Geplante Kürzung des Unterhaltsvorschusses

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Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

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  1. Gestartet 13.07.2026
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Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

Wir fordern, dass der Unterhaltsvorschuss nicht bereits mit dem 16. Geburtstag endet.
Der Unterhaltsvorschuss muss mindestens bis zum 18. Geburtstag erhalten bleiben. Außerdem sollte geprüft werden, wie Kinder auch während ihrer ersten Ausbildung abgesichert werden können, wenn der unterhaltspflichtige Elternteil weiterhin nicht zahlt. Statt bei Alleinerziehenden und ihren Kindern zu sparen, muss der Staat mehr Geld, Personal und Zeit dafür einsetzen, ausstehende Unterhaltszahlungen konsequenter bei den Elternteilen einzufordern, die zur Zahlung verpflichtet sind.

Konkret fordern wir:
• Keine Kürzung des Unterhaltsvorschusses auf den 16. Geburtstag.
• Erhalt des Unterhaltsvorschusses mindestens bis zum 18. Geburtstag.
• Eine bessere Absicherung während der ersten Ausbildung.
• Konsequente Rückforderung bei den unterhaltspflichtigen Elternteilen, die nicht zahlen.

Begründung

Ich finde es ein Unding, ausgerechnet bei Alleinerziehenden und ihren Kindern sparen zu wollen. Wenn ein Elternteil keinen Unterhalt zahlt, dürfen am Ende nicht die Kinder und der Elternteil, der sie allein versorgt und großzieht, dafür bestraft werden.
Schon dass der Unterhaltsvorschuss bisher mit dem 18. Geburtstag endet, ist für mich nicht nachvollziehbar. Als würden ab diesem Tag plötzlich keine Kosten mehr entstehen. Auch die Unterhaltspflicht endet nicht automatisch mit der Volljährigkeit, sondern besteht während der ersten Ausbildung in der Regel weiter.

Zahlt der Elternteil, bei dem das Kind nicht lebt, weiterhin keinen Unterhalt, steigt der Staat mit dem 18. Geburtstag ebenfalls aus. Der alleinerziehende Elternteil bleibt dann mit den Kosten allein, obwohl die Unterhaltspflicht des anderen Elternteils weiterbesteht. Die Altersgrenze nun sogar auf den 16. Geburtstag zu senken, wäre ein deutlicher Schritt zurück. Ich bin alleinerziehende Mutter eines 17-jährigen Sohnes. Mich persönlich würde diese geplante Kürzung vermutlich kaum noch treffen. Trotzdem macht sie mich wütend. Ich habe meinen Sohn immer allein großgezogen, in sämtlichen Krisen die Verantwortung getragen, gearbeitet und Steuern gezahlt. Wie viele andere Alleinerziehende stehe ich jeden Tag auf, kümmere mich, fange auf, löse Probleme und ziehe einen zukünftigen Steuerzahler groß. Auch davon profitiert unsere Gesellschaft.

Von einer Familienministerin hätte ich erwartet, dass sie sich vor Alleinerziehende und ihre Kinder stellt, anstatt ausgerechnet bei ihnen zu kürzen.
Dieser Vorschlag zeigt für mich keinen Respekt vor dem, was Alleinerziehende jeden Tag leisten.
Kinder dürfen nicht dafür bezahlen, dass ein Elternteil seiner Verantwortung nicht nachkommt.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Karin Pöhlmann-Bahr, Berlin
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 13.07.2026
Sammlung endet: 12.01.2027
Region: Deutschland
Kategorie: Familie

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Noch kein PRO Argument.

Wechselmodell als Standard. Dann haben Mutter und Vater die gleichen Kosten und Aufgaben. Dann kann sich keine Mutter beschweren. Ein Kind leidet nicht unter dem Wechsel. Es leidet wenn es bei einer Mutter lebt die dem Vater unversöhnlich und unkooperativ gegenübersteht!

Warum Menschen unterschreiben

Hier spart der Staat an falscher Stelle und seinen zukünftigen Steuerzahlern.

Der Vorschuss soll nicht geändert werden, das es dem Zweck entfremdet wird.

Ich bin alleinerziehend und meine Tochter wird 16 im Dezember sie besucht das Gymnasium und strebt das Abitur an, dass sie ein eigenes Einkommen erzielt, ist nicht realistisch. Ich arbeite bereits im Vollzeit. Mein 2. Kind erhält auch UVG und wechselt jetzt zur 5. Klasse auch aufs Gymnasium.
Die Anforderungen ab dem 12. Geburtstag sind bereits höher als für die jüngeren Kinder, das kann ja durchaus so bleiben. Aber wenn die Kinder mit 16. noch eine allgemein bildende Schule besuchen, muss UVG weiterhin gezahlt werden!

Damit kann ich laufende Fixkosten für das Kind decken. Ohne diese Unterstützung bin ich gezwungen viele Aufwendungen ( z.B. im Freizeitsport, Ausflüge, Nachhilfe) durchstreichen.

Bei den Ärmsten sparen? So werden weitere große Bevölkerungsteile in die Armut getrieben! Neben dem menschlichen Aspekt, den sich jeder denken kann, hat diese Änderung vor allem auch unmittelbare wirtschaftliche Folgen: Dadurch ist mit signifikanten Auswirkungen wie schlechtere Ausbildung und noch größeren Lücken bei qualifizierten Arbeitkräften zu rechnen.

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