Petition richtet sich an:
Deutscher Bundestag
Abschaffung der Rasselisten und Einführung einer verhaltensbasierten Bewertung von Hunden sowie eines verpflichtenden Sachkundenachweises bei Erstanschaffung.
Begründung
Rasselisten betreffen tausende verantwortungsvolle Hundehalter:innen in Deutschland, deren Hunde allein aufgrund ihrer Rasse als gefährlich eingestuft werden – unabhängig von ihrem tatsächlichen Verhalten.
Diese pauschale Bewertung führt zu Stigmatisierung, erhöhten Auflagen, Einschränkungen im Alltag und erschwertem Tierschutz, etwa bei Vermittlungen aus dem Tierheim. Gleichzeitig trägt sie nachweislich nicht zu mehr Sicherheit bei.
Fachlich gilt seit Jahren als anerkannt, dass aggressives oder gefährliches Verhalten nicht rasseabhängig ist, sondern maßgeblich durch Haltung, Umwelt, Erfahrung und Sachkunde des Menschen beeinflusst wird.
Andere Regelungsansätze zeigen, dass Sicherheit auch ohne Rasselisten möglich ist, wenn Verhalten individuell bewertet und Verantwortung beim Menschen verankert wird.
Diese Petition ist wichtig, weil sie einen sachlichen, präventiven und fairen Weg aufzeigt, der sowohl die öffentliche Sicherheit stärkt als auch Diskriminierung von Hunden und Halter:innen beendet. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, bestehende Regelungen kritisch zu überprüfen und durch zeitgemäße, verhaltensbasierte Lösungen zu ersetzen.
Ich bin mit Solchen Tieren aufgewachsen,
Und habe selbst einen Listenhund.
Und Die Liste und der Begriff Kampfhund ist meiner Meinung nach nicht nachziehend… das Verhalten eines Tieres Hängt allein nur vom Halter ab nicht von das Tier selbst!