8 Unterschriften
Petition richtet sich an: Bürgermeister Andreas Heller
INKLUSION UND DIE BELANGE VON MENSCHEN MIT BEHINDERUNGEN IN ELSDORF MÜSSEN SICHTBAR UND WIRKSAM WERDEN
An den Bürgermeister der Stadt Elsdorf
Herrn Andreas Heller,
sowie an den Rat der Stadt Elsdorf
In der Stadt Elsdorf besteht ein Inklusionsbeirat, der die Interessen von Menschen mit Behinderungen und Einschränkungen vertreten und ihre gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben fördern soll.
Für viele Bürgerinnen und Bürger ist jedoch derzeit nicht erkennbar,
ob und wie regelmäßig der Inklusionsbeirat tagt,wer dem Beirat aktuell angehört, welche Ansprechpartner zur Verfügung stehen,
welche konkreten Projekte und Maßnahmen bearbeitet werden,
welche Empfehlungen gegenüber Politik und Verwaltung ausgesprochen wurden,
und welche Verbesserungen für betroffene Menschen tatsächlich erreicht werden konnten.
Der Bedarf an einer aktiven und verlässlichen Interessenvertretung für Menschen mit Behinderungen und die Belange älterer Menschen ist in Elsdorf erheblich. Er betrifft insbesondere:
Menschen mit körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderungen,
Menschen mit chronischen Erkrankungen,
mobilitätseingeschränkte Bürgerinnen und Bürger,
Seniorinnen und Senioren,
Bewohner von Pflege- und Senioreneinrichtungen,
Angehörige und pflegende Personen,
Selbsthilfegruppen, Sozialverbände und Seniorenvertretungen,
Eltern von Kindern mit besonderem Unterstützungsbedarf,
Vereine, Initiativen und Einrichtungen, die sich für Teilhabe und Barrierefreiheit einsetzen.
Im Alltag bestehen weiterhin zahlreiche Herausforderungen. Dazu gehören unter anderem fehlende Barrierefreiheit im öffentlichen Raum, schwer zugängliche Gebäude und Einrichtungen, unzureichende Informationen, Hindernisse bei Veranstaltungen und bei der Nutzung öffentlicher Angebote sowie fehlende Möglichkeiten, konkrete Probleme und Verbesserungsvorschläge wirksam einzubringen.
UNSERE FORDERUNGEN
Wir fordern den Bürgermeister und den Rat der Stadt Elsdorf auf, den aktuellen Zustand, die personelle Besetzung und die Arbeitsfähigkeit des Inklusionsbeirats unverzüglich zu überprüfen;
öffentlich mitzuteilen, wann der Inklusionsbeirat zuletzt getagt hat, welche Sitzungen stattgefunden haben und welche Projekte, Empfehlungen oder Maßnahmen in den vergangenen Jahren bearbeitet wurden;
bestehende unbesetzte Funktionen und Mitgliedsstellen transparent auszuschreiben und interessierten Bürgerinnen und Bürgern eine Mitwirkung zu ermöglichen;
den Inklusionsbeirat, soweit erforderlich, personell und organisatorisch neu aufzustellen und dauerhaft arbeitsfähig zu machen;
gemeinsam mit den zuständigen Fachabteilungen der Stadt ein konkretes Arbeitsprogramm für Inklusion, die Belange von Menschen mit Behinderungen und Barrierefreiheit zu entwickeln;
Menschen mit Behinderungen, Seniorinnen und Senioren, Angehörige, Sozialverbände, Seniorenvertretungen, Pflegeeinrichtungen, Selbsthilfegruppen und weitere interessierte Organisationen unmittelbar an dieser Arbeit zu beteiligen;
eine öffentlich erreichbare Anlaufstelle einzurichten beziehungsweise eindeutig bekannt zu machen, bei der Barrieren, Benachteiligungen und Verbesserungsvorschläge gemeldet werden können;
regelmäßig und öffentlich über Sitzungen, Ansprechpartner, Vorhaben und Ergebnisse des Inklusionsbeirats zu informieren;
konkrete, überprüfbare Ziele und Fristen für die Verbesserung der Barrierefreiheit und gesellschaftlichen Teilhabe in Elsdorf festzulegen;
dem Rat und der Öffentlichkeit mindestens einmal jährlich einen nachvollziehbaren Bericht über den Stand der Inklusion und die Situation von Menschen mit Behinderungen in Elsdorf vorzulegen.
