Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass die kostenlose Mitversicherung für erwachsene Familienangehörige in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung abgeschafft wird. Der neu festzulegende Mindestbeitragssatz soll sich an dem geringsten derzeitigen Beitrag für freiwillig versicherte Studenten bzw. Nichtberufstätige in der freiwilligen gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung orientieren.

Begründung

Die kostenlose Mitversicherung von erwachsenen Familienangehörigen in der gesetzlichen Krankenversicherung unterstützt und fördert ein antiquiertes Rollenbild in der Familie. Hier werden die Partner, in der Regel die Frau, durch einen monetären Fehlanreiz davon abgehalten, ihre gleichen Rechte wie das andere Geschlecht wahrzunehmen und berufstätig zu werden. Weiterhin ist es aus Gründen der Gerechtigkeit auch nicht vertretbar, dass Studenten oder Rentner Beiträge zu leisten haben, nichtberufstätige Verheiratete aber die Leistungen der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung kostenlos in Anspruch nehmen können.

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