NEUMÜNSTER BRAUCHT EIN EIGENES TIERHEIM. UNTERSTÜTZEN SIE BITTE DIESE PETITION, DAMIT TIEREN IM SINNE DES TIERSCHUTZGESETZES GEHOLFEN WERDEN KANN!

AN FREUNDE UND BEKANNTE VERBREITEN: openpetition.de/!tierheimneumünster

Begründung

Vor sieben Monaten (Herbst 2016) hat die Stadt Neumünster die Tierauffangstelle in Neumünster geschlossen. Seitdem wurden Fundtiere vom Verein Tierhilfe ehrenamtlich aufgenommen, bis sie ins Tierheim nach Kiel kamen. Die Tierhilfe ist nun erschöpft, das Tierheim in Kiel kann bald keine Katzen mehr aufnehmen, da es sich um Kiel und diverse Umlandgemeinden kümmern muss. Aktuell sollen gefundene Tiere, mangels anderer Möglichkeiten, in einen verschlossenen Container gesperrt werden, bis sie von Mitarbeitern des Kieler Tierheims abgeholt werden können. (Artikel vom Holsteinischen Courier am 02.03.2017). Das kann nicht im Sinne des Tierschutzes sein und spricht gegen das Tierwohl!! Aus dem Zeitungsartikel vom Holsteinischen Courier am 03.03.2017 geht hervor, dass zumindest gestern dort noch keine Tiere eingesperrt wurden...

Das Tierheim Uhlenkrog in Kiel ist in der Zeit von 7:00 Uhr bis 21:00Uhr zu erreichen. Wer also in der Abendzeit ein Tier findet, soll dieses durch die Feuerwehr in den besagten Container sperren lassen. Das sind 10 Stunden im Transportkäfig, womöglich ohne Platz zum Umdrehen bei großen Hunden. Wie kann man das als zuständiges Veterinäramt dulden? Es würde mich nicht wundern, wenn sich Tiere bei dem Versuch diesem Gefängnis zu entfliehen verletzen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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  • Ab dem 1. August 2017 darf das Tierheim in Wasbek gefundene oder beschlagnahmte Tiere, auch aus Neumünster aufnehmen. Der Oberbürgermeister von Neumünster Herr Dr. Olaf Tauras überbrachte diese Nachricht gestern persönlich an die Vorsitzende Frau Schenk. Damit hat die Containerlösung endlich ein Ende gefunden!

    Vielen Dank Herr Dr. Tauras!

    Einen schönen Tag
    M.Gille

  • Liebe Unterzeichner/Unterstützer

    Meine Eingabe beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages wurde an das zuständige Landesparlament weitergeleitet. Also an den Petitionsausschuss im Landeshaus in Kiel.
    Die personenbezogenen Daten werden dort unter Wahrung des Datenschutzes gespeichert und verarbeitet.
    "... Dazu gehört ... auch, dass Ihre Petition mit allen ... auch personenbezogenen Angaben dem zuständigen Ressort der Bundesregierung zur Stellungnahme zugeleitet wird."
    Unterdessen hat der Tierschutzverein, elf Monate nach der Schließung der Tierauffangstelle durch die Veterinäraufsicht, offiziell eine neue Betriebserlaubnus beantragt.
    Das Tierheim in Kiel kümmert sich erstmal auch weiterhin um Neumünsteraner Fundtiere.

    Gruß
    Monica Gille

  • Das Bürgermeisterbüro hat mich doch noch angeschrieben. Es könnte ein Termin mit mir stattfinden.

    Machstehen folgt meine Antwort:

    Vielen Dank für Ihre E- Mail. Damit hätte ich ja gar nicht mehr gerechnet. Ich bin in solchen Dingen unerfahren und dachte, dass mit der Postsendung der Petition dieselbe nun auch ad akta gelegt werden wird. Ich habe ja nun auch nichts mehr zu übergeben, da ich schon vor einem Monat nach einem Termin zur persönlichen Übergabe angefragt habe.
    Dadurch, dass jetzt in Wasbek durch eine private Initiative ein geeignetes "Tierasyl" aus dem Boden gestampft wurde, gibt es sicherlich auch nicht mehr diesen dringenden Bedarf, wie zum Startzeitpunkt meiner Petition.
    Sicherlich wäre ein städtisches Tierheim in Neumünster immer noch eine gute zusätzliche Lösung. Bloss keine Container!
    Ich wüsste zum jetzigen Zeitpunkt nicht, was ich Herrn Tauras noch sagen soll? Meiner Meinung nach, ist dieser Termin, den ich mir zur Übergabe der Petition gewünscht hätte, nun hinfällig geworden.
    Ich halte ein Gespräch zwischen Herrn Dr. Tauras und dem Verein "Gestrandete Pfötchen" in Wasbek für sinnvoller.

    Mit freundlichem Gruß
    Monica Gille

Pro

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Tierschutz und Vereinsmeierei nicht zusammenpasst. Viele Vereine klagen sowieso über Nachwuchsmangel. Die Lösung: Die Stadtverwaltung richtet an geeigneter Stelle unter Leitung der Tierparkverwaltung eine Tierauffangstation mit städtischen Angestellten ein. Dann dürfte auch das notwendige Fachwissen zur Verfügung stehen.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.