Wer zieht den Nutzen aus dem Verkauf unseres „Filetstücks“ Hafenschule?

Warum soll ohne Not das mehr als 6.000 qm große Schulgelände aufgegeben werden, trotz wachsender Schülerzahlen an Hafenschule und EKS?

Warum sollen wir den Verkehrskollaps im Ortskern riskieren?

**Die endgültige Entscheidung im Stadtparlament ist noch nicht gefallen!!! **

Unser Ziel ist es, die Hafenschule an ihrem historisch gewachsenen Standort im besonderen Ensemble des alten Schiersteiner Ortskerns mit einer außergewöhnlichen Schulwiese zu erhalten.

Unterstützen Sie dieses Vorhaben mit Ihrer Unterschrift!

Die Schiersteiner Grundschule steht bereits seit mehr als 250 Jahren im Herzen von Schierstein. Doch ihre Existenz im alten Ortskern ist bedroht. Die Hafenschule soll im Zuge ihrer geplanten Erweiterung das Gelände verlassen und auf einem Großcampus mit mehreren Schulformen auf dem Gelände der Erich-Kästner-Schule (EKS) zusammen gelegt werden (Große Lösung).

Wir hoffen, mit vielen Unterschriften bereits am 7. Juni, wenn der Ausschuss für Schule der Stadt Wiesbaden tagt, ein Zeichen setzen zu können. Ab Ende Juni 2018 ist mit einer Ausführungsvorlage zum Neubau der Hafenschule auf dem Gelände der Erich-Kästner-Schule in der Stadtverordnetenversammlung zu rechnen. Wir wollen erreichen, dass sich die Stadtverordneten gegen diese Schulzusammenlegung auf einem Gelände entscheiden und für die Erweiterung der Hafenschule an ihrem angestammten, historischen und einzigartigen Standort stimmen.

** Informieren Sie sich auch auf unserer Homepage: www.ag-hafenschule.de **

Begründung

Unsere Gründe gegen die "Große Lösung":

  1. Aus bildungspolitischer und pädagogischer Sicht birgt die Zusammenlegung der Hafenschule mit einer weiterführenden Schule keinen Vorteil sondern „ein gewisses Konfliktpotenzial“ (siehe Fazit Schuldezernat/Schulamt).
  2. Die „Große Lösung“ ist um 20 Mio. Euro teurer als der Neubau der Hafenschule am alten Standort.
  3. Mit der „Großen Lösung“ werden zwei wachsende Bildungsstätten auf begrenztem Raum zusammengelegt: Statt zwei Schulgrundstücken mit insgesamt 21.000 qm Fläche (Hafenschule: 6.2000 qm für derzeit ca. 180 Schüler; EKS: 14.800 qm für derzeit ca. 550 Schüler) stehen nach der Umsetzung der „Großen Lösung nur noch 14.800 qm insgesamt für beide Schulen mit zusammen 700 bis 800 Schülern zur Verfügung.
  4. Trotz zunehmender Einwohner- und Schülerzahlen würde ein bestehendes Schulgelände aufgegeben.
  5. Es liegen keine Daten vor, dass ein Neubau beider Schulen am Standort der EKS kostengünstiger ist als ein Neubau beider Schulen an ihrem jeweiligen Standort.
  6. Der mögliche und dringend notwendige Baustart und Neubau der Hafenschule verschiebt sich durch die „Große Lösung“ voraussichtlich noch weiter nach hinten, da die Maßnahme deutlich umfangreicher wäre als die „Kleine Lösung“ und derzeit die schwierige Situation besteht, dass kaum ausreichend Kapazitäten bei Bauunternehmen für die Ausführung der Maßnahme bestehen.
  7. Die Frage, wo die 550 Schüler der EKS während der Umbauphase „Große Lösung“ beschult werden sollen ist vollkommen ungeklärt.
  8. Die Schüler der Hafenschule könnten während der Umbauphase „Kleine Lösung“ in der bereits hergerichteten Zweigstelle der Hafenschule im Fritz-Brüderlein-Haus unterrichtet werden.
  9. Die Schulwiese würde bei einem Wegzug der Hafenschule voraussichtlich an einen Investor verkauft und evtl. sogar bebaut werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie weiterhin wie bisher der Hafenschule und nachmittags allen Schiersteiner Kindern als Spielplatz zur Verfügung steht, ist gering.

