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Bild zur Petition mit dem Thema: HELLO QUEEN PARTY und LUSCHT PARTY müssen im Sudhaus bleiben HELLO QUEEN PARTY und LUSCHT PARTY müssen im Sudhaus bleiben
  • Von: Frauencafé Achtbar Tübingen e.V. und Gruppe ...
  • An: Gemeinderat Tübingen und Sudhaus e.V.
  • Region: Tübingen mehr
    Kategorie: Kultur mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 36 Tage verbleibend
  • 152 Unterstützende
    75 in Tübingen
    7% erreicht von
    1.100  für Quorum  (?)

HELLO QUEEN PARTY und LUSCHT PARTY müssen im Sudhaus bleiben

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Wir fordern weitere Raumnutzung der Luscht und Hello Queen Party in den Räumen des Sudhaus e.V. Tübingen

Das Sudhaus musste auf Grund von Beschwerden der Anwohner, das Partyangebot einschränken. Den Anwohnern waren die Besucher*innen auf ihrem Rückweg nach Hause zu laut. Das Sudhaus bekam die Auflage nur noch 10 Großraumparties veranstalten zu dürfen und entschied sich für den Vollmondtanz. Die Luschtparties und Helloqueen, demnach alle queeren jahrelang bestehenden Angebote, wurden gestrichen,wo gerade diese Gruppe kaum Räumlichkeiten in Tübingen hat und schon gar nicht in dieser Größe. Zudem gibt es keine queere Party im NeckarAlbRaum, die generationenübergreifendes Publikum in dieser Größenordnung verbindet. Mit der Luscht und Hello Queen Party identifizieren sich gerade Menschen aus allen Altersgruppen zwischen 18- 60 Jahre.

Begründung:

Gerade die Hello Queen mit knapp 800 Besuchern ist eine Veranstaltung, die überregional Tübingen Bekanntheit verschafft hat, die eine Stadt nach außen hin präsentiert, die offen und tolerant ist. Insbesondere die Hello Queen Party hat einen vielfältigen Raum geschaffen, indem sich homosexuelle, trans und queere Menschen und auch heterosexuelle Menschen jeden Alters und jeder Herkunft begegnen und miteinander feiern konnten. Solch ein Angebot für eine breite Vielfalt gibt es so nicht in Tübingen und auch nicht im Neckaralbkreis. Weder in der Größe noch mit diesem Gemeinschaftsgefühl. Zudem sind sonstige Veranstaltungen in Großstädten meist auf Profit und Kommerzialierung aus. Diese Veranstaltungen hatten jedoch auch eine gemeinnützige Aufgabe, organisiert von der Aidshilfe Tübingen und dem LuSchT e.V. und das hat man als Besucher*in auch wahrgenommen. Zudem ist es die einzige Queere Party im Neckaralbraum die eine Altersgruppe zwischen 18-60 Jahre zusammenbringt. Musikwahl als auch Publikum waren vielfältig egal ob Punk, Hip Hoper, Rocker usw.. alle waren willkommen und mussten keine Angst vor Ausgrenzung haben. Das hat wesentlich auch mit der Location zu tun.

Eine bunte Mischung! Dies ist in kommerziellen Locations, die meist ein bestimmtes Image verfolgen, Personen aussortieren und die MUSIK eine bestimmte Richtung angibt wie z.b. ausschließlich Hip Hop, nicht gegeben. Dort wird auch nicht generationenübergreifend gedacht und meistens ist dort auch keine Vielfalt vertreten.

Es ist seit mehr als 20Jahren Tradition diese Parties im Sudhaus auszurichten. Es GEHT HIER nicht nur um RAUMNUTZUNG:

Das Sudhaus e.V. als Soziokulturelles Zentrum und gemeinnütziger Verein hat für uns die Aufgabe eine Vielfalt in ihren Räumlichkeiten zu ermöglichen, gemeinnützige Zwecke zu verfolgen und aus der Allgemeinheit auch Minderheiten zu fördern. Zudem hatte das Sudhaus schon immer das Image tolerant, offen, künstlerfördernd zu sein und gerade deshalb ist es uns wichtig in diesen Räumlichkeiten zu bleiben. Es ist eine Zumutung die Queercomunity nach nun mehr als 20Jahren aufzufordern kommerzielle, finanziell zweckgebundene Räumlichkeiten aufzusuchen und einen gemeinnützigen Raum zu verlassen.

Wir sind uns sicher, dass das Sudhaus e.V. eine bis drei queere Großraumparties im Jahr unterbringen kann, indem es beispielsweise nicht nur eine PARTY wie den Vollmondtanz ausschließlich fördert. Wir gehen von ca 8-10 Vollmondtanz Veranstaltungen im Jahr aus.

