Ja zum Erhalt unserer Dorfkirche Gelmer

Petition richtet sich an
Katholische Gemeinde St. Petronilla Münster

155 Unterschriften

24 %
650 für Sammelziel

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24 %
650 für Sammelziel
  1. Gestartet 12.02.2026
  2. Sammlung noch > 8 Wochen
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  4. Dialog mit Empfänger
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Petition richtet sich an: Katholische Gemeinde St. Petronilla Münster

Die Dorfkirche St. Josef in Gelmer soll aufgegeben werden.

Diese Petition bittet darum, die Dorfkirche St. Josef in Gelmer zu erhalten.
Sie bittet darum, den Beschluss zur Aufgabe der Kirche aufzuheben.
Die Dorfkirche soll weiterhin das "Hartje Gelmer" (das kleine Herz von Gelmer) und Dorfmittelpunkt sein.

Begründung

Die Kirche bildet in Gelmer die Mitte des Dorfes. Sie und das vertraute Läuten verstehen viele auch nichtkirchliche Menschen als zentralen Bestandteil ihrer "Heimat Gelmer". Der Kirchenerhalt ist auch zentraler Akt von Heimatpflege und Bewahrung von Heimat.

Die Kirche könnte in Zukunft vielfältig genutzt werden für kirchliche und nichtkirchliche Veranstaltungen (Konzerte, Musikunterricht, Themenabende, Feiern, Kinder- und Jugendprogramme usw.) in besonderem Ambiente.
Auch Kirchenferne finden in Lebenskrisen Zuflucht und Ruhe in der Kirche. Sie ist seit je für die Beladenen da. Damit erfüllt sie für alle eine Funktion, die nicht anderweitig ersetzbar ist.

Viele jüngere Familien haben kaum Kontakt zur Kirche. Mit familienfreundlichen Angeboten oder angepassten Gottesdienstformaten (Kinderbetreuung, Kirchenfrühstück u.v.m.) kann man mit den Familien neue Wege gehen.

Ein Kirchenabriss kostet. Diese Mittel wären besser in den Erhalt der Kirche investiert.

Wir stehen auch vor der Frage, was wir den Nachfolgenden vererben. Dazu gehören auch die Werte, die sich in einem Erhalt der Kirche spiegeln. Ein Kirchenabriss wäre ein fatales Signal an die Jüngeren im Dorf. Ein Kirchenabriss ist kurzsichtig. In Notzeiten haben Menschen meiner Erfahrung nach immer wieder zur Kirche zurückgefunden. Wir leben in unsicheren Zeiten. Die jetzige Kirchensituation (veränderte Anzahl der Gottesdienstbesucher) kann sich schnell ändern.

Es existiert gottesdienstliches Leben in Gelmer. Dieses braucht die angestammte Heimat.

Die Kirche wurde 1983 eingeweiht. Menschen, die in dem Jahr dort getauft wurden, sind heute Anfang 40. Es widerspricht dem anerkannten Gedanken der Nachhaltigkeit, einen Kirchenbau binnen gerade einmal einer Generation wieder abzureißen.

Ein Kirchenabriss wird auch als Selbstaufgabe der Kirche wahrgenommen. Kirche ist nicht wirklich mehr existent, wenn sie im Dorfbild nicht mehr vorkommt. Kirche ist ohne Kirchen nicht denkbar.

Gelmer liegt als Dorf für sich und "draußen" und hat keine kirchlichen Mehrfachstrukturen. Es braucht eine Kirche vor Ort.

Es ist auch eine Frage des Respekts und der Pietät, den Raum lebensgeschichtlich prägender Erfahrungen (Hochzeit, Kommunion, Trauer ...) vieler nicht zu beseitigen. Die Mauern der Kirche beherbergen mehr als Luft, die beheizt werden muss.

Gottesdienst, Andacht, Sammlung braucht würdigen Raum. Ein diskutierter "Sakraler/Liturgischer Raum" genügt dem nicht. Die Baumeister der großen Kathedralen haben vorbildhaft "zur höheren Ehre Gottes" gebaut, sogar ohne Chance, die Vollendung ihrer Kirche mitzuerleben. Ein Kirchenbau sollte mehr sein als ein Mehrzweckraum.

Regelmäßig genannte finanzielle Gründe für die Kirchenschließung sind grundsätzlich zu hinterfragen. Es widerspricht geradezu dem Wesen von Kirche, sie einer Kosten-Nutzen-Rechnung zu unterziehen. Man kann einen Kirchenbau nicht ohne weiteres einer betriebswirtschaftlichen Betrachtung unterziehen. Eine Kirche ist viel mehr, ihr Wert nicht in Bilanzen abzubilden.

Die Kirche verfügt über eine reiche und schöne und wertvolle Innenausstattung. Sie ist beeindruckendes Zeugnis einer Raumgestaltung, welche Anliegen des zweiten Vatikanischen Konzils aufnimmt und Kirche und Gottesdienst zeitgemäß zur Gemeinde hin öffnet.

