In einem reichen und wirtschaftlich starken Land wie Deutschland kann es nicht sein, dass es abertausende Kinder gibt, die hungrig zur Schule gehen. Daher ist es endlich notwendig, dass die Bundesregierung ein Gesetz zur Lebensmittel Grundversorgung eines jeden Kindes in deutschen Schulen verabschiedet. Das heißt, dass in Schulen Pausenbrote und Mittagstisch zu einem geringen Betrag oder sogar kostenlos angeboten wird. Kinder die hungrig sind können nicht lernen und sich nicht konzentrieren. Bedürftige Kinder aus armen Familien sollten daher grundsätzlich die Chance erhalten, vor dem Unterricht in der Schule zu frühstücken, wenn dessen Eltern nicht in der Lage sind, diesen Kindern ein nahrhaftes Frühstück zu bereiten. Ziel dieser Petition ist also eine möglichst kostenfreie Essengversorgung an deutschen Schulen nach skandinavischem Vorbild. Das bedeutet, dass es in Skandinavien zur Normalität gehört, dass das Mittagessen in den Schulen für die Kinder kostenlos ist. Auch in Deutschland wäre ein solches Modell durchsetzbar und finanzierbar. Gerade bei Kindern sollte und darf einfach nicht mehr gespart werden.

Raison

Es ist wichtig, dass Kinder in ihrer Entwicklung unterstützt und gefördert werden und dazu gehört auch eine ausreichend gesunde und nahrhafte Ernährung und eine hochqualitative schulische Ausbildung. Kinder sind unsere Zukunft und wir müssen alles dafür tun, dass sie in unserem Land eine gute Kindheit haben und ein würdevolles Leben führen können. Dazu gehört neben einer guten Ausbildung auch eine gesunde Ernährung, egal was es kostet. Für viele Dinge wird in Deutschland Geld verschwendet. Von daher sollte es kein Problem sein, für Kinder Geld zur Verfügung zu stellen, die es nötig haben. Eine flächendeckende Mittagessenversorgung an Schulen für alle Kinder in der Bundesrepublik Deutschland wäre eine sehr fortschrittliche und soziale Errungenschaft, der wir uns in Deutschland nicht mehr verschließen sollten, auch nicht die Bundesregierung.

Merci pour votre soutien, Dirk Maiwald de 01109
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Pour

Fördervereine können in wohlhabenden Schulen für Notleidende einspringen. Gerade in ärmeren Gegenden ist dies nicht möglich. In der Vergangenheit hatten wir nur Halbtagsschulen. Da die Gymnasiasten in der 8./9. Klasse jedoch täglich 8-10 Stunden (Schulzeitverkürzung auf 12 Jahre)das Schulgelände nicht verlassen können ist das Grassieren der Süßigkeitenautomaten unausbleiblich. Die Zahl des Ausbruchs der Altersdiabetes und der Anteil Fehlernährter bei Jungendlichen ist kontinuierlich steigend. Die fehlernährungsbedingten Gesundheitskosten liegen bei 80 Milliarden? pA .

Contre

Die Qualität des Schulessens würde noch weiter sinken. Schon heute wird aus Kostengründen viel mit Fertigprodukten gearbeitet. Es würde immer weniger gemeinsame Familienmahlzeiten geben, weil sich das ja bei einer kostenlosen Rundum-Verpflegung in der Schule kaum noch lohnt. Und wie sollen die Kinder lernen, dass Essen auch einen Wert hat? Das Bildungspaket ermöglicht jedem Kind ein Mittagessen für nur einen Euro. Wo es Probleme gibt, sollten Lehrer und Erzieher die Eltern auf solche Hilfen aufmerksam machen. Ich weiß übrigens wie es ist, mit wenig Geld auszukommen.