Region: Solingen
Success
Environment

Herr Oberbürgermeister, retten Sie einzigartigen Baumbestand in Solingen!

Petition is directed to
Oberbürgermeister Tim Kurzbach
648 Supporters 453 in Solingen
Petition has contributed to the success
  1. Launched May 2020
  2. Collection finished
  3. Submitted
  4. Dialogue
  5. Success

The petition was successful!

Wir fordern die Stadt Solingen auf, die drohende Fällung von wunderschönen, kerngesunden und uralten Bäumen auf der Melanchthonstraße in Gräfrath zur Errichtung eines (!) Einfamilienhauses zu stoppen und diese Bäume endlich unter Denkmalschutz zu stellen! Es handelt sich dabei insbesondere um zwei riesige Blutbuchen mit einem Stammumfang von fast drei Metern, die zusammen einen sogenannten Dom bilden und um die beiden ältesten kanadischen Eichen Solingens, mit einem Stammumfang von mehr als 4 Metern und einer Höhe von 25 Metern. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung! Indira Isabella Goldberg, Solingen

(Vorschlag zur Einstufung der Baumgruppe als Naturdenkmal von 2016 unter https://1drv.ms/b/s!AuWQvmg-EVuNjQAWpSNkMAj03qlN))

P.S.: wegen der Corona-Pandemie verzichten wir darauf, Unterschriften auf Papier zu sammeln, um insbesondere die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger in Gräfrath sowie alle anderen Risikogruppen zu schützen. Daher wird diese Petition ausschließlich online durchgeführt!

PPS.: Von der Plattform her musste ein Sammelziel eingetragen werden, bitte davon nicht abschrecken lassen. Weil es sich um ein lokal sehr begrenztes Anliegen handelt, zählt jede Stimme! Wichtig: Sie erhalten eine Email von der Onlineplattform, in der Sie Ihre Unterschrift bestätigen müssen. Teilweise landet diese Mail im Spamordner.

Reason

  • Die über 100 Jahre alte Baumgruppe prägt die Silhouette Gräfraths bereits bei Ortseinfahrt aus weiter Entfernung (beispielsweise auf dem Roggenkamp Richtung Solingen).
  • Sie ist für jedermann gut einsehbar und daher für die Bewohner Gräfraths fester Bestandteil des Stadtteilbildes.
  • Der Bebauungsplan für dieses Grundstück ist über 50 Jahre alt und und trägt dem Baumbestand sowie dem stark gewandelten Umweltbewusstsein keinerlei Rechnung!
  • Gerade in Zeiten des Klimawandels sind gesunde Bäume in Ortskernen vital für die Sauerstoffversorgung der Bewohner und tragen erheblich zu lokalen Abkühlungseffekten bei, anders als Ersatzpflanzungen, die irgendwo außerorts erfolgen und den Ortsbewohnern nichts bringen!
  • Im innerstädtischen Bereich sind im Moment 160 Bäume als Naturdenkmal eingetragen, deren Höhe, Alter und Stammumfang teilweise erheblich unter den Maßen der hier dargestellten Bäume liegen (www.solingen.de/de/dienstleistungen/67-5-naturdenkmale/).
  • Die Baumgruppe bietet einen einzigartigen Lebensraum für zahlreiche Tiere, wie z.B. Bunt- und Grünspechte, Eichhörnchen und gefährdete Insekten
  • Wir hatten Kontakt zu einem Investor außerhalb Solingens, der das Grundstück gerne als Investitionsobjekt kaufen würde, bereits mit dem Baumfäller zur Planung da war und dem der Naturschutz herzlich egal ist.
  • Im Rahmen des gerade stattfindenden Generationenwechsels gibt es genügend Einfamilienhäuser auf dem Markt, sodass es in diesem Bereich in Solingen keine Engpässe gibt und daher keine Notwendigkeit, alte unersetzliche Bäume zu fällen!
Thank you for your support, Indira Goldberg from Solingen
Question to the initiator

News

Öde Betonklötze gibt es ohnehin viel zu viele. In den Siedlungen fehlt es aufgrund rücksichtsloser Bebauungen zunehmend an ökologisch wertvollem Grünbestand. Es liegt in der Verantwortung einer Kommune, etwas für die Lebensqualität der Allgemeinheit zu tun, statt profitorientierte Privatinteressen zu bedienen. Ohne Baulandnutzungsplan wäre die Diskussion gar nicht aufgekommen und der Gartenpark ein Gartenpark geblieben. Solche ökologischen Zerstörungsvorhaben erleben wir leider überall, ungeachtet von Klimanotstand, entgegen allem Wissen um den Gesundheitswert besonders alter Grünbestände.

Die Bäume befinden sich auf privatem Bauland und steigern den Wert der Nachbargrundstücke in dieser Villengegend. Dies rechtfertigt nicht eine quasi-Enteignung des Grundstückbesitzers. Wer den Park in der Umgebung behalten möchte, soll auch dafür bezahlen, also das Grundstück kaufen. Was soll im übrigen die polemische Aussage, dort solle nur ein Einfamilienhaus gebaut werden? Man stelle sich das Gezeter vor bei einem Mehrfamilienhaus, einer Kita, einem Gewerbe oder einem Heim!

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