Gerechtes Gesundheitssystem, statt schlechtes Krankensystem

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Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

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  1. Gestartet 16.04.2026
  2. Sammlung noch > 5 Monate
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Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

Laut Grundgesetz (Art. 20 und 28) ist der Gesetzgeber der sozialen Gesetzgebung verpflichtet.
Insbesondere die aktuelle Schieflage der Krankenversicherungen sorgt für Veränderungen, die sich nicht mehr mit einem
Sozialstaat vereinbaren lassen.

Frau Nina Warken betont, dass die Ausgaben die Einnahmen übersteigen und kommt zu dem Schluss, dass wir "sparen" müssen.
Das tun wir dann mit Leistungskürzungen für Beitragszahler, deren Kosten in den letzten Jahren aber immens gestiegen sind.
Bei dieser einfachen Rechnung könnte man aber auch zu dem Schluß kommen die Einnahmen zu erhöhen. Und man könnte zu Recht sagen: "aber nicht mehr zu Lasten der Beitragszahler".

Würde man das System einmal auf "Null" setzen, wäre es nicht gerecht eine Basiskasse für Alle zu betreiben? Beamten- und Privatstatus kann man auch per Zusatzversicherungen abdecken, aber die Basisversicherung ist Pflicht für Alle!
Auch für den Bund, der aktuell nur ca 133€ pro Bürgergeldempfänger einzahlt.
Diese Lücke kann unmöglich einzig von den Beitragszahlern der gesetzlichen Versicherung aufgefangen werden. Eine Bürgerversicherung würde für eine gerechte Kostenverteilung sorgen.

Schaffen Sie soziale Gerechtigkeit nicht weiter ab Frau Warken! Ihre Pläne sorgen für weitere Krankenhaus Schließungen, weitere Fachãrzte die aus dem Kassensystem aussteigen und nur noch privat versicherte Patienten behandeln. Sie sorgen für noch schlechtere Behandlung durch weitere Überlastung, noch längere Wartezeiten und durch Abbau von Präventionsmaßnahmen am Ende für mehr Erkrankte, die teurer sein werden als jede Früherkennung.

Bürokratieabbau würde Kosten sparen. Stattdessen wird versucht über erhöhte Bürokratie/Prüfungen/Ablehnungen/
Voraussetzungen Geld zu sparen.

Hilfsmittel zahlen wir schon lange auf, die Basisversorgung hat wenig Qualität. Keine weitere Vertragsanpassung für Leistungserbringer wird den privaten Kostenanteil der Patienten weiter erhöhen.
Zum größten Teil wird mit 19% MwSt gearbeitet. Mehrwertsteuersenkung oder Befreiung für Hilfsmittel würde eine enorme Ersparnis hergeben. Man könnte das auffangen mit Vermögensteuern im untersten Prozentbereich.

Heilmittel wie Ergo- und Physiotherapie werden für Viele, insbesondere für chronisch Erkrankte, nicht mehr finanzierbar sein.

Unser System ist in allen Bereichen unmenschlich. Unmenschlich für alle, die im Gesundheitswesen arbeiten. Unmenschlich für Patienten.

Jetzt ist Zeit für absolutes Umdenken. Es ist keine Zeit mehr für "Pflaster drauf, wird schon gut."

Begründung

Wenn wir unseren Sozialstaat nicht verlieren wollen, darf nicht mehr nach unten getreten werden, um die oberen 5% Vermõgende nur ja nicht anzukratzen.
Gerecht kann ein System nur mit einer Basis für Alle sein.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Tanja Mauel, Nettersheim
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 16.04.2026
Sammlung endet: 15.10.2026
Region: Deutschland
Kategorie: Soziales

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Warum Menschen unterschreiben

Weil ich nicht verstehe, dass privat Versicherte, die ja auch Bürger dieses Landes sind, keinen Beitrag zur Finanzierung der Kosten für Bürgergeldempfänger und Asylbewerber leisten. Stichwort steuerfinanzierte Krankenversicherung. Ungerechter geht es wohl kaum! Und vielleicht sollte es nur eine Grundversorgung für diejenigen geben, die nicht durch ihre Arbeit zum System beitragen, obwohl sie arbeitsfähig sind.

Weil Gesundheit mit das Wichtigste im Leben ist und die Reform meiner Meinung nach an den falschen Stellen ansetzt. Ich möchte nicht, dass sich unser Gesundheitssystem in die Richtung des amerikanischen Gesundheitswesens entwickelt und ich dann z.B. wenn ich mir mehrere Finger absägen sollte, ich in dieser Schocksituation entscheiden müsste, welche Finger die Ärzte versuchen sollen zu retten, weil die Krankenkasse nur für zwei der vier Finger bezahlen würde.

Wir zahlen so viel.
Es gibt so viele Gründe, die Alle bekannt sind.
Es bleibt bald nichts mehr übrig zum Leben.

Es geht um das Recht auf eine adäquate Versorgung, die nicht zu Lasten des Patienten gehen darf.

Die Reform Vorschläge sind unausgewogen und belasten überproportional die GKV- Mitglieder, besonders chronisch Kranke!

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