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Bild zur Petition mit dem Thema: Keine Abschiebung für 3 in Deutschland geborene Kinder und deren Eltern Keine Abschiebung für 3 in Deutschland geborene Kinder und deren Eltern
Erfolg
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Ausländerbehörde
  • Region: Kreis Segeberg mehr
    Kategorie: Soziales mehr
  • Status: Der Petition wurde entsprochen
    Sprache: Deutsch
  • Erfolg
  • 10.320 Unterstützende
    Sammelziel erreicht

Keine Abschiebung für 3 in Deutschland geborene Kinder und deren Eltern

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Familie Hakopjan aus Nahe lebt seit 13 Jahren in Deutschland. Die drei Kinder im Alter von 12,11 und 7 Jahren wurden in Deutschland geboren und sind vorbildlich integriert. Die Ausländerbehörde des Kreises Segeberg plant die Familie gegen ihren ausdrücklichen Willen abzuschieben. Mit meiner Unterschrift fordere ich den Kreis Segeberg auf der Familie Hakopjan ein unbegrenztes Aufenthaltsrecht zu erteilen.

Begründung:

Eine in Nahe gut integrierte Familie aus Armenien steht kurz vor der Abschiebung durch die Ausländerbehörde des Kreises Segeberg. Hier die Hintergründe: Die Familie Hakopjan lebt seit 13 Jahren in Deutschland (davon 7 Jahre in Itzstedt und seit 5 Jahren in Nahe). Alle drei Söhne wurden in Deutschland geboren. Das jüngste Kind, Roman besucht hier in Nahe die 1. Klasse und die beiden älteren Jungs Karen (Klasse 5) und Erik (Klasse 6) besuchen das Lise-Meintner Gymnasium in Norderstedt. Familie Hakopjan ist sehr bescheiden und zurückhalten und würden nie andere um Hilfe bitten. Der Vater war bis vor vier Jahren als Koch in Itzstedt berufstätig. Von heute auf morgen wurde ihm die Arbeitserlaubnis entzogen. Der Eigentümer der Gastronomie würde den Vater sehr gern wieder als Koch einstellen. Das Duldungsrecht der Familie gilt noch bis 10.02.2014 und wurde bisher monatlich verlängert. Alle drei Kinder werden von den Eltern intensiv gefördert, um eine gute Schulbildung zu erhalten. Die Kinder sind im Sportverein aktiv und einem Sohn wird sogar der Musikunterricht ermöglicht - Integration in Vorbildfunktion. Alle drei Kinder können nicht in Armenisch kommunizieren - eine Abschiebung in ein Land, dessen Sprache man nicht beherrscht, ist für mich sehr unmenschlich. Freitag stand die Ausländerbehörde mit 15 Polizisten in den frühen Morgenstunden (5.30 Uhr) vor der Tür und hat die Familie, mit der für solche Fälle anscheinend üblichen bedrohlich wirkendem Szenario, zum Hamburger Flughafen verfrachtet, um die Familie abzuschieben. Dabei wurden die schlafenden Kinder von der Polizei aus den Betten geholt - ein besonders starkes Trauma für die Kinder, wie ich finde. 20 Minuten vor Abflug der Maschine wurde die Abschiebeverfügung dank der Intervention des Anwalts der Familie ausgesetzt und die Abschiebung abgebrochen. Nach meiner Information soll der Fall sehr schnell vor der Härtefallkommission im Innenministerium von Schleswig-Holstein entschieden werden und ich möchte Sie bitten besonders das Wohl der Kinder unbedingt im Auge zu behalten. Wenn Ich noch mit weiteren Infomrationen behilflich sein kann - bitte melden. Für die Familie Hakopjan ist Deutschland ihre neue Heimat und die Familie ist ein Musterbeispiel dafür, wie Integration laufen sollte.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

22926, 04.02.2014 (aktiv bis 24.02.2014)


Neuigkeiten

Der Jubel kennt keine Grenzen: Die Familie Hakopjan, die am 31. Januar in letzter Minute ihrer Abschiebung nach Armenien entgangen war, darf in Deutschland bleiben. Petra Nagel und Michael Mieß überreichten die Petition mit den 10.000 Unterschriften ...

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Debatte zur Petition

PRO: Da wir, die Nachbarschaft alles mitbekommen haben...wie sie morgens abgeführt wurden...sind wir sehr erschüttert!!! Wie kann man eine Familie, die sich nichts hat zuschulden kommen lassen, nach 13 Jahren einfach abschieben wollen...und die Kinder sind ...

PRO: Angesichts dessen, dass die Kinder kein armenisch sprechen, die Eltern damals aus einem Krisengebiet geflohen ist und sich hier scheinbar super integriert haben, ist eine Abschiebung völliger Nonsens und dieser Einsatz mehr als nur eine "kleine" Verschwendung ...

CONTRA: Ein ganz normaler Vorgang!!! Es besteht keine Gefahr im Heimatland, der Herr hat keinen Mangelberuf und unsere Hilfeleistung endet. Die Leute die auf der Pro Seite unterschreiben sollten für die Familie privat aufkommen aber nicht die Gemeinschaftskasse ...

CONTRA: Vielleich sollte man alle Asylanten nach genau zwei Jahren in ihre Heimat (egal welche politische Situation dort herrscht) zurück schicken. Dann ist die Rückkehr noch nicht ganz so schwierig und eine solche Diskussion würde erspart bleiben. Scheinbar ...

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Petitionsverlauf


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