• Von: Daniel Schneevoigt mehr
  • An: Landtag
  • Region: Brandenburg mehr
    Kategorie: Gesundheit mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 74 Unterstützer
    47 in Brandenburg
    Sammlung abgeschlossen

Gesetzliche Umwelt- und Gesundheitssteuer für Lebensmittelhersteller und -produzenten

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Gesunde, ökologisch nachhaltige und zu fairen Arbeitslöhnen produzierte Lebensmittel (z.B. jene "fairtrade-Siegel" und/oder "Bio-Siegel" dürfen keine Luxusartikel, geschweige denn Privilegien für Besserverdiener sein, sondern müssen als Menschenrechte verstanden werden.

Wie kann es sein, dass ungesunde Lebensmittel oder solche die von Unternehmen in Ländern mit unzureichenden Arbeitnehmerrechten geschweige denn Mindestlohn produziert werden, zu günstigeren Preisen angeboten werden und somit einer breiteren Masse zugänglich sind, während ökologisch nachhaltige, zu fairen Arbeitsbedingungen, mit gesunden, natürlichen Inhaltsstoffen produzierte Nahrungsmittel einer kleinen Gruppe von Besserverdienern vorbehalten bleiben?
Müsste es nicht eigentlich genau umgekehrt sein um dem Vorsorgeprinzip Rechnung zu tragen?
Durch höhere Preise für gesunde, ökologisch nachhaltige und zu fairen Arbeitsbedingungen produzierten Lebensmitteln wird die Verantwortung für die Umwelt und Folgegenerationen auf die Verbraucher abgewälzt, damit Unternehmen und Konzerne der Lebensmittelindustrie weiterhin kostenminimierend und gewinnmaximierend arbeiten können und keine Gewinneinbußen zum Wohle der Umwelt, Arbeitnehmerrechte und des Verbraucherschutzes riskieren. Tatsächlich muss man sich fragen, ob gesunde, ökologisch nachhaltige und zu fairen Arbeitsbedingungen produzierte Lebensmittel marketingstrategisch genutzt werden, um sich mithilfe von Produktdiversifikation einen größeren Kundenkreis zu erschließen und durch den höheren bzw. zusätzlichen Absatz den Umsatz zu steigern. So lange solche Vermutungen nicht ausgeschlossen werden können, verlieren Bemühungen und Initiativen zum Wohle von Arbeitnehmern, Verbrauchern (Konsumenten) und Umwelt an Glaubwürdigkeit.
Nicht die Verbraucher besitzen die Produktionsfaktoren Arbeit, Boden und Kapital um die größer werdende Schere zwischen arm und reich und den Klimawandel zu bekämpfen sondern die Anbieter (Produzenten und Hersteller). Somit liegt die Verantwortung für Klimaschutz, Arbeitnehmerrechte und Verbraucherschutz nicht (alleine) beim (End)Konsumenten, sondern überwiegend bei den Anbietern.

Eine von den Verbrauchern UND den Unternehmen getragene Steuer für ungesunde, klimaschädlich produzierte oder zu unwürdigen Arbeitsbedingungen hergestellte Lebensmittel erleichtert es beiden Parteien und insbesondere den Nachfragern durch ihr Konsumverhalten Verantwortung für die Umwelt und die folgenden Generationen zu übernehmen ohne ihre Kaufkraft zu beeinträchtigen.

Bitte unterzeichnen Sie diese Petition.
Ihre Kinder, Mitmenschen und die Umwelt werden es Ihnen danken!

Begründung:

www.lindcom.de/Lindcom/Home/Statistik/kaufkraft.pdf

www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/lebensmitteleinzelhaendler-steigert-gewinn-und-umsatz-edeka-hofft-weiter-auf-plus-uebernahme-seite-2/2953150-2.html

- www.zeit.de/wirtschaft/2014-08/fairetrade-kaffee

- www.tagesspiegel.de/wirtschaft/schwindel-mit-bio-oeko-ist-nicht-immer-besser/7868824.html

netzfrauen.org/2015/04/10/die-macht-der-lebensmittel-giganten-diese-mega-konzerne-kontrollieren-unsere-nahrung/

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Potsdam, 12.05.2016 (aktiv bis 11.08.2016)


Debatte zur Petition

PRO: Ich befürchte, dass all diese Maßnahmen zu spät kommen. Warum? Chemtrails – Permanentes Versprühen von Metallpartikelchen über Flugzeuge! Aluminiumoxyd, Bariumsalze, Schwermetalle, Thallium, Malathion, Dioxine uvm... Wie lange wird es dauern, bis unsere ...

CONTRA: Diese ganzen Labels sind doch ganz großer Mist und t.w. wenn man es sehr genau nimmt Betrug. Natürlicher Aromastoff sind auch Sägespähne (Erdbeer) und das ist noch harmlos. Als gesund gilt auch der ganze Sojadreck - sowas will ich nicht subventionieren. ...

>>> Zur Debatte



Petitionsverlauf

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