Viele Menschen haben lange Kirchensteuer gezahlt, die Kirche teils mit eigener Hände Arbeit erbaut. Die entstandene Erschütterung wegen der Kirchenaufgabe sollte Anlass sein, den Beschluss aufzuheben und die Kirchenheimat zu würdigen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Frank Storm, Münster
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 12.02.2026
Sammlung endet: 15.06.2026
Region: Gelmer-Dyckburg
Kategorie: Kultur

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Neuigkeiten

  • Liebe Unterzeichnerinnen der Petition,
    Liebe Unterzeichner,

    ich möchte mich heute bereits, also noch innerhalb der Zeichnungsfrist, sehr herzlich bedanken für Ihre und eure Unterschrift.
    Aktuell liegt die Petition bei 138 Unterschriften. Dies ist m.E. eine sehr beachtliche Zahl, auch angesichts der Umstände, unter denen diese Petition läuft. Damit haben ca. drei Mal soviele Menschen unterschrieben wie sonntags zum Gottesdienst erscheinen. Der Kirchplatz oder die Kirche wäre damit sehr gut gefüllt.

    Besonders berührt haben mich Ihre und eure Kommentare. Sie zeigen mir, dass die Kirche in Gelmer sehr wohl noch bei vielen Menschen verankert ist. Viele von Ihnen und euch haben sich zu dieser Kirche mit bewegenden, teils deutlichen Worten bekannt. Aus meiner Sicht ist dies ein Zeichen, das niemand übersehen darf.
    Danke!

    Zu dem von mir selbst gesetzten Ziel von 650 Unterschriften:
    Ich war von 1300 Erwachsenen in Gelmer ausgegangen (real wohl ca. 1700).
    Die Hälfte von 1300 als Unterzeichner wären ein sehr starkes Signal aus Gelmer.
    Wir haben nun ca. 10 Prozent davon als Unterzeichner, für mich immer noch sehr bemerkenswert.
    Bei 1700 Erwachsenen wären 138 Unterzeichner ca. 8 Prozent.
    Eine andere Bezugsgröße wäre die Zahl der Katholiken in Gelmer: ca. 800. Diese Zahl zugrunde legend, hätten wir eine Quote von ca. 17 Prozent, die sehr deutlich über der Quote der Gottesdienstbesucher liegt (ca. 5 Prozent).
    Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass die Papierliste mit Unterzeichnern noch im Umlauf ist und daher weitere Unterschriften hinzuzurechnen sind.

    Der Flyer zur Petition hat mit ganz wenigen Ausnahmen jeden Haushalt in Gelmer erreicht.
    Diese Petition ist damit, soweit ich sehe, die erste und auch letzte Möglichkeit für jede(n) einzelne(n) Gelmeraner(in), sich zu positionieren.
    Dies bedeutet auch:
    Das Ergebnis dieser Petition ist das letzte Wort der Gelmeranerinnen und Gelmeraner zu ihrer Kirche.

    Ich möchte daher dafür werben, dass jeder von uns sich als Aktivist betätigt für unsere große und wichtige Sache.
    Versuchen wir alle, jeweils noch einen weiteren Gelmeraner davon zu überzeugen, für unser in vielfacher Hinsicht wichtiges Anliegen zu unterschreiben.
    Wir kämen dann auf eine Zahl von ca. 280-300 oder mehr Unterschriften, die unser Anliegen eindrucksvoll unterstreichen.
    Fassen Sie Sich/Fasst euch ein Herz und sprecht Freunde und Nachbarn freundlich an, wir können nur gewinnen.
    Vielleicht weisen Sie/weist ihr auch darauf hin, dass man online auch anonym und trotzdem gültig unterschreiben kann, so dass auch ich die/den Unterzeichner(in) nicht sehen kann.

    Nun wünsche ich Ihnen und euch erst einmal ein gesegnetes Osterfest und/oder eine gute Zeit mit der Familie, vielleicht auch einen kleinen verdienten Erholungsurlaub.

    Wenn Sie und ihr mich kontaktieren möchten/möchtet, steht Ihnen/euch meine im Flyer genannte Postadresse zur Verfügung (Königsberger Str. 53, 48157 Münster) oder die folgende Mail-Adresse:
    hartje.gelmer@freenet.de

    Nochmals sehr herzlichen Dank für die Unterstützung,
    Ihr und euer

    Frank Storm

Warum Menschen unterschreiben

Ein geistliches Zentrum ist für einen örtlich geprägten Stadtteil eine wichtige Einrichtung.

Die Kirche ist einfach erhaltenswert

Ich bin in Gelmer aufgewachsen und die Kirche ist für mich ein Symbol der Beständigkeit. Egal wieviel sich verändert, die Kirche und das Herz Gelmer bleibt. Es ist ein Ort an dem Menschen zusammenkommen können über Generationen und sich wieder zusammenfinden. Es ist ein Teil meiner Kindheit und ein Ort, wo meine Hoffnung in die Kirche noch nicht schwindet.

Dieser Ort bedeutet für mich meine Kindheit und Jugend und soll ein Treffpunkt bleiben

Die Kirche stellt das Zentrum des Stadtteils Gelmer dar. Die Kirche ist Raum lebensgeschichtlicher prägender Erfahrung vieler junger uns ältere Mitbürger im Ort.

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