Integration und soziale Teilhabe fördern - sozialen Kahlschlag beim Internationalen Bund abwenden

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Kommunalpolitik, Landespolitik, Bundespolitik und der Internationale Bund

840 Signatures

84 %
1,000 for collection target

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  1. Launched 04/03/2026
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Petition addressed to: Kommunalpolitik, Landespolitik, Bundespolitik und der Internationale Bund

Land und Kommunen müssen jetzt handeln, um den Zusammenbruch zentraler sozialer Angebote in der Region zu verhindern!

Trotz Intransparenz seitens des Arbeitgebers wird zunehmend klar: Beim Internationalen Bund (Bereich NRW Süd), einem Träger der Jugend-, Sozial-, Bildungs- und Integrationsarbeit sind aufgrund finanzieller Schieflage ca. 500 Stellen im sozialen Bereich gefährdet und sollen potentiell ab Juni wegfallen, davon allein ca. 100 in Köln.

Etliche der Kolleginnen und Kollegen, deren Arbeit wegfallen soll, existieren als formal „Selbstständige“ nicht einmal als „Stellen“, die jetzt abgewickelt werden. Niemand weiß, wie viele Kolleginnen und Kollegen zusätzlich zu den kursierenden Zahlen ihre Arbeit verlieren sollen.
 
Gefährdet sind Beratungsangebote, Kurse, Aus- und Weiterbildung für Jugendliche, für Migrantinnen und Migranten, für Menschen in persönlichen Notlagen - gefährdet ist Unterstützung und Hilfe gerade für diejenigen, die am meisten darauf angewiesen sind. Diese Arbeit der Kolleginnen und Kollegen ist eine zentrale Aufgabe öffentlicher Daseinsvorsorge, die nicht von spekulativen zukünftigen finanziellen Verlusten oder Überschüssen abhängig gemacht werden darf!

Wir fordern, dass alle sozialen Projekte und Maßnahmen und alle Stellen erhalten bleiben! Die Kommunen, das Land und der Bund müssen den kommunalen Einrichtungen Mittel zur Verfügung stellen, um alle soziale Maßnahmen und Stellen zu integrieren, die sonst nicht fortgesetzt werden können!

Reason

Gewährleistet werden muss der Erhalt der zahlreichen Projekte und Maßnahmen des Jugendmigrationsdienstes (jmd), und damit die Unterstützung junger Menschen mit Migrationshintergrund zwischen 12 und 27 Jahren durch Beratung, Bildungs- und Freizeitangebote und die langfristige, individuelle Begleitung Jugendlicher auf ihrem schulischen und beruflichen Weg. 

Erhalten bleiben müssen die Angebote der Berufsorientierung und der Beruflichen Bildung. Nicht weniger essentiell ist der Fortbestand der Sprachschulen, in denen von Krieg und Unterdrückung geflohenen Menschen Deutsch beigebracht und Geschichte, Politik und Kultur vermittelt wird – als Schlüssel zu Integration, persönlicher Entwicklung und gesellschaftlicher Partizipation.

Alle Bereiche werden gebraucht! 

Bildung, persönliche Entfaltung und gesellschaftliche Integration und Partizipation sind Menschenrechte und müssen gerade in den aktuellen Zeiten gestärkt werden - für eine soziale, integrative, weltoffene und demokratische Entwicklung.

Öffentliche Daseinsvorsorge kann und muss entsprechend auskömmlich öffentlich finanziert werden - gerade in einem reichen Land wie der Bundesrepublik.

Der Sozialabbau, die Streichung von Bildungsangeboten und Möglichkeiten der Orientierung und der Beratung junger Menschen sowie der Abbau von Angeboten der gesellschaftlichen Teilhabe und Begegnung darf nicht weiter fortschreiten! 

Menschen die von Armut betroffen sind, Menschen, die Unterstützung bei der Suche nach Ausbildungsplätzen, Bildungsgängen, Arbeitsangeboten und anderen Hilfsangeboten dringend benötigen, werden ansonsten allein gelassen und drohen weiter zu verarmen.

Junge Menschen deren Talente und Potentiale wir in unserer Gesellschaft dringend benötigen - wird so die Perspektive, Integration und positive Zukunftswege verwehrt.

Das möchten wir nicht hinnehmen.

Wir fordern eine zukunftsorientierte soziale Politik und hinreichende finanzielle Förderung der Angebote!

Erhalt der von Schließung bedrohten Maßnahmen und Angebote! 

Keine Entlassungen!

Die Initiative ist getragen von den gewerkschaftlich organisierten Kolleginnen und Kollegen des Internationalen Bundes.

Unterstützt von den Gewerkschaften ver.di und GEW
(Nicolas Zipp, Gewerkschaft ver.di, Bezirk Köln-Bonn-Leverkusen, Fachbereich C)

(Klaus F. Mautsch, Leitungsteam Fachgruppe Erwachsenenbildung GEW Köln)

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Petition details

Petition started: 03/04/2026
Collection ends: 09/03/2026
Region: North Rhine-Westphalia
Topic: Welfare

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Menschen, die bereits im Land sind und Deutschland unterstützen wollen, bzw. sich für Deutschland entschieden haben, benötigen anfangs Hilfestellung, damit ein effektiver und integrativer Zugang diesen Menschen offen steht. Nur mündige Bürger, die informiert sind, gestalten Zukunft positiv und streben danach Visionen, Wünsche und Perspektiven um zu setzen.

ist absolut richtig und überfällig, dass nur diejenigen einen Integrations- oder Sprachkurs erhalten, die eine Bleibeperspektive haben. Die anderen sollen sich nicht integrieren, denn sie müssen wieder gehen.und das sind die meisten. Also, es ist, wie im richtigen Leben: der Staat muss nicht für alle und jeden aufkommen!

Why people sign

Super schneller und äußerst gewinnbringender Kontakt für Jugendliche und Pädagogen

Wir sind Ausländer. Wir sprechen und wissen über Deutschland nicht so toll,deshalb brauchen wir von jungearm Unterstützern.

Ich bin ein junger Mann und mit vielen Sachen kommen ich nicht klar oder weiß ich nicht was ich machen soll, Jugendmigrationsdienst hat mich bisher viel geholfen und ich brauche immer noch dass sie mich genau so weiter in der Zukunft helfen

Der JMD Viersen bietet den jungen Menschen und mir Unterstützung, eine kreative und kompetente Lösungsfindung bei den Fragestellungen der jungen Menschen an, die oftmals durch die Vielschichtigkeit der Kreis-Strukturen sehr komplex sind. Das über 20 Jahre gewachsene Netzwerk der Mitarbeiterinnen ist unersetzlich und ein Wegfall würde nicht nur für den Einzelfall sondern für die ganze Gesellschaft negative Folgen haben. Hier kann man an gesundheitlichen Verschlechterungen denken, aber auch finanzielle Folgen da ggf mehr Sozialleistungen gezahlt werden müssen. Menschen könnten aufgrund von Perspektivlosigkeit in Abhängigkeit geraten oder kriminell werden. Diese Konsequenzen lassen sich nicht in in kausalen Zahlenwerk abbilden. Ebensowenig die Folgrn des wegfalls der Emotionalen Unterstützung. Mit einem fachlichen Blick sind diese jedoch erwartbar. Daher fordere ich , schnellstmöglich eine Lösung zu finden damit das Angebot mit den heutigen Mitarbeiterinnen erhalten bleibt.

Integrations Arbeit soll unbedingt gefördert werden! Gerne bin ich ein Teil davon, denn sowas muss priorisiert werden. Alle Menschen sind gleich!

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