Petition richtet sich an:
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
Folien, Plastikverpackung und Aufkleber im Supermarkt erzeugen unnötige Tonnen an Plastikmüll. Egal ob Äpfel, Tomaten, Gurken, Paprikas oder Bananen, oft ist Obst und Gemüse im Supermarkt eingeschweißt. Der häufigste Grund dafür ist sehr einfach: Die Plastikverpackung wird von Supermärkten benötigt, um die Ware zu kennzeichnen, egal ob bio oder nicht. Für diese Verpackungsproblematik gibt es bereits eine einfache Lösung, die es bereits in der EU gibt. Eine Lasergravur bzw. ein Laser-Tattoo: Die Gravur geschieht durch die Hitzeeinwirkung wie z.B. auch bei Laser-Tattoos für die Haut oder zum Einbrennen von Stempeln in Käselaibe. Seit 23. Juni 2013 (!) ist die Technologie in der EU erlaubt und wird in Großbritannien von einer Supermarktkette bereits eingesetzt, um Tonnen an Plastikmüll nur durch Aufkleber für Orangen zu vermeiden. Diese Technologie ist sogar kosteneffizienter für Supermärkte und Lieferanten und ist außerdem fälschungssicherer - Aufkleber können im Supermarkt ausgetauscht werden (daher werden meistens Folien präferiert), eingebrannte Infos dagegen nicht. Neben Strichcodes und Text können auch Logos auf die Schale von Früchten und Gemüse gebrannt werden, dadurch kann der Konsument besser verfolgen, woher das Produkt stammt.
Unsere Supermärkte müssen dazu gezwungen werden, weniger Plastikmüll zu erzeugen - Andere umgehen dieses Problem bereits mit einer einfachen, effizienten Lösung: https://www.packagingnews.co.uk/news/video-marks-spencer-to-trial-laser-foods-laser-fruit-labelling-system/
Begründung
Jeder muss etwas für die Umwelt tun. Umweltverschmutzung und unnötiger Müll sind ein riesiges Problem und können ohne Änderungen durch Unternehmen und Konsumenten nicht gelöst werden. Zusammen können wir das handeln von Supermärkten positiv beeinflussen. Bevor es zu spät ist müssen wir dafür sorgen, dass wir keinen unnötigen Plastikmüll mehr erzeugen, um dieses riesiges Problem zu bekämpfen.