** Mehr auf www.ag-hafenschule.de **

Hintergrund:

Die Hafenschule steht auf der Liste der Stadt Wiesbaden für Schulsanierungen auf einem der vorderen Plätze (Stand 2013: Platz 9). Sie muss sich seit mehreren Jahren mit verschiedenen Provisorien behelfen:

• Container und die seit 2014 dauerhafte Auslagerung mehrerer Klassen in das 10 Minuten Fußweg entfernte Fritz-Brüderlein-Haus.
• Fach- und Differenzierungsräume oder eine Aula stehen überhaupt nicht zur Verfügung.
• Platz für die Schulbetreuung des Fördervereins ist ebenfalls bereits seit 2011 nur im Fritz-Brüderlein-Haus vorhanden.

Bereits im Jahr 2014 wurde in einer von der Stadt Wiesbaden in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie nachgewiesen, dass die erforderliche Erweiterung der Hafenschule (sog. Kleine Lösung) am historischen Standort im Ortskern von Schierstein möglich ist und dies sogar als Chance genutzt werden könnte, den historischen Zustand des Ortsbildes durch „diffenrenziertes Agieren“ beim Neubau der Hafenschule zu verbessern. Die Kosten hierfür wurden damals mit rund 12 Mio. Euro beziffert. Der überwiegende Teil der Schulgemeinde der Hafenschule hat sich bereits damals für den Erhalt der Hafenschule am historischen Standort ausgesprochen. Viele Anwohner im Umfeld der Grundschule befürworten ebenfalls den Verbleib der Grundschule an ihrem alten Standort.

Der Schiersteiner Ortsbeirat hat sich 2014 gegen den Neubau der Hafenschule am historischen Standort und für die Zusammenlegung der Hafenschule und der Erich-Kästner-Schule (EKS) auf dem Gelände der EKS (sog. Große Lösung) ausgesprochen. Diese Variante wurde ebenfalls in einer Machbarkeitsstudie im Jahr 2014 geprüft und als „machbar“ eingestuft. Die Kosten hierfür wurden damals mit rund 32 Mio. Euro beziffert.

Das Schuldezernat und das Schulamt der Stadt Wiesbaden haben in ihrem Fazit zu den beiden Varianten der Machbarkeitsstudien mit folgender Argumentation die Umsetzung des Neubaus der Hafenschule am historischen Standort (Kleine Lösung) favorisiert: „Die Zusammenlegung einer Grundschule mit einer weiterführenden Schule birgt aufgrund der unterschiedlichen Altersstrukturen immer ein gewisses Konfliktpotenzial. Des weiteren wird mit dieser Variante (Kleine Lösung) dem Elternwunsch der Hafenschule entsprochen. Dem finanziellen Aspekt ist Rechnung zu tragen. Wenn dem Schul- und Elternwunsch mit einem geringeren Einsatz von Mitteln entsprochen werden kann, ist dieser Variante der Vorzug zu geben.“

Trotzdem hat die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Wiesbaden im Haushalt 2018/2019 die Freigabe von Planungsmitteln für die „Große Lösung“ beschlossen.

Ihre AG Hafenschule im Förderverein der Hafenschule e.V.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Christina Kahlen-Pappas aus Wiesbaden
Frage an den Initiator

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützer,

    am Mittwoch, 31. Oktober 2018, um 17 Uhr

    kommt Oberbürgermeister Sven Gerich

    auf den Hans-Römer-Platz nach Schierstein.

    Es wäre schön, wenn möglichst viele von Ihnen kommen würden, um dem Oberbürgermeister Fragen zum Neubau der Hafenschule/Schulcampus/Dreifeldersporthalle zu stellen.

    Zum aktuellen Stand:
    Die endgültige Entscheidung zum Neubau der Hafenschule ist noch nicht getroffen. Das Projekt befindet sich derzeit noch in Planphase 0, die für den inhaltlichen Vorlauf steht, der benötigt wird, um eine Schule nach den jeweiligen Bedarfen der Nutzer zu planen und gleichzeitig mit städtebaulichen, organisatorischen und finanziellen Rahmenbedingungen in Einklang zu bringen. Die tatsächliche Baumaßnahme muss danach erst noch beschlossen werden. Ein konkreter Termin für diesen „Ausführungsbeschluss“ ist uns bislang nicht bekannt.

