• Von: Thomas Müller mehr
  • An: Bundesregierung Deutschland
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Soziales mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 46 Unterstützer
    Sammlung abgeschlossen

Stoppt die Spielhallen

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Durch diese Petition möchte ich erreichen, das Geldspielgeräte aus Spielhallen, Kneipen, Flughäfen und Vereinsheimen verschwinden. Über 700.000 Spielsüchtige in diesem Land hinterlassen einen gewaltigen volkswirtschaftlichen Schaden. Ganze Existenzen werden durch diese Krankheit zerstört und Familien zerrissen. 265.000 Geldspielgeräte stehen in Deutschland und machen durch eine aggressive Software die Spieler krank. In den Spielhallen lassen sich zudem Geldwäsche sowie Steuerbetrug optimal umsetzen. 2012 verloren die Spieler an die 4,16 Milliarden Euro, in den Spielhallen. Jugendliche werden schon im Internet durch kostenlose Spiele angefüttert, der Einstieg in die Spielsucht ist so nur eine Frage der Zeit. Experten schätzen diesen volkswirtschaftlichen Schaden auf 44 Milliarden langfristig. Die Umsetzung des neuen Glücksspielstaatsvertrages ist Länder Sache und wird im Moment nur von Berlin tatsächlich umgesetzt. Der Staat ist nicht in der Lage, diesen Staatsvertrag einheitlich auf alle Bundesländer umzusetzen, sodas der Spielsüchtige endlich geschützt wird und die Spielhallen - Schwemme gestoppt wird.

Begründung:

Die aktuellen Gesetze werden durch die Spielhallenindustrie regelmäßig umgangen. Laut Gesetz ist ein Spiel erlaubt, Einsatz von maximal 20 Cent bei einer Laufzeit von 5 Sekunden. Die Spielhallenindustrie hat durch das Buchen von Geldstand in den Punktestand, dieses Gesetz umgangen. Weiterhin kann durch die Stopptaste die Spieldauer nochmals verringert werden. Ein Spieler kann so seinen Monatslohn in einigen Stunden verspielen. Durch diese aggressiven Züge der Spielhallen - Industrie, sowie einer Software, die nur einen Gewinner langfristig zulässt, - die Spielhallen - Betreiber. Will man sich Auskunft holen bei den großen Herstellern von Geldspielgeräten, oder bei der PTB, über Auszahlungsquoten, so bekommt man keine Antwort oder verweist auf die anderen. Tatsächlich gibt es seit 2005 keine verbindlichen Zahlen mehr über die Auszahlungen dieser Geräte. Manipulationen an diesen Geräten ist jederzeit möglich und sämtliche Geschäftsvorgänge können durch die Betreiber gelöscht werden. Dadurch ist hier auch von Steuerbetrug auszugehen. Die Gauselmann - Gruppe sowie die Novomatic AG teilen sich zu 90% den Kuchen hier in diesem Land. Spenden an Parteien sowie Politiker gehören zum Alltag dieser Firmen. Seit 2005 hat sich die Anzahl der Geldspielgeräte verdoppelt und die Zahl der süchtigen Spieler ist drastisch gestiegen. Durch dieses, von der Spielhallenindustrie kontrolliertes Spiel haben viele Menschen ihre Exestenz verloren und die Schuldenfalle hat manchen Menschen in den Suizid getrieben. Nebenwirkungen der Spielsucht sind auch die Beschaffungskriminalität. Die Städte haben sich durch den gewaltigen Anstieg der Spielhallen zum Negativen verändert und viele Einzelhändler haben ihren Betrieb aufgegeben. Mein Anliegen, ist es, den gültigen Staatsvertrag für das Glücksspiel sofort umzusetzen, die Spielhallenflut zu Stoppen und den Spieler durch neue Gesetze zu schützen. Wir zahlen als Steuerzahler die Kosten für diese Krankheit mit. Sie verursachen einen hohen sozialen sowie materiellen Schaden. Als Autor habe ich in den letzten Jahren, hunderte von Spielsüchtige begleitet und ihren Weg aufgeschrieben. Mein aktuelles Buch, Organisierte Kriminalität durch den Staat legalisiert kam am 11.12.2013 raus.
Daher bitte ich sie, geben sie dieser Petition ihre Stimme.
Weitere Infos über meine Arbeit auf www.carlos-ronelli.de

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Otterfing, 06.01.2014 (aktiv bis 05.07.2014)


Neuigkeiten

Rechtschreibung Neue Begründung: Die aktuellen Gesetze werden durch die Spielhallenindustrie regelmäßig umgangen. Laut Gesetz ist ein Spiel erlaubt, Einsatz von maximal 20 Cent bei einer Laufzeit von 5 Sekunden. Die Spielhallenindustrie hat durch das ...

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Debatte zur Petition

PRO: Möglicherweise dienen Spielhallen der Geldwäsche. Kein anderes Geschäftsmodell ist so unüberschaubar (keine Möglichkeit über Einkäufe Unstimmigkeiten bei Abrechnung nachzuweisen). Aus dem akkumulliertem Geld kann der Geldwäscher zu enormer Macht kommen ...

PRO: Eventuelle Zerstörung der Lebensqualität. Eventuelle psychische Beeinflussung (evtl. Suchtförderung oder eventuelle Ausnutzung). Eventuell kein geschultes Fachpersonal, bzw. möglicherweise nicht Situationsentsprechend handelnd.

CONTRA: Pathologische also Süchtige Spieler werden selbst nach Verbot der staatlich kontrollierten Spielhallen ihrer Sucht weiter nachgehen, der Wegfall der Hallen wird diese Spieler Internetanbietern in die Hände treiben.Im Internet gibt es keine Verlustbeschränkungen, ...

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Petitionsverlauf

Woher kamen Unterstützer

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