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Kein Radschnellweg am Neckarkanal in Ilvesheim- es gibt sinnvolle Alternativen

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Landtag Baden-Württemberg (Petitionsausschuss)
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  1. Launched 03/11/2020
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Wir sind entschieden gegen die geplante Streckenführung des Radschnellwegs Heidelberg- Mannheim am Ilvesheimer Neckarkanal.

Laut Regierungspräsidium Karlsruhe (RP) steht der Trassenverlauf des Radschnellwegs (RSW) zwischen Heidelberg und Mannheim fest:

"Am Ortsrand von Ilvesheim zweigt der Radschnellweg in Richtung Neckar ab. Entlang des Neckarkanals führt er bis zum Industriegebiet von Ladenburg...." https://www.radschnellweg-hd-ma.de/post/die-vorzugstrasse-steht-fest-die-detailplanung-beginnt

Nach Aussage des RP sollen Eingriffe in die Natur möglichst vermieden/ minimiert werden. Betrachtet man den geplanten Verlauf, sieht man deutlich, dass dramatische Eingriffe in die Natur zwangsläufig erfolgen werden. Daher sind sehr viele BürgerInnen von diesem Vorhaben schockiert, da durch den geplanten Streckenverlauf viele große, alte Bäume, Büsche, Hecken und Grünflächen gefällt und gerodet und somit unwiederbringlich verschwinden werden.

Es ist uns unverständlich, wie man in der Zeit des unleugbaren Klimawandels und nach mehrjährigen Hitzesommern in Folge eine Strecke von ca. 3 km Länge und einer Breite von insgesamt ca. 6,50 m (4,00 m für Radfahrer - 2.50 m für Fußgänger) entlang des Neckarkanals versiegeln - also asphaltieren/ betonieren – und somit einen wertvollen, gewachsenen Baum- und Heckenbestand entfernen kann. Selbst bei einer Breite von "nur" 4,00 m ergäben das 12 000 qm. Mit dem Bau dieses RSWs wird eine extreme Schneise geschlagen, die dieses Naherholungsgebiet weitgehend zerstört. Hier befindet sich auch das besonders schützenswerte sog. Blindenbad, ein kleines, aber feines Biotop, in dem sich eine vielfältige und auch seltene Tierwelt entfalten konnte.

Reason

Uns erscheint die ursprüngliche bevorzugte Variante des RP vom September 2019 den RSW in Ilvesheim entlang Feudenheimer- und Goethestraße zu führen, zwingend notwendig, da diese Route absolut umweltschonend ist.

Bei dieser Lösung muss kein einziger Baum gefällt werden. Die Goethestraße ist bereits ein ausgewiesener Radweg. "Die Einrichtung einer Fahrradstraße würde sogar zu einer Verkehrsberuhigung beitragen, da der motorisierte Verkehr hier besondere Rücksicht auf Fahrradfahrer nehmen muss. Bei Bedarf wäre es an solchen Einrichtungen für und mit eingeschränkten Personen zudem denkbar, weitere Querungsstellen zu realisieren.“ https://52fab9e8-ebaa-4b85-b133-6adb655acd47.filesusr.com/ugd/edbc75_becc584152b64fcead1f9e9018e1a0c9.pdf

Wäre hier nicht auch eine Anliegerstraße für PKWs denkbar?

Nutzer von Fahrradschnellwegen haben primär das Ziel, möglichst effizient und störungsfrei von A nach B zu gelangen. Sie werden in der Regel den kürzesten Weg wählen und Umwege, wie es der rechtwinklige Schwenk von der von Feudenheim kommenden Straße zum Neckarkanal vorsieht, vermeiden.

Allein dieser rechtwinklige Schwenk bedeutet einen Umweg von knapp 500 m auf bisher unversiegeltem Ackerboden. https://www.radschnellweg-hd-ma.de/radschnellverbindung?lightbox=dataItem-jxag2il5

Die Grünflächen entlang des Kanals bilden eine verbundene grüne Oase aus Wasserfläche und Naturräumen. Sie sind ein eindrucksvolles Naherholungsgebiet für Menschen und ein schützenswerter Lebensraum für Tiere. Gleichzeitig ist dies ein Sozialraum für vielfältige Begegnungen.

Es ist uns ein großes und wichtiges Anliegen, dieses naturnahe, wertvolle Areal für uns und zukünftige Generationen zu schützen und zu bewahren.

Gerade in Zeiten des Klimawandels und des zunehmenden Artensterbens ist dem Naturschutz höchste Priorität einzuräumen.

Wir meinen, dass es eine der großen und besonderen Herausforderungen dieser Zeit ist, eine Mobilitätswende unter Gewährleistung des Naturschutzes zu realisieren. Es wäre wunderbar, wenn dies auf dem Abschnitt in Ilvesheim gelänge und nicht- wie gerade in Mannheim geschehen-, der Naturschutz der Mobilitätswende geopfert werden würde.

