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Bild zur Petition mit dem Thema: Gemeinnützigkeit der Homöopathen ohne Grenzen ist unmöglich Gemeinnützigkeit der Homöopathen ohne Grenzen ist unmöglich
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Finanzbehörde Hamburg
  • Region: Hamburg mehr
    Kategorie: Steuern mehr
  • Status: Die Petition wurde vom Petenten zurückgezogen bzw. wird nicht weiter verfolgt
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 588 Unterstützende
    42 in Hamburg
    Sammlung abgeschlossen

Gemeinnützigkeit der Homöopathen ohne Grenzen ist unmöglich

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Seit Jahren versucht der beim Amtsgericht Hamburg unter der Nummer 17436 eingetragene, angeblich gemeinnützige Verein Homöopathen ohne Grenzen (HOG) Menschen in der Dritten Welt und in Krisengebieten mit Homöopathie zu helfen. Diese Bemühungen waren und sind von vornherein zum Scheitern verurteilt, denn alle bisher durchgeführten, belastbaren Studien haben die von Homöopathen behaupteten Wirkungen von Homöopathika widerlegt. Homöopathie ist nichts weiter als eine magisch ritualisierte Scheinmedizin, die günstigstenfalls Placebo-Effekte provoziert.(1)

Die Indoktrination hilfsbedürftiger Menschen durch missionierende Homöopathen birgt stets die Gefahr, dass von evidenzbasierter und wirksamer Medizin abgelenkt wird. Den Menschen wird das, was wirklich hilft vorenthalten und sie bekommen stattdessen wertlose Pseudomedizin eingeredet. Langfristig muss das zu Vertrauensverlusten und Konflikten führen, die dann auch die Arbeit seriöser Hilfsorganisationen behindern können. Außerdem steht das Ansehen der Bundesrepublik Deutschland auf dem Spiel.

Der Verein Homöopathen ohne Grenzen ist von der Hamburger Finanzbehörde als gemeinnützig anerkannt worden. Er wird damit indirekt staatlich gefördert. Aufgrund der gegebenen Sachlage halten wir diese Anerkennung für falsch. Bei genauer Prüfung der Hintergründe und Zusammenhänge wird sich unseres Erachtens herausstellen, dass tatsächlich keine der in § 52 AO genannten Voraussetzungen für eine Anerkennung vorliegt. Die Kritik an den HOG ist schon länger öffentlich und dürfte auch der Hamburger Finanzbehörde nicht entgangen sein. Warum sie bisher dort keine Beachtung fand, ist nicht bekannt. (2-4)

Wir fordern deshalb die Finanzbehörde Hamburg auf, eine erneute und gewissenhafte Prüfung der Angelegenheit vorzunehmen. Sollte dies nicht geschehen und sollte der Freistellungsbescheid für die Homöopathen ohne Grenzen weiterhin bestehen bleiben, sehen wir für diesen Missstand den Senator und Präses der Hamburger Finanzbehörde in der politischen Verantwortung.

(1) www.beweisaufnahme-homoeopathie.de/blog/ (2) www.faz.net/aktuell/wissen/medizin/homoeopathie-alternativheiler-fuer-die-krisengebiete-12608083.html (3) www.heise.de/tp/artikel/40/40415/1.html (4) www.tagesspiegel.de/meinung/alternativmedizin-der-grenzenlose-irrglaube-der-homoeopathie/9163108.html

Begründung:

Die Hamburger Finanzbehörde wurde wegen dieses Missstandes schon mehrfach angeschrieben, hat aber bisher nicht darauf reagiert. Ich bitte deshalb alle Kritiker der Homöopathie und anderer irrationaler Heilslehren, an dieser Petition mit ihrer Unterschrift teilzunehmen.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Brauweiler, 01.09.2014 (aktiv bis 12.10.2014)


Neuigkeiten

Liebe Mitpetenten, binnen drei Wochen, nachdem ich die Petition bei der Hamburger Finanzverwaltung eingereicht habe, kam noch nicht einmal eine Eingangbestätigung. Man wird den Eindruck nicht los, dass dort totale Ignoranz herrscht. Ich gehe deshalb ...

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Debatte zur Petition

PRO: Ich danke dem GWUP-Blog für die beherzte Unterstützung.

PRO: Herzlichen Dank auch an den Ratgeber-News-Blog für die Mitarbeit.

CONTRA: Zitat auch dem Einleitungstext dieser Petition: "Die Hamburger Finanzbehörde wurde wegen dieses Missstandes schon mehrfach angeschrieben, hat aber bisher nicht darauf reagiert. Ich bitte deshalb alle Kritiker der Homöopathie und anderer irrationaler Heilslehren, ...

CONTRA: Na ja...bevor man dem GWUP Blog dankt sollte man sich mal näher mit diesem Verein beschäftigen. Hat ja keiner was dagegen wenn etwas kritisiert wird solange die Kritik auch sachlich ist und nicht in Anfeindungen, Beleidigungen und Hetze ausartet. Hier ...

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