Petition richtet sich an:
Stadt Ellwangen und Ortschaftsrat Pfahlheim
Wir fordern die Stadt Ellwangen und den Ortschaftsrat Pfahlheim auf, die Planung des Baumhaus-Projekts am Sonnenbachsee in der derzeit vorgesehenen Form nicht weiterzuverfolgen und die bislang unbebaute und naturnahe Seite des Sonnenbachsees dauerhaft zu erhalten.
Der Sonnenbachsee ist durch eine klare Zweiteilung geprägt: Auf der einen Seite befinden sich Campingplätze, Bade- und Freizeitnutzung sowie touristische Angebote. Die gegenüberliegende Seite ist weitgehend unbebaut, ruhig und naturnah. Diese bewährte Trennung möchten wir erhalten.
Besonders kritisch sehen wir den zu erwartenden zusätzlichen Verkehr. Die Erschließung erfolgt über einen landwirtschaftlichen Weg, der gleichzeitig intensiv von Spaziergängern, Radfahrern und Familien mit Kinderwagen genutzt wird. Zusätzlicher Gäste-, Personal-, Liefer- und Versorgungsverkehr würde eine gefahrlose Nutzung nicht mehr möglich machen.
Hinzu kommt die Gefahr schwer kontrollierbarer Lärmbelastungen – insbesondere in den Abend- und Nachtstunden, die sich auf der Wasseroberfläche verstärkt ausbreiten.
Zudem darf die langfristige Entwicklung nicht außer Acht gelassen werden: Eigentümer und Betreiber können künftig wechseln (Beispiel Baumhausanlage Rosenberg) sodass heute nicht absehbar ist, wer bzw. welche Konzerne die Anlage in Zukunft betreiben und in welcher Form die touristische Nutzung fortführen wird.
Vor allem aber würde das Projekt den Charakter der bislang naturnahen und ruhigen Seite des Sonnenbachsees dauerhaft zerstören. Die bisherige klare Trennung würde verloren gehen.
Unsere Forderung: Die naturnahe Seite des Sonnenbachsees soll naturnah und ruhig bleiben – ohne weitere gewerbliche touristische Bebauung.
Begründung
Der Sonnenbachsee ist ein wichtiger Naherholungsraum für Pfahlheim und die gesamte Umgebung. Familien, Spaziergänger, Badegäste, Radfahrer und Urlauber schätzen den See und seine Landschaft.
1. Die bewährte Zweiteilung des Sees erhalten
Eine besondere Qualität des Sonnenbachsees ist seine klare räumliche Zweiteilung: Auf einer Seite konzentrieren sich Campingplatz, Bade- und Freizeitnutzung sowie touristische Angebote. Die gegenüberliegende Seite ist dagegen weitgehend unbebaut, ruhig und naturnah.
Mit dem Baumhausprojekt würde die herrschende Idylle verloren gehen.
2. Zusätzlichen Verkehr vermeiden
Die geplante Zufahrt zu den Baumhäusern soll über den landwirtschaftlichen schmalen Weg erfolgen. Schon jeher wird dieser Weg stark von Spaziergängern, Familien mit Kinderwägen, Radfahrern genutzt.
Ein Übernachtungsbetrieb erzeugt zwangsläufig Verkehr: An- und Abreise der Gäste, Mitarbeiter, Reinigung, Lieferverkehr, Ver- und Entsorgung sowie weitere betriebliche Fahrten. Wir halten es deshalb für falsch, zusätzlichen touristischen Verkehr gezielt auf die bislang ruhige Seite des Sees zu bringen.
3. Ruhe statt unkontrollierbare Lärmbelastung - ohne Aufsicht vor Ort
Bei einem Baumhaus-Komplex endet die Nutzung nicht mit dem Tagesbetrieb am See. Übernachtungsgäste halten sich gerade auch abends und nachts auf dem Gelände auf, Lagerfeuer und Treffen bis in die Nacht, zu denen auswärtige Gäste hinzukommen, sind vorprogrammiert.
Gespräche, Musik, Fahrzeuge sowie An- und Abfahrten werden zu einer zusätzlichen Belastung, welche vor über 40 Jahren wegen Wildcamping abgeschafft wurde.
Ich bin definitiv gegen dieses unnötige Bauvorhaben.
An so einem kleinen See muss es möglich sein die bislang unberührte Seeseite in der jetzigen Form und belassenen Idylle zu belassen!
Für uns und die Generationen nach uns!
Für Tourismus und Gäste haben wir mit 2 direkten Campingplätzen mehr als genug !
Deshalb: gegen dieses Bauvorhaben an dieser Stelle!