Beabsichtigte Bebauung Fasanengarten / Emil-Gött- / Parkstraße

wir wollen hiermit gegen die beabsichtigte Bebauung zwischen der Emil-Gött-Straße und der Parkstraße parallel zur Straße am Fasanengarten Stellung beziehen.

Das Karree der Häuser entlang der Karl-Wilhelm-Straße, Hölderlinstraße, Emil-Gött-Straße der Straße am Fasanengarten sowie der Parkstraße und die dazugehörigen Gärten zwischen diesen Häusern sind als Sachgesamtheit denkmalgeschützt. Dies ergibt sich aus der Übersicht der Kulturdenkmale, die für die oben bezeichneten Häuser und Gärten auf der homepage: web1.karlsruhe.de/db/kulturdenkmale/detail.php?id=02407 die Denkmal-Eigenschaft beschreiben.

Die Gärten stehen als Sachgesamtheit unter Denkmalschutz. Mit der angestrebten Bebauung würde das Denkmal zerstört werden!

Begründung

Die Gärten bieten eine Heimstatt für eine Vielzahl, auch selten gewordener Tiere, wie Zaunkönig, Girlitz, Igel, Fledermäuse, Wildbienen, Erdhummeln, Grünspecht, Buntspecht, vielen Schmetterlingsarten und mehr. Was immer wichtiger wird, gerade vor dem Hintergrund der neuesten Studie des NABU zum Thema Insektensterben.

Für die Anwohner liefert die grüne Oase zwischen den Häusern nicht nur frische Luft, sie bietet auch eine unverzichtbare Wohnqualitätgerade durch eine angenehme Kühle an heißen Sommertagen. Und ist damit ein notwendiger und beliebter Naherholungsraum.

Die Gärten liefern auch ihren Beitrag zum Lokalklima und sie sind eine Luftschneise. Dies ist insbesondere wegen der Luftschadstoff- und Lärmbelastung an der Karl-Wilhelm-Straße und Parkstraße von großer Bedeutung.

Im Interesse einer gebietsbezogenen Luftreinhaltung ist es erforderlich, die Gärten in ihrer Gesamtheit zu erhalten. Die Pflanzen liefern nicht nur einen Beitrag zur Reinigung der insgesamt schadstoffbelasteten Luft (u.a Kohlenstoffmonoxid, Schwefeldioxid, Staub (unter besonderer Berücksichtigung der Fraktionen PM10 und PM2,5) und Stickoxide.

So sollten vordringlich andere Möglichkeiten gesucht und genutzt werden, um Wohnraum zu schaffen. Unsere Anregungen: Beispielsweise können bestehende Häuser aufgestockt werden. Darüber hinaus können leerstehende Häuser / Kasernengelände mittels des gemeindlichen Vorkaufsrechts erworben werden.

Und wir fragen: Sind die in der neu geschaffenen Gebietskategorie der Baunutzungsverordnung “urbanes Gebiet” geforderten Bedingungen zum Einsatz gekommen?

Die Sache ist für uns dringlich, damit wir am 10. November bei der Informationsverantaltung zur geplanten Bebauung, auf genügend Unterstützung verweisen können.

Im Namen aller Unterzeichner

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Andrea König aus Karlsruhe
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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützer,

    am 29.09.2018 fand ein weiteres Treffen der betroffenen Anwohner statt.
    Etwa 70 Personen waren anwesend um Fragen zu stellen und neue Gedanken einzubringen.
    Es war ermutigend zu sehen, daß auch Betroffene aus anderen Stadtteilen (Sophien-Carreé,
    Franz-Rhode-Haus, Erhalt der Garnisonskirche) dabei waren, um uns mit ihren Erfahrungen zu unterstützen.
    Es konnten viele Fragen beantwortet werden, doch wurde auch klar, daß auf anwaltlichen Beistand nicht verzichtet werden kann.
    Ebenso wurde über weitere Initiativen wie Mahnwachen ect. diskutiert.
    Ich möchte mich hier bei allen Anwesenden für ihr Kommen und die vielen Anregungen bedanken.

  • An alle Unterstützer,

    am Donnerstag den 23. August 2018, möchte ein Redakteur der BNN
    sich ein Bild machen und sich unsere Argumente anhören.
    Treffpunkt: der Garagenhof
    Uhrzeit : 17.00 Uhr

    Wir treffen uns vorab um 16.30.
    Jeder, der sich für diese Petition und damit für Natur- Tier- und Klimaschutz
    unserer Stadt einsetzt, ist herzlich eingeladen zu kommen.

    Denn, wie jeder aus der Mitteilung zum Vor-Ort-Termin mit den Karlsruher Stadträten ersehen kann, ist mit deren Unterstützung nicht unbedingt zu rechnen.

Pro

Heute ist Natur und Umwelt das zentrale Zukunftsthema! Um Wachstum zu steigern, möchte die Stadt mit ihren Plänen nicht nur wertvolle Grünflächen in der Stadt, nein auch denkmalgeschützte Flächen sollen unwiederbringlich zerstören,werden. Umweltpolitik ist längst Gesellschaftspolitik und damit eng verbunden mit einer neuen Kultur des solidarischen Zusammenlebens, ausgehend von den ökologischen Grenzen des Wachstums. Ökologie ist nicht zu trennen von der Gerechtigkeitsfrage und muss soziale Zielsetzungen beinhalten. Denn es geht nicht um das Wohnen allein, es geht auch um lebenswertes Wohnen

Contra

Durch eine effektivere und effizientere Nutzung der vorhandenen Flächen können mehr Wohnungen geschaffen werden, wodurch Mieten langsamer steigen. Eine Überhitzung des Wohnungsmarktes kann so frühzeitig entgegen gewirkt werden.

Warum Menschen unterschreiben

  • Harry Nuss Karlsruhe

    vor 1 Tag

    Da ich selber einen Garden Am Dammweg habe und diese Anlage könnte auch irgendwann betroffenen sein.

  • Oliver Heim Dettenheim

    vor 2 Tagen

    Ich kenne das Gebiet gut, da ich selbst lange in der Nähe gewohnt habe, in der Nähe arbeite und Freunde habe die dort leben. Ich weiß wie wichtig der kleine Gärten für die Familien sind um in der lauten und belasteten Innenstadt einen Rückzugsort zu haben. Neu geschaffener Wohnraum bedient heute in der Regel nur die finanziellen Interessen der Baugesellschaften, Makler und Kreditgeber. Hier bedarf es anderer, nachhaltigere Konzepte und keine Panikentscheidungen.

  • am 06.10.2018

    Dieser heiße Sommer hat bewiesen,dass es in der Stadt zu wenig Grünflächen gibt. In der Innenstadt ist bereits alles so zubetoniert,dass die Luft sich staut und es noch heißer wird. Außerdem ist es fast unmöglich in der Stadt noch eine Immobilie mit angrenzender Grünfläche zu finden, was die Lage sehr unanttraktiv macht.

  • am 03.10.2018

    Weil ich alte Gärten liebe und angesichts des Klimawandels möglichst große Grünflächen in der Stadt mit Baumbestand immer wichtiger finde.

  • Ralf Massing Karlsruhe

    am 03.10.2018

    Weil ich die Vernichtung bzw. Vermarktung von Grünflächen in Stadtgebieten für einen grossen und ireversiblen Fehler halte.

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