Region: Stralsund

Kein Chicago in Devin! Bebauungsplan Nr. 71 "WOHNBEBAUUNG AM DEVINER WEG" Stralsund

Petition is addressed to:
Amt für Planung und Bau, Bürgerschaft der Hansestadt Stralsund, Stellungnahmen und Anregungen durch Bürger bis zum 28. August

577 Signatures

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430 from 870 for quorum in Stralsund Stralsund

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  1. Launched 06/08/2026
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Petition addressed to: Amt für Planung und Bau, Bürgerschaft der Hansestadt Stralsund, Stellungnahmen und Anregungen durch Bürger bis zum 28. August

Kein Chicago in Devin! 

Die Stadt Stralsund beabsichtigt auf dem Feld zwischen dem Edeka Center / Bauhaus und dem Wohngebiet Devin einen neuen Stadtteil mit 5-geschossigen Wohnblöcken zu bauen.

Hiergegen wehren wir uns!

Unsere Mindestforderung ist die Reduzierung der im Bebauungsplan vorgesehenen 5 Geschosse auf 3 Etagen, d.h. 2 Etagen + 1 Staffelgeschoß, sowie eine Reduzierung der baulichen Verdichtung.

Veröffentlicht sind diese Planungen im Amtsblatt der Hansestadt Stralsund vom August 2026):
Teil 1
https://www.bauportal-mv.de/bauportal/Uebersicht/Details?type=bplan&id=eff0fdf6-4d17-11f1-9512-d7c0388fea03

Teil 2
https://www.bauportal-mv.de/bauportal/Uebersicht/Details?type=bplan&id=16d23024-a8ea-11ec-9fa7-274c0e10e04e

Reason

Mit der geplanten Bebauung würde der bislang dörfliche Charakter des Stadtteils Devin völlig verändert. Zukünftig stünde hier ein Häusermeer wie im großstädtischen Hamburg oder Karlsruhe, wertvolle Natur würde unwiederbringlich zerstört! Bislang ist in allen Wohngebieten im Stadtteil Devin die maximale Geschoßhöhe auf 3 Etagen begrenzt. Ausgerechnet auf der am höchsten gelegenen Fläche soll dies nun nicht mehr gelten!

Die geplante Bauhöhe von 5 Geschossen würde den eher dörflichen, naturverbundenen Charakter der Stralsunder Ortsteile Devin und Andershof mit ihren Erholungs- und Freizeitmöglichkeiten dauerhaft zerstören. Der Europäische Radwanderweg, der Strand, die Erholungsmöglichkeiten durch die Wassernähe, die vielen Wanderwege, die durch Stralsunder, aber auch Urlauber und Gäste genutzt werden, würden einer Großstadtwüste geopfert.

Die geplante Bebauung mit sehr hohen Gebäuden, die großvolumigen Wohnblöcke und die hohe Verdichtung fügen sich in keiner Weise in das bestehende Gebiet ein und wird sehr weit, auch vom Wasser sichtbar, zu einer Verstädterung des gesamten Gebietes Devin und zu einem hochgradigen Verlust an Wohnqualität in den angrenzenden, bestehenden Wohngebieten führen.

Dabei stellt sich ohnehin die Frage nach zusätzlichem Bedarf an Wohnraum. Bei dem etwa durch das Innenministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern amtlich prognostizierten Bevölkerungsrückgang von bis zu 10% in den nächsten Jahren, darüberhinaus einer bereits heute zu beobachtenden Abnahme von Zuwanderung, die bislang noch den Bevölkerungsrückgang ausgeglichen hat, gibt es jedenfalls in einer derartigen Größenordnung überhaupt keinen Bedarf mehr an Wohnungsneubauten. Bereits heute stehen zahllose Wohnungen in Stralsund leer, zudem gibt es unzählige Baulücken, die schon nach dem Bundesbaugesetz vorrangig zu schließen wären.

Das Amt für Planung und Bau, Abteilung Stadtentwicklung der Hansestadt Stralsund hat diese gigantomanischen Pläne entwickelt. Die Entscheidung darüber, ob das einmalige Gebiet Devin unwiederbringlich zerstört wird, fällt dann die Bürgerschaft der Hansestadt Stralsund.

Die von der Stadt Stralsund gewährte einmonatige Frist (der kürzesten nach dem Gesetz zulässigen Frist) zur Bürgerbeteiligung fällt genau in die Sommerferien und endet am 28. August 2026.

Stellungnahmen und Anregungen durch Bürger (bezüglich Teil I) können noch bis zum 28. August schriftlich per E-Mail an stadtplanung@stralsund.de gesendet oder vor Ort, im Amt für Planung und Bau, Abt. Stadtentwicklung, Badenstraße 17, 18408 Stralsund, abgegeben werden. Nach Ablauf der Frist eingegangene Schreiben bleiben unberücksichtigt.

Thank you so much for your support, Frank Strehlow, Stralsund
Ask the initiator

Petition details

Petition started: 06 Aug 2026
Collection ends: 02/05/2027
Region: Stralsund
Topic: Construction

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Die geplante Bebauung mit bis zu 5-stöckigen Wohnkasernen geht völlig unnötig bis in den Uferbereich am Sund rein. Damit würden auch die Flächen wieder zerstört, die extra als Ausgleichsmaßnahme für den Bau der neuen B 96 angelegt wurden. Dann gäbe es 15 Jahre (!) nach dem Bau der genannten Straße keinerlei Ausgleichsmaßnahme. Das soll in Ordnung sein?

Wir wohnen seit 35 Jahren in Devin und wenn man lesen muss ,was hier passieren soll dann stelle ich mir die Frage wer soetwas genehmigt und auf den Weg bringen möchte .Es leben dort sehr viele Tiere die ihren kompletten Schutz verlieren würden. Auch würde so ein Komplex mit 5 Geschossen das gesamte Bild zerstören und einfach nicht in die Landschaft passen und sich einfügen .Ich denke auch das Gebiet sollte dem Auckerbau überlassen werden .Mit freundlichen Grüssen Sybille und Klaus Fröhlich.

Why people sign

Das letzte Stück Natur in der Gegend muss erhalten bleiben für Mensch und Tier!

Naturschutz

Die Höhe der geplanten Gebäude entspricht nicht den umgebenden Wohngebieten, zerstört das Stadtbild und widerspricht den den Aussagen in den Unterlagen zum B-Plan

Um zu verhindern, dass die so geplante Wohnbebauung am Deviner Weg durchgeführt wird.

Mein Elternhaus steht in Devin und schon lange davor habe ich dieses idyllische Naherholungsgebiet geschätzt. Eine Versiegelung dieser Fläche zugunsten von, aus meiner Sicht, Spekulations- und Anlageobjekten ist nicht hinnehmbar – zumal in anderen Teilen der Stadt erst aufwendig fünfgeschossige Wohnblöcke zurückgebaut wurden, die nun in Devin erneut entstehen sollen.

In Andershof wurde bereits neuer Wohnraum geschaffen, ebenso aktuell im Bereich Albers. Angesichts rückläufiger Einwohnerzahlen und der wachsenden Bedeutung von Grünflächen für das Mikroklima ist eine weitere Verdichtung an dieser Stelle äußerst fraglich.
Für mich lässt sich dieses Vorhaben nicht mit einem tatsächlichen Wohnraumbedarf erklären und sollte dringend und kritisch neu bewertet werden.

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