    Am 17. Oktober 2018 fand eine Bürgerversammlung des Ortsbeirats zum Thema Parken/Verkehr statt. Auch hier ergaben sich wichtige Aspekte im Zusammenhang mit dem geplanten Schulcampus und insbesondere dem Bau der Dreifeldersporthalle, die am Standort in der Zehntenhofstraße nur notwendig wird, wenn die beiden Schulen zusammengelegt werden. Beachten Sie hierzu bitte unsere Stellungnahme im Anhang, die wir auch auf der Facebook-Seite der AG Hafenschule veröffentlicht haben.

  • Liebe Unterstützer,

    am Mittwoch, 31. Oktober 2018, um 17 Uhr

    kommt Oberbürgermeister Sven Gerich

    auf den Hans-Römer-Platz nach Schierstein.

    Es wäre schön, wenn möglichst viele von Ihnen kommen würden, um dem Oberbürgermeister Fragen zum Neubau der Hafenschule/Schulcampus/Dreifeldersporthalle zu stellen.

    Zum aktuellen Stand:
    Die endgültige Entscheidung zum Neubau der Hafenschule ist noch nicht getroffen. Das Projekt befindet sich derzeit noch in Planphase 0, die für den inhaltlichen Vorlauf steht, der benötigt wird, um eine Schule nach den jeweiligen Bedarfen der Nutzer zu planen und gleichzeitig mit städtebaulichen, organisatorischen und finanziellen Rahmenbedingungen in Einklang zu bringen. Die tatsächliche Baumaßnahme muss danach erst noch beschlossen werden. Ein konkreter Termin für diesen „Ausführungsbeschluss“ ist uns bislang nicht bekannt.

    Am 17. Oktober 2018 fand eine Bürgerversammlung des Ortsbeirats zum Thema Parken/Verkehr statt. Auch hier ergaben sich wichtige Aspekte im Zusammenhang mit dem geplanten Schulcampus und insbesondere dem Bau der Dreifeldersporthalle, die am Standort in der Zehntenhofstraße nur notwendig wird, wenn die beiden Schulen zusammengelegt werden. Beachten Sie hierzu bitte unsere Stellungnahme im Anhang, die wir auch auf der Facebook-Seite der AG Hafenschule veröffentlicht haben.

    Viele Grüße

    Christina Kahlen-Pappas

    AG Hafenschule
    im Förderverein der Hafenschule e.V.

    Saarstr. 5
    65201 Wiesbaden

    info@ag-hafenschule.de

    www.ag-hafenschule.de

  • Liebe Unterzeichner der Petition zum Erhalt der Hafenschule,

    die Petition haben wir wie angekündigt am vorletzten Schultag eingereicht.
    Eine (der Petition gegenüber ablehnende) Antwort kam bisher nur von den Kooperationsfraktionen von SPD, CDU und Bündnis90/Die Grünen.

    Von den weiteren Rathausfraktionen erhielten wir (vermutlich aufgrund der Sommerpause) bislang keine Stellungnahme. Wir werden erneut darum bitten.

    Herzliche Grüße
    Christina Kahlen-Pappas

Pro

Die Erweiterung der Hafenschule ist notwendig. Das kann nur auf dem bisherigen Gelände geschehen. Eine Zusammenlegung der Schulen bringt logischerweise auch eine Verringerung des zur Verfügung stehenden Platzes pro Kind mit sich.

Contra

Dies Thema begleitet mich jetzt seit Jahren, da ich an der Erich Kästner-Schule arbeite. Natürlich wäre es schön wenn beide Schulen an ihren jetzigen Standorten bleiben könnten. Leider wird es jetzt so hingestellt, als würde diese Diskussion seit 2017 geführt werden. Seit Jahren ist es bekannt und wurde sogar in der Lokalpresse mehrmals thematisiert, dass beide Schulen an einen Standort gelegt werden sollen. Ich finde es bedauerlich, dass es immer wieder durch die AG-Hafenschule ein Konfliktpotenzial hochgespielt wird, das es nie gab.