Hindenburg nicht länger ehren - Straße umbenennen!

Petition richtet sich an
Stadtrat Georgsmarienhütte

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26 von 600 für Quorum in Georgsmarienhütte Georgsmarienhütte

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  1. Gestartet 06.05.2026
  2. Sammlung noch > 5 Monate
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Petition richtet sich an: Stadtrat Georgsmarienhütte

Wir, die Initiative zur Umbenennung der Hindenburgstraße, setzen uns dafür ein, dass Straßennamen in unserer Stadt für demokratische Werte stehen.

Paul von Hindenburg spielte eine entscheidende Rolle in der deutschen Geschichte. Als Reichspräsident ernannte er 1933 Adolf Hitler zum Reichskanzler und unterzeichnete die Ermächtigungsgesetze, die die Demokratie außer Kraft setzten. Diese Entscheidungen ebneten den Weg in Diktatur, Krieg und Menschheitsverbrechen.

Mit der Umbenennung in Margot-Friedländer-Straße möchten wir ein bewusstes Zeichen setzen. Margot Friedländer überlebte die Shoah, verlor einen großen Teil ihrer Familie und widmete ihr langes Leben der Aufklärung und der Mahnung, die Demokratie zu schützen. Für ihr Engagement wurde sie mehrfach ausgezeichnet.

Eine Umbenennung ist kein „Auslöschen von Geschichte“, sondern ein aktiver Umgang mit ihr.

Sie ist ein Bekenntnis zu Verantwortung, Menschlichkeit und demokratischen Werten.

Wir bitten Sie um Ihre Unterstützung.

Begründung

Straßennamen sind keine neutralen Wegweiser – sie sind öffentliche Ehrungen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Bürgerinitiative Umbennenung Hindenburgstrasse, Georgsmarienhütte
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 06.05.2026
Sammlung endet: 05.11.2026
Region: Georgsmarienhütte
Kategorie: Verwaltung

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In Freiburg i. Br. wurde die frühere Hindenburgstr. vor einigen Jahren in Otto-Wels-Str. umbenannt. [Zitat Wikipedia] Nach der Machtübernahme der NSDAP am 30. Januar 1933, der Reichstagswahl am 5. März 1933 und der ersten Verhaftungswelle übernahm Wels es am 23. März 1933, für die SPD die Ablehnung des Ermächtigungsgesetzes zu begründen, welches die nationalsozialistische Diktatur etablierte. [Zitatende]

Straßennamen sind auch Teil der Stadtgeschichte und Orientierung vieler Menschen. Ältere Bürger, Vereine und Unternehmen kennen diese Namen oft seit Jahrzehnten. Eine Umbenennung sorgt nicht für mehr Zusammenhalt, sondern für Verwirrung und unnötigen Streit. Geschichte verschwindet nicht durch neue Straßenschilder – sie muss erklärt und verstanden werden.

Warum Menschen unterschreiben

Weil Paul von Hindenburg Antidemokrat war, welcher unter dem Kaiser im Oberkommando des Heeres Deutschland unter einer Militärdiktatur regierte und später die Weimarer Republik als Präsident durch mehrere Auflösungen des Reichstags die Rechtsextremisten gestärkt hat und schließlich Hitler zum Kanzler ernannte und das Ermächtigungsgesetz beschloss, was direkt zum Tod und zur KZ-Verlegung von zehntausenden Kommunisten führte

Es ist wichtig, auch mit einer Strassenumbenennung zu zeigen, dass wir Rrchten und rechten Positionen entgegen treten.

Weil die *** ist

Der Name Hindenburg ist ethisch nicht tragbar

Zur bunten und offenen Industrie- und Arbeiterstadt gehört der Aufruf gegen das Vergessen, für Menschenrechte, freiheitliche Demokratie und Toleranz! - Keine Ausrichtung mehr an Kaiserreich, Kolonialismus und Militarismus in Teilen unserer Stadt.

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