Krankenversicherungen sollen dazu verpflichtet werden, die Kosten für die Erstellung des Totenscheines zu tragen.

Begründung

Was vielen unbekannt ist: die Kosten zur Erstellung des Totenscheines (auch Todesbescheinigung oder Leichenschauschein genannt) sind durch die Hinterbliebenen zu tragen. Darüber erstellen Ärzte eine Privatliquidation. Die Krankenversicherung, bei der die/der Verstorbene bisher versichert war, übernimmt diese Kosten nicht.

Begründet wird dies damit, dass mit dem Tode die Versicherung endet. Dies steht jedoch bereits rein logisch im Widerspruch dazu, dass der Tod ja erst durch die ärztliche Leichenschau festgestellt wird. Ein weiterer Widerspruch ergibt sich daraus, dass mit dem Tode die Versicherung endet, Krankenversicherungsbeiträge jedoch noch bis Monatsende zu zahlen sind.

Mit dieser Petition soll wenigstens der Spitze des Eisberges, namentlich mit dem Tod Geschäfte zu machen, entgegen getreten werden. Offensichtlich wird die Notlage von Angehörigen (Tod einer nahe stehenden Person, Zeitdruck) von vielen notwendigen Beteiligten ausgenutzt, angefangen bei nicht selten überhöhten Arztrechnungen, die meist gar nicht erst erkannt werden (unbegründet überhöhter Faktor für Ziffer 100 GOÄ, unzulässige weitere berechnete Ziffern).

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