Daher hoffen wir auf Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung!

Thank you for your support, Sonja Münch from Ilvesheim
Question to the initiator

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News

  • Die Bürgerinitiative „Kein Radschnellweg am Neckarkanal in Ilvesheim- es gibt Alternativen“ steht in engem Austausch mit der BI „Hände weg von der Au“ in Mannheim- Feudenheim.
    Beide BIs stehen für gute, ökologisch und ökonomisch sinnvolle Radwege.
    Wir unterstützen uns auch bei gemeinsamen Mahnwachen wie hier am Mannheimer Aubuckel.

  • Die dort lebenden Menschen genießen und nutzen die verkehrsberuhigten bzw. verkehrsfreien Abschnitte hinter dem Park des Vetterstifts am Neckarkanal. Die SeniorInnen sind nicht mehr so mobil, wie sie früher waren. Dennoch wollen und sollen sie sich auch außerhalb ihres Wohnbereichs sicher bewegen. Das bedeutet für sie Selbstbestimmung und Lebensqualität. „Inklusion“ ist derzeit in aller Munde, „Inklusion“ bedeutet „Teilhabe“:
    „Die Forderung nach sozialer Inklusion ist verwirklicht, wenn jeder Mensch in seiner Individualität von der Gesellschaft akzeptiert wird und die Möglichkeit hat, in vollem Umfang an ihr teilzuhaben oder teilzunehmen.“ Wikipedia
    Wir als BI möchten diesen besonderen Weg am Ilvesheimer Neckarkanal für alle Menschen, Pflanzen... further

  • Hier am Ilvesheimer Neckarkanal kann man derzeit – noch- in Ruhe spazieren gehen.
    Viele NutzerInnen sind besorgt, dass der geplante RSW die zu einer Verdrängung der FußgängerInnen, JoggerInnen, WalkerInnen, Eltern mit Kindern und vor allem den SeniorInnen des nahe gelegenen Vetterstifts führen wird.
    Momentan erfreuen sich Mensch und Tier an den strahlenden Herbsttagen.-
    Bleibt alle gesund!

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Why people sign

  • 2 hours ago

    Seit 1967 wohnen meine Eltern und ich in Ilvesheim. Seit dieser Zeit gab es immer die Möglichkeit, dass Fussgänger, Hundebesitzer und Fahrradfahrer in Symbiose miteinander verkehrt sind. Mal abgesehen, dass für Millionen an Steuergeldern komplett mutwillig die Natur zerstört wird. Wohin darf ich noch laufen, wenn das Geld für einen Urlaub nicht reicht,wohin darf ich, wenn COVID 19 verbietet in Urlaub zu fahren, wo dürfen die Senioren mit Rollator noch laufen, wo ist es erlaubt, Gassi zu gehen? Warum bedeutet Verbesserung immer die Zerstörung der Natur? Wir haben ALLE die Pflicht, die Schöpfung Gottes zu erhalten und nicht die Bäume zu töten, also zu fällen! Wer wie wir in einer Demokratie leben, haben das Recht und die Pflicht, uns entschieden gegen dieses zerstörerische Projekt zu wehren! Lasst alles, so wie es schon immer war: Jetzt gibt es andere schwerwiegende Probleme, die viel Geld benötigen, z.B. die deutsche Wirtschaft mit dem COVID 19-Problem.Und dafür muss man keine Natur zerstören! Ich freue mich jeden Tag, am Neckarkanal mit meinem Jack-Russel-Mädchen Bounty zu laufen. Und das wird dann auch nicht mehr möglich sein, aber ich werde verpflichtet, obwohl dagegen, in Form von Steuergeldern, das Projekt zu unterstützen. NEIN, ich will nicht! schreit mein Gewissen!!!

  • 21 hours ago

    2024 wird die Umgehung über Ladenburg fertig sein. Dann ist hier weniger Verkehr und das Argument mit dem starken Verkehr auf der Feudenheimer gilt gar nicht. Wer Ilvesheim beruhigen will, muß den Radschnellweg in die Feudenheimer legen

  • 2 days ago

    - dramatischer Angriff in die Natur - Millionengrab - die Pendler aus und nach Heidelberg/ Mannheim werden weiterhin über Seckenheim fahren. Sie fahren nicht gerne Umwege, und über Ilvesheim ist dies auf jeden Fall ein Umweg. - wenn die Ladenberger Brücke fertiggestellt ist, wird auch weniger Verkehr auf der Landesstraße L542 zwischen Ilvesheim und Ladenburg sein. Somit auch interessant als Teil der Fahrradautobahn.

  • Not public Mannheim

    3 days ago

    Weil große Flächen Natur dafür zerstört werden müssen

  • Not public Mannheim

    3 days ago

    Weil Spaziergänge am Neckarufer die Lebensqualität der Anwohner erhöhen und nach dem Bau des Radschnellwegs nicht mehr möglich sein werden.

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