Burger King möchte eine Filiale auf der Freifläche Ecke B1 / Detmar-Mülher-Str. errichten. 2016 wurde die Bauvoranfrage abgelehnt. Nun versucht Burger King erneut die B1 als Fast Food Meile zu erobern. Dies soll an einer Stelle geschehen, die direkt an ein reines Wohngebiet angrenzt.

Die Zu-/ und Abfahrt zu dem geplanten 24h-Drive-In-Fast-Food-Restaurant soll über die B1 erfolgen. Die Belieferung wird über die Detmar-Mülher-Straße erfolgen. Die Leistungsfähigkeit der Ausfahrt zur B1 ist nach dem HBS 2015 zu ermitteln. Wir bezweifeln, dass eine weitere Ab- und Zufahrt an dieser Stelle verkehrsverträglich sein kann.

Zusätzlich würde die Straße im Defdahl weiter durch Verkehre belastet, da Besucherverkehre aus östlicher Richtung über die Anliegerstraßen laufen werden. Hierfür ist eine Ermittlung der Vorbelastung notwendig.

Wir fordern mit dieser Petition, dass Burger King die Genehmigung für dieses Vorhaben versagt wird.

Begründung

Der Bau der Burger King Filiale wird die ohnehin schon kaum erträgliche Verkehrssituation an der B 1 noch verschärfen, von der zusätzlichen, schon jetzt kaum zumutbaren Lärmimmission und Luftverschmutzung ganz abgesehen.

Konkret bedeutet dies:

Verkehr Der Bau der Burger King Filiale wird zu einer Zunahme des Verkehrsaufkommens im angrenzenden Wohngebiet sowie auf der B1 führen. Insbesondere Lübkestraße, Im Defdahl, Detmar-Mülher-Straße und Frensdorffstraße werden als Zu- und Abfahrt genutzt werden. Dies sowie der zu erwartende Mischverkehr (Motorrad, PKW, LKW, Bus etc.) führen zu einer erhöhten Unfallgefahr, insbesondere für Kinder, Fuß- & Spaziergänger, Fahrradfahrer, Senioren, aber in den engen, für einen derartigen Verkehr überhaupt nicht ausgelegten Seitenstraßen der B1 auch für alle anderen motorisierten Verkehrsteilnehmer

Zusätzlich wird der B1 Durchgangsverkehr (in Richtung Essen und Unna) beeinträchtigt. Neben der Gefahr durch Unfälle durch wiederauffahrende Autos kommt es zwangsläufig zu weiteren Staus an der permanent überlasteten Kreuzung Lübkestraße / B1, dem größten Unfallschwerpunkt in Dortmund. Zusammenstöße mit Kraftfahrzeugen, aber auch der Stadtbahn sind hier an der Tagesordnung.

Lärm Die Bebauung entlang der B1 soll die dahinter liegenden Wohnbereiche – wie auf dem Nachbargrundstück – vor dem Lärm der Bundesstraße schützen. So beschreibt es auch der Masterplan des damaligen Planungsdezernenten Ulrich Sierau. Diese Bebauung soll keine neuen Lärmemissionen erzeugen und dadurch gar weitere technische Maßnahmen wie die Errichtung von Lärmschutzwänden nach sich ziehen. Aktuell sind in der Planung 5 Meter hohe Schallschutzwände vorgesehen.

Ein 24h-Drive-In Betrieb führt zu einer dauerhaften und erheblichen Lärmbelästigung durch ständig an- und abfahrende Fahrzeuge. Neben Motorengeräuschen und Türenschlagen wird der 24-h Betrieb Nachtschwärmer anziehen, von denen zusätzlicher Lärm ausgehen wird.

Luftverschmutzung & Geruchsbelästigung Durch das erhöhte Verkehrsaufkommen kommt es zu einem erhöhten Ausstoß von Abgasen; die durch den starken Verkehr auf der B1 ohnehin stark belastete Luft wird weiter verschmutzt werden. Auch das Betreiben der Filiale selbst führt zu einem erhöhten Schadstoffausstoß der an- und abfahrenden Autos, von der starken Geruchsbelästigung durch Frittierfett ganz abgesehen.

Müll Fast-Food-Restaurants wie Burger-King verwenden reichlich Verpackungsmaterial (Tüten, Pappteller, Plastikbecher), das von gedankenlosen Kunden aus dem Auto geworfen wird. Der Müll dürfte sich im gesamten Umfeld verbreiten, da niemand garantieren kann, dass die Mitarbeiter von Burger King etwaige Auflagen seitens der Behörden einhalten.

Aber es ist noch nicht zu spät: Das Bauvorhaben befindet sich noch in der Prüfung; eine Baugenehmigung wurde noch nicht erteilt. Außerdem konnten ähnliche Vorhaben bisher verhindert werden: der Bau eines Kentucky Fried Chicken 2001 an derselben Stelle sowie der Bau eines Burger Kings auf der Südseite der B1 (Lessingstraße). Der Bau eines Burger King an selbieger Stelle in 2016.

Der Bebauungsplan der Stadt Dortmund für den fraglichen Bereich (InO 129 Östl. Teil) hat die Stabilisierung neuer Nutzungsstrukturen entlang dem Westfalendamm aus dem Bereich hochwertiger Dienstleistungen zum Ziel. Davon kann bei einem Burger King keine Rede sein.

Diese Vorgaben sollen dadurch unterlaufen werden, dass „offiziell“ ein Bürogebäude geplant ist. In der Beschreibung des Planungsbüros liest sich dies jedoch anders. Danach soll ein Burger King-Restaurant mit Büroeinheiten im Obergeschoss entstehen. Man fragt sich, welcher Dienstleister bei dem Überangebot von Büroflächen in Dortmund ausgerechnet über einer Systemgastronomie sein Büro ansiedelt. Hier soll der Bock zum Gärtner gemacht werden!!

Der Bau der Filiale bedeutet vielmehr eine erhebliche Zunahme des Verkehrs mit allen negativen Folgen wie Lärm, Gestank, Abgasen und vor allen Dingen Unfällen auf der B 1 und in den Straßen des angrenzenden Wohngebiets.

Deswegen: Falls Sie Anwohner des betreffenden Gebiets sind oder regelmäßig über die B1 fahren, Ihnen die Gestalt dieser repräsentativen Straße am Herzen liegt, sie keinen weiteren Fresspalast fördern wollen oder Sie uns einfach helfen möchten, unterstützten Sie uns mit Ihrer Unterschrift!

Jede Ihrer Stimmen zählt, um den Bau der Buger King Filiale zu verhindern und die unfallträchtige Verkehrssituation nicht noch weiter zu verschärfen.

Weitere Informationen:

www.b1-dortmund-plus.de/ www.b1-dortmund-plus.de/wp-content/uploads/Broschuere_B1_Stadtachse_Dortmund.pdf

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Daniel Bläser aus Dortmund
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Pro

Fastfood-Restaurants und insbesondere 24h Restaurants haben in einem Wohngebiet einfach nichts verloren. Insbesondere wenn das Wohngebiet an eine der meistbefahrensten Straßen Deutschlands angrenzt. Die Verkehrssituation an der B1 hat bereits vor Jahren den Zenit des Annehmbaren überschritten. Daher sollte man anstelle der Planung einer weiteren Verkehrs- und Schadstoffquelle - insbesondere an einem Abschnitt der B1 an dem man zu den Stoßzeiten Stunden im Stau verbringt um 500 Meter weiter zu kommen - lieber mal das Großprojekt B1 angehen!

Contra

Es spricht nichts gegen einen Burger King an der B1. Aber warum Arbeitsplätze schaffen..

Warum Menschen unterschreiben

  • vor 9 Tagen

    Wir haben schon genug Fastfood-Ketten in Dortmund. Außerdem gibt es mittlerweile erschreckend viele übergewichtige Kinder. Fastfood-Ketten an jeder Ecke machen es den Eltern noch schwerer, ihre Kinder mit einer gesunden Ernährung zu erziehen. Alle Eltern kennen das Problem: selbst wenn man es schafft, die Werbung zu vermeiden, ist man dann auf dem Nachhauseweg ständig damit konfrontiert.

  • am 22.07.2018

    Mir liegt das Wohl der Anwohner am Herzen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es keine Belastungen für die umliegende Wohnbevölkerung gibt z. B. durch die Zunahme des Verkehrs. Die Wohngebiete nördlich und südlich der B1 sind durch das ständig wachsende Verkehrsaufkommen ohnehin gestraft. Bitte nicht noch mehr!

  • am 07.07.2018

    Noch mehr Verkehrsaufkommen damit die nächste Freßmeile errichtet wird,nein danke!!!!

  • am 15.06.2018

    Auf kürzester Strecke an der B1 befinden sich bereits 2 Fastfood_Riesen. Es Reicht!!!

  • am 15.06.2018

    Vermeidung der Förderung von ungesundem Fastfood, keine weitere Verkehrsbelastung in der nördlichen Gartenstadt, Vermeidung von Unfällen im Hinblick auf Kinder auf dem Schulweg

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