Junge unbegleitete Geflüchtete brauchen eine Bleibeperspektive in Bremen!

Begründung

Im Sommer 2015 sind beinahe 2000 so genannte unbegleitete minderjährige Flüchtlinge nach Bremen gekommen. Sie haben eine lange Flucht auf sich genommen, um ein Leben in Sicherheit und mit Chance auf eine Zukunft führen zu können. Einige von ihnen gehen inzwischen schon lange zur Schule, haben einen Ausbildungsplatz in Aussicht, besuchen Sportvereine, haben Mentorinnen oder ehrenamtliche Vormünderinnen und andere Freund_innen in Bremen.

Andere hatten weniger gute Startbedingungen. Sie wurden unverschuldet immer noch nicht oder mit falschem Alter registriert, haben noch keinen Schulplatz und warten auf eine Duldung. Mehr noch, viele dieser Jugendlichen sollen Bremen nun verlassen und in anderen Bundesländern leben. Dabei wird übersehen, dass viele dieser jungen Menschen hier mittlerweile ’angekommen’ sind, sich soziale Netzwerke und Bildungsmöglichkeiten gesucht haben, teilweise auch durch Einheimische, die sich als Pat_innen um sie kümmern, unterstützt werden.

Wir fordern die Stadt Bremen auf, den betroffenen jungen Geflüchteten aus humanitären Gründen

 eine Aufenthaltsperspektive in Bremen zu geben und  sie nicht in andere Bundesländer zu verteilen!

Diese jungen Menschen sind gekommen, um zu bleiben, um in Bremen ein neues Leben in Sicherheit anzufangen!

Warum werden junge Flüchtlinge umverteilt?

Junge unbegleitete Geflüchtete werden umverteilt, wenn sie volljährig werden und vorher noch nicht im Jugendhilfesystem erfasst worden sind. Das ist bei nicht- sowie falsch-registrierten Jugendlichen der Fall.

Auf den Zeitpunkt sowie den Ablauf der Registrierung haben die Jugendlichen jedoch keinen Einfluss – nun sollen sie aber die Konsequenzen der Versäumnisse anderer tragen. Wir stellen uns dem entschieden dagegen! Wir fordern, Gelder statt Menschen umzuverteilen!

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Pro

Die jungen Mensvhen haben sehr viel auf sich genommen hm nach Deutschland zu kommen. Eine hohe Motivation und nach der Zeit die bis zur Volljährigkeit vergangen ist auch Integration und Verwurzelung hilft dass sie dem Land bald zurück geben. Eine späte Umverteilung zerstört alle Integrationsmotivationund - Energie auf beiden Seiten. Die Zeit hier wird zur waste time

Contra

Flüchtlinge, egal ob alt oder jung müssen im Bundesgebiet verteilt werden, damit sich bei uns keine "Ghettos",sozialen Brennpunkte und rechtsfreien Räume bilden, wie in Frankreich und Belgien. Gestern hat ein 17 jähriger unbegleiteter Afghane in einem Regionalzug bei Würzburg 4 Menschen z.T. lebensgefährlich mit Axt und Messer verletzt und wurde hinterher von der Polizei erschossen. Der war schon bei einer Pflegefamilie untergebracht: