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Petición dirigida a: Deutschen Bundestag - Petitionsausschuss
E-Pet.-Nr. 15498
Sehr geehrte Damen und Herren Bundestagsabgeordnete,
die im Rahmen des diesjährigen Castor-Transportes erfolgten heftigen Demonstrationen gegen die Verbringung des hochradioaktiven Atommülls in das Zwischenlager Gorleben mit Rekord-Teilnehmerzahlen zeigen, dass die Bevölkerung keineswegs mit der unsicheren überirdischen Lagerung von radioaktivem Abfall einverstanden ist. Auch die Petenten sind der festen Überzeugung, dass dieser Protest berechtigt ist, angesichts dessen, dass weder ein Konsens darüber besteht, was letztendlich mit dem überirdisch zwischengelagerten Material geschehen soll oder ob der Salzstock Gorleben oder alternative Orte in Deutschland sich überhaupt zur sicheren Endlagerung des auf hundertausende Jahre hinaus, hochgefährlichen Stoffes eignen wird oder werden.
Die vorliegende Petition soll jedoch nicht nur zeigen, was ohnehin bereits erkennbar ist, sondern darüber hinaus einen Vorschlag enthalten, wie mit dem hochradioaktiven Abfall, der ja nun einmal existiert und aufgrund des Deals der regierenden Parteien mit der Atomlobby immer mehr werden wird, verfahren werden könnte.
Razones.
Von der Tatsache ausgehend, dass große Gebiete rund um die ehemalige russische Kernkraftanlage Tschernobyl, auf Grund des seinerzeit erfolgten Reaktorunglücks bereits für hundertausende von Jahren radioaktiv verseucht sind, würde es sich anbieten den Atommüll nach dorthin zu verbringen, ggf. ein Gebäude mit besonderen Strahlenschutzvorrichtungen erbauen zu lassen, alternativ das noch bestehende Reaktorgebäude zu benutzen und dieses dann als Endlagerstätte für den in Zwischenlägern befindlichen und in weiteren Jahren weiter anfallenden atomaren Abfall zu verwenden.
Angesichts der nach wie vor ungeklärten Frage der sicheren Endlagerung des bei dem Betrieb der deutschen Atomkraftwerke anfallenden, hochradioaktiv belasteten Materials, sind die Rekordbeteiligungszahlen an den diesjährigen Protestaktionen gegen einen weiteren Castor-Transport verständlich und legitim.
Die Sicherheit der zunächst als Zwischenlagerung bezeichneten Unterbringung der Fracht aus Castortransporten scheint mehr als bedenklich, denn es wird berichtet, dass die u. U. tödliche Fracht zum Zweck des Auskühlens, was allein bereits eine Zeit von 30 bis 40 Jahren benötigt, überirdisch durch Abstellen in einer offenbar blechernen Halle (näheres ist nicht bekannt) erfolgt. Erstaunliche Tatsachen hierzu sind auch einem schönen Artikel in der Zeit-Online, mit dem Titel "Die Legende vom Salzstock" zu entnehmen.
Die vereinzelt vorgenommenen Messungen im Umfeld der Castore während des laufenden Transports ergaben, dass die Stärke der nuklearen Strahlung gegenüber früherer Transporte extrem zugenommen habe. Hier wird sogar von einer Vervierfachung der messbaren Stärke dieser Strahlung berichtet. Ob dies in Verbindung mit der überirdischen Zwischenlagerung, eine gesundheitliche Gefährdung der sich in Einzugsgebieten befindlichen Bevölkerung bedeuten kann, müsste zumindest geprüft werden.
Der Lösungsansatz zu diesem Dilemma basiert darauf, dass bei dem Reaktorunglück in dem russischen Kernkraftwerk Tschernobyl bekanntermaßen hohe radioaktive Strahlung freigesetzt wurde und das dortige Gebiet infolge dessen nochhunderttausende von Jahre für Mensch und Tier unbenutzbare Fläche darstellt. Wenn man also davon ausgeht, dass dieses Gebiet, weder für Russland/Ukraine noch für irgendjemanden sonst nutzbar zu sein scheint, läge es nahe die Castoren dorthin zu bringen, denn diese würden nicht mehr Fläche unbrauchbar machen als zuvor, da diese ohnehin bereits für nahezu immer zerstört ist.
Damit die Castoren nicht nur offen und ungesichert im dortigen Gelände stehen, könnten bereits bestehende Gebäudeteile in der ehemaligen Reaktoranlage genutzt werden. Falls dies nicht möglich wäre, ließe sich mit vertretbarem Aufwand ein sicheres Nachbargebäude erstellen, in dem auch künftig noch weiter anfallende atomare Abfallprodukte gelagert werden könnten.
Detalles de la petición
Petición iniciada:
14/12/2010
Fin de la colección:
13/03/2011
Región:
Alemania
Categoría, Tema:
Medio ambiente