtert. Die Einschätzung von neuen Arbeitsplätzen ist vor dem Hintergrund zunehmender Automatisierung in der Logistikbranche und im Gewerbe fraglich. Je mehr Stellen davon in den Niedriglohnsektor fallen, desto geringer wird der Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer ausfallen. Nachhaltige Konzepte zur Schaffung von Arbeitsplätzen ohne Land zu versiegeln sind zu erarbeiten.

Deutschland verfehlt sein Klimaziel für 2030 Deutschlandweit konnten bisher im Verkehr nur zwei Mio. Tonnen Kohlendioxid eingespart werden - geplant waren 10 Mio. Die vielen LKW´s, die im Gewerbegebiet ein- und ausfahren, würden zur schlechten Klimabilanz beitragen.

FAZIT: Das geplante Gewerbegebiet (https://www.komsis.de/de/gewerbeflaechen/?profile=GF-57246) ist ein gewaltiger Eingriff in Natur und Sozialgefüge der Gemeinden. Das Kapital der Region – ihr ländlicher Charakter neben fruchtbaren Ackerböden – wird unwiederbringlich zerstört. Die Bewahrung des Ackerlandes zur Nahrungsmittelerzeugung hat oberste Priorität!

Mit Ihrer Unterschrift leisten Sie einen Beitrag zum Erhalt der Lebensbedingungen, die nicht nur die Anwohner, sondern auch uns alle angehen.

Initiative für ein lebenswerte Region https://www.ackerstattbeton.de

Merci pour votre soutien, Marie-Sophie von Schnehen de Friedland
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Pas encore un argument PRO.

Die Idee dieser Petition, sich gegen die Versiegelung von wertvollen Ackerflächen einzusetzen, ist unterstützenswert. Im vorliegenden Fall aber nicht zielführend, da eine Versiegelung überhaupt nicht geplant ist. Vielmehr ist das Planungsziel aller im Rat der Gemeinde Friedland vertretenen Fraktionen, eine ökologisch sinnvolle und bodenschonende Gewerbeansiedlung zu erreichen (Photovoltaik).

Pourquoi les gens signent

  • il y a 3 jours

    Ich bin Mitglied der BI Dragoneranger und bin zu 100% solidarisch.

  • Non publié Göttingen

    il y a 4 jours

    Geld kann man nicht essen, nicht trinken und nicht atmen!

  • Ralf Boecker Göttingen

    il y a 4 jours

    Bodenverbrauch muss aufhören.

  • Ute Schroer Witzenhausen

    à 30/12/2020

    Ich bin gegen fast jede Versiegelung - wir ersticken noch! Und, egal, was gebaut wird, die Armut wächst. Warum also die Gier Einzelner belohnen?

  • à 28/12/2020

    Versiegelung muss minimiert werden. Ackerland ist Lebensgrundlage.

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