Familie Hakopjan aus Nahe lebt seit 13 Jahren in Deutschland. Die drei Kinder im Alter von 12,11 und 7 Jahren wurden in Deutschland geboren und sind vorbildlich integriert. Die Ausländerbehörde des Kreises Segeberg plant die Familie gegen ihren ausdrücklichen Willen abzuschieben. Mit meiner Unterschrift fordere ich den Kreis Segeberg auf der Familie Hakopjan ein unbegrenztes Aufenthaltsrecht zu erteilen.

Begründung

Eine in Nahe gut integrierte Familie aus Armenien steht kurz vor der Abschiebung durch die Ausländerbehörde des Kreises Segeberg. Hier die Hintergründe: Die Familie Hakopjan lebt seit 13 Jahren in Deutschland (davon 7 Jahre in Itzstedt und seit 5 Jahren in Nahe). Alle drei Söhne wurden in Deutschland geboren. Das jüngste Kind, Roman besucht hier in Nahe die 1. Klasse und die beiden älteren Jungs Karen (Klasse 5) und Erik (Klasse 6) besuchen das Lise-Meintner Gymnasium in Norderstedt. Familie Hakopjan ist sehr bescheiden und zurückhalten und würden nie andere um Hilfe bitten. Der Vater war bis vor vier Jahren als Koch in Itzstedt berufstätig. Von heute auf morgen wurde ihm die Arbeitserlaubnis entzogen. Der Eigentümer der Gastronomie würde den Vater sehr gern wieder als Koch einstellen. Das Duldungsrecht der Familie gilt noch bis 10.02.2014 und wurde bisher monatlich verlängert. Alle drei Kinder werden von den Eltern intensiv gefördert, um eine gute Schulbildung zu erhalten. Die Kinder sind im Sportverein aktiv und einem Sohn wird sogar der Musikunterricht ermöglicht - Integration in Vorbildfunktion. Alle drei Kinder können nicht in Armenisch kommunizieren - eine Abschiebung in ein Land, dessen Sprache man nicht beherrscht, ist für mich sehr unmenschlich. Freitag stand die Ausländerbehörde mit 15 Polizisten in den frühen Morgenstunden (5.30 Uhr) vor der Tür und hat die Familie, mit der für solche Fälle anscheinend üblichen bedrohlich wirkendem Szenario, zum Hamburger Flughafen verfrachtet, um die Familie abzuschieben. Dabei wurden die schlafenden Kinder von der Polizei aus den Betten geholt - ein besonders starkes Trauma für die Kinder, wie ich finde. 20 Minuten vor Abflug der Maschine wurde die Abschiebeverfügung dank der Intervention des Anwalts der Familie ausgesetzt und die Abschiebung abgebrochen. Nach meiner Information soll der Fall sehr schnell vor der Härtefallkommission im Innenministerium von Schleswig-Holstein entschieden werden und ich möchte Sie bitten besonders das Wohl der Kinder unbedingt im Auge zu behalten. Wenn Ich noch mit weiteren Infomrationen behilflich sein kann - bitte melden. Für die Familie Hakopjan ist Deutschland ihre neue Heimat und die Familie ist ein Musterbeispiel dafür, wie Integration laufen sollte.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Neuigkeiten

  • Der Jubel kennt keine Grenzen: Die Familie Hakopjan, die am 31. Januar in letzter Minute ihrer Abschiebung nach Armenien entgangen war, darf in Deutschland bleiben.

    Petra Nagel und Michael Mieß überreichten die Petition mit den 10.000 Unterschriften dem Leiter der Abteilung für Ausländer- und Integrationsangelegenheiten und Kommissionsvorsitzenden, Norbert Scharbach und dem Geschäftsführer der Kommissionsstelle, Michael Bestmann. Die Härtefallkommission spricht sich schließlich Anfang April gegenüber Innenminister Andreas Breitner für das Aufenthaltsrecht aus, woraufhin die Ausländerbehörde des Kreises Segeberg die Genehmigung erteilt.

    Lesen Sie mehr im openPetition-Blog: www.openpetition.de/blog/familie-hakopjan-bleibt/

  • Liebe Unterstützer/in,

    wir alle haben es geschafft!

    Das Bleiberecht der Familie haben wir dank eurer/ihrer Unterstützung erreichen können.

    Vielen Dank an alle die uns so Zahlreich unterstütz haben!

    Mit freundlichen Grüßen

    Michael Mieß
    +
    Team

  • Liebe MitstreiterIn,

    hier noch ein paar Informationen zur geplanten Kundgebung am 13.02.2014

    Parken: Auf dem Parkplatz gegenüber von MöbelKraft
    Start: 15:00 Uhr auf dem Parkplatz an der Spitze, zum Übergang „An der Trave“
    Ziel: ca 16:00 Uhr auf dem Innenhof der Kreisverwaltung
    Ende: 17:00 Uhr

    WICHTIG !!
    Wir dürfen nur auf dem rechten Fahrstreifen laufen: max. drei Personen nebeneinander !
    Den Anweisungen der Ordner, und den Beamten ist Folge zu leisten.
    Einsatzfahrzeugen ist jederzeit Platz zu machen.
    Es dürfen KEINE Waffen mitgeführt werden. Ebenso ist das vermummen verboten.
    Jeder entsorgt seinen Müll in vorgesehenen Behältern oder nimmt ihn mit nach Hause.
    Plakate, Spruchbänder etc. sind ebenfalls wieder mitzunehmen.
    Versucht bitte die Route zügig abzulaufen, damit wir den Verkehr nicht zu lange belasten.
    Achtet am Ziel darauf, öffentliche Besucher und die Mitarbeiter nicht stören.
    Wir möchten friedlich demonstrieren, sollte es dennoch zu Gewalt kommen, werden wir sofort die Veranstaltung absagen.
    An die Medien: Gerne dürfen sie berichten, der Einsatz von Medienfahrzeugen auf dem Marsch ist allerdings nicht gestattet. Ferner dürfen die Einsatzkräfte nicht Interviews werden.

    Den Flyer findet ihr unter:

    judonah.de/images/banners/flyer_kundgebung.jpg

    Die Route unter:

    judonah.de/images/banners/Route.pdf

    Wir hoffen auf zahlreiches Erscheinen und eine friedliche Demo

Pro

Da wir, die Nachbarschaft alles mitbekommen haben...wie sie morgens abgeführt wurden...sind wir sehr erschüttert!!! Wie kann man eine Familie, die sich nichts hat zuschulden kommen lassen, nach 13 Jahren einfach abschieben wollen...und die Kinder sind hier voll intregiert!!! Wo bleibt die Menschlichkeit???

Contra

Ein ganz normaler Vorgang!!! Es besteht keine Gefahr im Heimatland, der Herr hat keinen Mangelberuf und unsere Hilfeleistung endet. Die Leute die auf der Pro Seite unterschreiben sollten für die Familie privat aufkommen aber nicht die Gemeinschaftskasse bemühen.