• Von: Mandy Radefeldt mehr
  • An: Landtag MV
  • Region: Mecklenburg-Vorpommern mehr
    Kategorie: Soziales mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 118 Unterstützer
    91 in Mecklenburg-Vorpommern
    Sammlung abgeschlossen

Geschwisterkinder an die gleiche Schule!

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Geschwisterkinder finden durch das derzeitige Schulgesetz in Mecklenburg-Vorpommern bei der Vergabe von Schulplätzen keine Beachtung. Das einzige Kriterium ist die Entfernung des Wohnortes von der Schule.
Dadurch ergibt sich folgende Problematik: Eine Familie, die 1,0 km von der Schule entfernt wohnt meldet ihr erstes Kind an der Wunschschule an und dieses wird nach Entfernung aufgenommen. Im nächsten Jahr soll das kleinere Geschwister auf die gleiche Schule, findet allerdings keine Berücksichtigung, da durch Stadtverdichtung und demografische Schwankungen in diesem Jahr der Radius, in dem Kinder aufgenommen werden, auf 800m geschrumpft ist.
Wir, die Interessengemeinschaft Geschwisterkind, fordern schnellstmöglich eine Änderung des Schulgesetzes MV um Familien mit mehreren Kindern eine bessere Vereinbarkeit von
Familie und Beruf zu ermöglichen und unnötige physische und psychische Belastungen zu ersparen!

Begründung:

Insbesondere für die kleineren Geschwister bedeutet die ‚Ablehnung‘ an der Schule ihrer Geschwister eine große emotionale Belastung, da sie sich häufig bereits mit der Schule der älteren Geschwister identifiziert haben. Im schlimmsten Fall führt die Zwangsversetzung sogar zu einer Demotivation und einem erschwerten Schulstart.
Für die Eltern sind damit erhebliche Mehrbelastungen wie z.B. mehrfache Wege beim Bringen und Holen, Vervielfachung von Terminen durch Sprechstunden, Feste und ähnliches an verschiedenen Schulen verbunden. Für Familien wichtige Synergieeffekte wie z.B. die Betreuungserleichterung durch ältere Geschwister werden erschwert oder verhindert.
Die ohnehin begrenzten zeitlichen Ressourcen von Familien mit mehreren Kindern werden weiter verringert, darunter leidet das gesellschaftliche Engagement der gesamten Familie.
Um den Prozess der Schulplatzvergabe für Familien zukünftig planbarer zu gestalten, fordern wir eine Änderung des Schulgesetzes in MV. Neben dem abstrakten Kriterium der Entfernung sollten besonders auch soziale Aspekte, wie der Besuch von Geschwisterkindern an der Wunschschule vorrangig Berücksichtigung finden.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Rostock, 21.06.2015 (aktiv bis 20.09.2015)


Neuigkeiten

Es ist geplant die Unterschriften der Petition an den Petitionsausschuss des Landes Mecklenburg-Vorpommern zu übergeben!

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Debatte zur Petition

PRO: Weils gerade hier auf dem Land mit dem Besch... Buslinien Netz unzumutbar ist das Eltern mit dem Auto verschiedene Schulen anfahren sollen. Was ist mit drei oder mehr Kindern? Pünktlicher unterrichtsbeginn fast unmöglich.

CONTRA: Es ist nicht Aufgabe des Staates den Eltern den Schulweg zu verkürzen. Auch ist das Leben kein Wunschkonzert. Es ist nicht immer von Vorteil beide Kinder in die gleiche Schule zu schicken. Hier wird manipulativ argumentiert um sich Arbeit zu sparen. Dann ...

CONTRA: Ich kann die Beweggründe der Initiatoren gut nachvollziehen. Ich bin selbst Vater eines Sohnes welcher demnächst ein Geschwisterkind erhalten wird. Dennoch halte ich die Argumentation für rechtlich fragwürdig, da sich folgende Frage auffwirft: Muss mein ...

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Petitionsverlauf

Woher kamen Unterstützer

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