Geplante Kürzung des Unterhaltsvorschusses

Petition richtet sich an:
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

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460 von 30.000 für Quorum in Deutschland Deutschland

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  1. Gestartet 13.07.2026
  2. Sammlung noch > 4 Monate
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Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

Wir fordern, dass der Unterhaltsvorschuss nicht bereits mit dem 16. Geburtstag endet.
Der Unterhaltsvorschuss muss mindestens bis zum 18. Geburtstag erhalten bleiben. Außerdem sollte geprüft werden, wie Kinder auch während ihrer ersten Ausbildung abgesichert werden können, wenn der unterhaltspflichtige Elternteil weiterhin nicht zahlt. Statt bei Alleinerziehenden und ihren Kindern zu sparen, muss der Staat mehr Geld, Personal und Zeit dafür einsetzen, ausstehende Unterhaltszahlungen konsequenter bei den Elternteilen einzufordern, die zur Zahlung verpflichtet sind.

Konkret fordern wir:
• Keine Kürzung des Unterhaltsvorschusses auf den 16. Geburtstag.
• Erhalt des Unterhaltsvorschusses mindestens bis zum 18. Geburtstag.
• Eine bessere Absicherung während der ersten Ausbildung.
• Konsequente Rückforderung bei den unterhaltspflichtigen Elternteilen, die nicht zahlen.

Begründung

Ich finde es ein Unding, ausgerechnet bei Alleinerziehenden und ihren Kindern sparen zu wollen. Wenn ein Elternteil keinen Unterhalt zahlt, dürfen am Ende nicht die Kinder und der Elternteil, der sie allein versorgt und großzieht, dafür bestraft werden.
Schon dass der Unterhaltsvorschuss bisher mit dem 18. Geburtstag endet, ist für mich nicht nachvollziehbar. Als würden ab diesem Tag plötzlich keine Kosten mehr entstehen. Auch die Unterhaltspflicht endet nicht automatisch mit der Volljährigkeit, sondern besteht während der ersten Ausbildung in der Regel weiter.

Zahlt der Elternteil, bei dem das Kind nicht lebt, weiterhin keinen Unterhalt, steigt der Staat mit dem 18. Geburtstag ebenfalls aus. Der alleinerziehende Elternteil bleibt dann mit den Kosten allein, obwohl die Unterhaltspflicht des anderen Elternteils weiterbesteht. Die Altersgrenze nun sogar auf den 16. Geburtstag zu senken, wäre ein deutlicher Schritt zurück. Ich bin alleinerziehende Mutter eines 17-jährigen Sohnes. Mich persönlich würde diese geplante Kürzung vermutlich kaum noch treffen. Trotzdem macht sie mich wütend. Ich habe meinen Sohn immer allein großgezogen, in sämtlichen Krisen die Verantwortung getragen, gearbeitet und Steuern gezahlt. Wie viele andere Alleinerziehende stehe ich jeden Tag auf, kümmere mich, fange auf, löse Probleme und ziehe einen zukünftigen Steuerzahler groß. Auch davon profitiert unsere Gesellschaft.

Von einer Familienministerin hätte ich erwartet, dass sie sich vor Alleinerziehende und ihre Kinder stellt, anstatt ausgerechnet bei ihnen zu kürzen.
Dieser Vorschlag zeigt für mich keinen Respekt vor dem, was Alleinerziehende jeden Tag leisten.
Kinder dürfen nicht dafür bezahlen, dass ein Elternteil seiner Verantwortung nicht nachkommt.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Karin Pöhlmann-Bahr, Berlin
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 13.07.2026
Sammlung endet: 12.01.2027
Region: Deutschland
Kategorie: Familie

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Es gibt ja kein Pro Argument. Den Unterhalt den ihr verlangt, könntet ihr doch selbst nicht mal aufbringen wenn die Kinder beim anderen Elternteil wären! Wie nennt man sowas? Heuchelei! Wie wäre es mit einer Entschädigung für den anderen Elternteil dafür das er seine Kinder nicht in seinem Alltag haben kann?

Wechselmodell als Standard. Dann haben Mutter und Vater die gleichen Kosten und Aufgaben. Dann kann sich keine Mutter beschweren. Ein Kind leidet nicht unter dem Wechsel. Es leidet wenn es bei einer Mutter lebt die dem Vater unversöhnlich und unkooperativ gegenübersteht!

Warum Menschen unterschreiben

Meine Existenzängste wachsen stetig.
Ich arbeite und versuche meinem Kind alles zu ermöglichen. Aber knapp 400€ weniger im Monat, werden die Chancen meines Kindes schmälern.

Hören sie auf, an den Schwächsten zu sparen!
Ich war selber alleinerziehend. Brauchte keinen Vorschuß, weil ich einen freundlichen Expartner hatte. Dieses Glück haben nur 50Prozent aller Trennungskinder.

Wenn ein Elternteil keinen Unterhalt zahlt, dürfen am Ende nicht die Kinder und der Elternteil, der sie allein versorgt und großzieht, dafür bestraft werden. sie haben es so schon schwer genug in der Gesellschaft

Weil mein schulplichtiger Sohn (16, 10.Klasse) und ich davon betroffen wäre und 400 Euro weniger im Monat bedeutet für uns den finanziellen Krisenfall mindestens bis 1.09.2027, sofern wir dann eine Ausbildungsstelle haben, was leider auch nicht mehr so einfach ist.

Ich bin selbst Alleinerziehende seit dem mein Kind geboren wurde. Ich erhalte selbst UVG und weiss wie es ist, finanzielle Sorgen zu haben, obwohl ich als Fachkraft arbeiten gehe. Wenn wir wollen, dass gut ausgebildete Frauen Kinder bekommen, müssen wir als Gesellschaft zu Ihnen stehen, wenn diese nach Trennung alleinerziehend sind!!! Und da geht es gerade um Geld. Wir Frauen arbeiten doppelt so viel wie Männer, Beruf und unbezahlte Care Arbeit, und sind häufig von Altersarmut bedroht!

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