AKTUELL ZUR STELLUNGNAHME DES SUDHAUSES vom 24.11.17

Auszug aus der Stellungnahme des Sudhaus. Zitat:" Mit dem Vollmondtanz, den es seit Anfang des Sudhauses gibt, identifizieren sich die 18 bis 25-jährigen Jugendlichen aus der Region in besonderem Maße. Bereits jetzt erhalten wir enttäuschte Reaktionen darauf, dass wir die Vollmondtänze reduzieren. Zudem wird uns von städtischer Seite immer wieder bestätigt, dass es für diese Altersgruppe in Tübingen keine Party gibt, die vergleichsweise friedlich und unproblematisch abläuft."

Auch die Queer Community besteht aus vielen jungen Erwachsenen diesen Alters, die in ihrem Leben viel Ausgrenzung als auch Gewalt. Auch im Nachtleben erfahren haben und Orte wie es die Luschtparties waren brauchen und sich genauso damit identifizieren. Diesen Ort auch zum Teil als sicheren Ort genommen haben, um die queere Community etwas anonymer kennenzulernen. Das liegt zum Einen an den Veranstaltern, die selbst zum Teil aus der Community sind, aber besonders an der Location Sudhaus. Eine Großraumdisko ist damit nicht zu vergleichen. Es identifizieren sich sehr viele Menschen aus der Queercommunity mit den Luscht Parties und vor allem auch mit dem Sudhaus als Veranstaltungsort. Absolut! Wieso sind die belange anderer Jugendlicher schützenswerter als die der queeren Jugendlichen? Wenn sich dies gut aufteilen lässt und beides vertreten werden kann.

Zudem hätten jugendliche/junge Erwachsene eine Alternative in der Stadt, bspw auf Studentenparties, wo uns exzessive Gewalt nicht bekannt ist. Im Gegensatz zu queeren Jugendlichen/ jungen Erwachsenen, die nun keinen anderen Ort für eine Großraumveranstaltung haben.

Wir sehen an der Stellungnahme kein Argument warum eine Vollmondtanz Party von insgesamt 10 im Jahr nicht gegen eine Hello Queen Party getauscht werden kann.

Diese Petition, kann auch sehr wohl als enttäuschte Rückmeldung der Queeren Community gesehen werden.

Wir fordern den Gemeinderat als auch den Vorstand des Sudhaus e.V. auf, sich nochmals zusammenzusetzen und eine weitere Nutzung des Sudhauses für die Luschtparty und Helloqueen zu ermöglichen. Das Sudhaus wird aus kommunalen Geldern finanziert, deshalb fordern wir die Kommune auf, schwulen, lesbischen, trans*und queeren Menschen diesen Raum zu lassen.

Wir bitten euch mit eurer Unterschrift unsere Petition zu Unterstützen.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Tübingen, 22.11.2017 (aktiv bis 21.01.2018)


Neuigkeiten

Aktuelle Informationen Neuer Titel: HELLO QUEEN UND LUSCHTPARTY PARTY und LUSCHT PARTY müssen im Sudhaus Tübingen bleiben Neue Begründung: Gerade die Hello Queen mit knapp 800 Besucher*n ist eine Veranstaltung, die überregional Tübingen Bekanntheit ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Die Darstellungen des Sudhause e.V. sind so nicht hinnehmbar. Das Sudhaus hat unseres Wissens keine sonstigen queeren Veranstaltungen, Frauen Helfen Frauen machten eine Veranstaltung zum Thema Frauenrechte und Frauenrollen- Keine queere Veranstaltung, ...

PRO: Verqueere Somnambulen und andere First-Wackel-Kanditaten VEREINIGT euch zur rechtschreibschwach STÄRksten Kalauer-Verblödung

CONTRA: Der Vorwurf, das Sudhaus würde alle queeren Angebote streichen, ist ungerechtfertigt. Erst letzte Woche haben wir auf Wunsch von und in Kooperation mit „Frauen helfen Frauen“ eine Veranstaltung durchgeführt, bei der wir auch einen nicht unerheblichen ...

CONTRA: Mit dem Vollmondtanz, den es seit Anfang des Sudhauses gibt, identifizieren sich die 18 bis 25-jährigen Jugendlichen aus der Region in besonderem Maße. Bereits jetzt erhalten wir enttäuschte Reaktionen darauf, dass wir die Vollmondtänze reduzieren. Zudem ...

>>> Zur Debatte


Warum Menschen unterschreiben

Es sind andere Veranstaltungen, die die Bewohner beklagen und nicht bunte Veranstalungen wie die hier geannten. Außerdem wäre es wirklich sehr sehr schade und ein Raum für gelebte Viefalt weniger, die es sowieso viel zu wenig gibt!

Ich möchte die Aktiven unterstützen

Weil dieser schöne und ungewöhnliche Ort, für die Queer Gemeinde erhalten bleiben soll. Ich selbst dort schon viele schöne und überaus interessante Begegnungen erlebt habe. Es ist ein Teil unserer Kultur, die erhalten bleiben muss und auch für Tübing ...

Queere Veranstaltungen brauchen Freiräume!

Ich war als junger Erwachsener bereits auf den Sudhaus-Parties und fand sie immer erfrischend anders, als die, die ich aus der Großstadt gewohnt war. Eine solche Institution darf deshalb nicht verloren gehen

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