Jede Unterschrift stärkt die Stimme der Menschen, die auf eine barrierefreie, soziale und teilhabeorientierte Stadt angewiesen sind.
Elsdorf soll eine Stadt sein, in der alle Menschen gehört werden und gleichberechtigt am öffentlichen Leben teilnehmen können.
Unterstützen Sie deshalb diese Petition mit Ihrer Unterschrift!
Initiatoren:
Reinhold Schopen fraktionsloses
Ratsmitglied der Stadt Elsdorf,
UWE Heinen
MIKE Krüger
Eisenbahnstraße 35
50189 Elsdorf
Begründung
Warum ich diese Petition unterstütze und mit ins Leben gerufen habe
Durch die bereits erfolgreich durchgeführte Petition zum Zustand der Schulen in Elsdorf werde ich inzwischen häufig von Bürgerinnen und Bürgern angesprochen.
Dabei geht es zunehmend auch um die Situation von Menschen mit Behinderungen, um fehlende Barrierefreiheit und um die Frage, wie Inklusion in unserer Stadt tatsächlich gelebt wird.
Viele Menschen haben durch die Schulp petition erkannt, dass gemeinsames Engagement und eine öffentlich unterstützte Petition dazu beitragen können, Probleme sichtbar zu machen und Verantwortliche zum Handeln aufzufordern.
Diese persönlichen Gespräche und die dabei geschilderten Erfahrungen haben mich darin bestärkt, gemeinsam mit meinen Mitstreitern auch zum Thema Inklusion und Teilhabe eine Petition ins Leben zu rufen. Menschen mit Behinderungen und Einschränkungen sowie ihre Angehörigen müssen in Elsdorf gehört, ernst genommen und an den sie betreffenden Entscheidungen beteiligt werden.
Unser Anliegen ist es, den bestehenden Handlungsbedarf sichtbar zu machen und den Bürgermeister, den Rat und die zuständigen Stellen der Stadt Elsdorf dazu aufzufordern, Inklusion, Barrierefreiheit und gleichberechtigte Teilhabe stärker, transparenter und wirksamer voranzubringen.
Auch eine von Unkraut zugewachsene Gasse ist uns im Zusammenhang mit behinderten Menschen wichtig.
Elsdorf zuerst – gemeinsam für eine Stadt, in der alle Menschen dazugehören.
Reinhold Schopen
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Angaben zur Petition
Petition gestartet:
17.09.2026
Sammlung endet:
16.03.2027
Region:
Elsdorf
Kategorie:
Soziales
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Neue SprachversionWarum Menschen unterschreiben
WARUM DIESE PETITION NOTWENDIG IST
Inklusion bedeutet, dass alle Menschen unabhängig von Behinderung, Erkrankung, Alter oder Mobilität am öffentlichen und gesellschaftlichen Leben teilnehmen.
Eine Stadt, die einen Inklusionsbeirat unterhält, muss sicherstellen, dass dieses Gremium erreichbar, aktiv und wirksam ist. Sollten notwendige Strukturen derzeit nicht ausreichend funktionieren, müssen Bürgermeister, Rat und Verwaltung gemeinsam dafür sorgen, dass die Arbeit für Menschen mit Behinderungen und die Inklusionsarbeit wieder sichtbar und verlässlich aufgenommen wird.
Mit Ihrer Unterschrift unterstützen Sie die Forderung,
die Belange von Menschen mit Behinderungen und Inklusion in Elsdorf endlich stärker in den Mittelpunkt zu stellen,
den tatsächlichen Unterstützungsbedarf festzustellen,
Betroffene und ihre Organisationen unmittelbar zu beteiligen,
bestehende Barrieren konsequent abzubauen,
und den Inklusionsbeirat zu einer aktiven und wirksamen Interessenvertretung weiterzuentwickeln.
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