Die Schleidener Schullandschaft steht momentan an einem Scheideweg und die Meinungen teilen sich. Zum einen kann man das differenzierte Schulsystem weiterhin behalten und fördert und verbessert mit vorhandenen Geldern die bestehenden Schulen, zum anderen, und das wird momentan in vielen Gemeinden durchgesetzt, meistens mit Unverständnis der Eltern, die ihre Kinder auf eine weiterführende Schule schicken wollen, wird das vorhandene differenzierte Angebot zerschlagen und eine Gesamtschule gegründet. Dies wäre das Ende für die Realschule Schleiden und das Stätdische Gymnasium Schleiden. Deswegen stimmen wir dafür, dass das "alte" aber funktionierende Schulsystem erhalten bleibt!

Begründung

Wir sind gegen eine dritte Gesamtschule im Kreis und wollen das differenzierte Schulsystem im Schleidener Tal erhalten. Eine neue Gesamtschule auf Kosten funktionierender Schulen wollen wir unterbinden. Die Eltern schicken ihre Kinder lieber auf eine gut funktionierende Realschule beziehungsweise ein gut funktionierendes Gymnasium. Zudem muss der Streit schnell geschlichtet werden, da die Eltern von Grundschülern nun jetzt schon unsicher sind, ob die weiterführenden Schulen noch Zukunft besitzen. Die Schulen, die bestehen, werden im Szenario Gesamtschule einfach auslaufen gelassen. Lehrer, die weiter an einem differenziertem Schulsystem unterrichten wollen, werden weg gehen. So lässt man die Schulen langsam ausbluten. Dadurch werden neue Schüler, deren Eltern sich für ein differenziertes Schulsystem entscheiden, jetzt schon woanders angemeldet. Also handeln sie lieber heute als morgen.

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Pro

An den beiden städtischen Schulen wird mit großem Engagement und viel Liebe mit den Schülern gearbeitet. Die große Verbundenheit unserer ehemaligen Schülerinnen und Schüler mit „ihren“ Schulen demonstriert das auch auf diesen Petitionsseiten. Das Schulmonster Gesamtschule mit seinen heterogenen Lerngruppen wird nicht nur unpersönlicher, sondern auch ineffektiver arbeiten. Weil an Gesamtschulen kein Schüler ein Schuljahr wiederholen muss, ist sie außerdem leistungsfeindlich und erfüllt in keinster Weise die Vorstellungen und Wünsche der Betriebe.

Contra

Aber: Veränderung braucht Mut, die Überwindung der Gewöhnung an ein dreigliedriges Schulsystem mit seinen nur noch scheinbar klaren Orientierungen braucht Mut. Etwas kurzsichtig werden gute Erfahrungen beim miteinander und voneinander Lernen an kooperativen Gesamtschulen ignoriert. Was spricht dagegen, wenn Gymnasiasten, zukünftige Studenten und Akademiker während der Schullaufbahn in ein soziales Gefüge aus Menschen unterschiedlicher Ausprägung und Bildung hineinwachsen. Natürlich gilt die Umkehrung für Haupt- und Realschüler genauso; ein Miteinander tut Not.