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Bild zur Petition mit dem Thema: Keine Abschiebungen in den Krieg - Schutz für Geflüchtete aus Afghanistan! Keine Abschiebungen in den Krieg - Schutz für Geflüchtete aus Afghanistan!
  • Door: Lisa Weiß meer
  • Aan: Petitionsausschuss des Landtags Schleswig-Holstein ...
  • Regio: Schleswig-Holstein meer
    Categorie: Migration mehr
  • Status: Petitie in ondertekeningsfase
    Taal: Duits
  • Nog 17 dagen te gaan
  • 9.991 Unterstützende
    3.439 in Schleswig-Holstein
    100% bereikt door
    2.000  voor het quotum  (?)

Keine Abschiebungen in den Krieg - Schutz für Geflüchtete aus Afghanistan!

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Sehr geehrte Damen und Herren des Petitionsausschusses des Landtags Schleswig-Holsteins, des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge und des Bundesinnenministeriums,

wir fordern eine humanitäre Flüchtlingspolitik!

Widersetzen Sie sich dem Drängen auf Abschiebungen nach Afghanistan und in andere als „sicher“ eingestufte „Herkunftsländer“! Stattdessen fordern wir:

  • Abschiebungen nach Afghanistan beenden!
  • Schutz und Bleiberecht für alle Afghan*innen!
  • Zugang zu Integrationsleistungen, insbesondere Sprachkursen, auch während eines laufenden Asylverfahrens!
Reden:

Sehr geehrter Damen und Herren des Petitionsausschusses des Landtags Schleswig-Holsteins, des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge und des Bundesinnenministeriums,

bundesweit sollen Abschiebungen nach Afghanistan forciert werden. In ein Land, in dem Krieg herrscht. Ein Krieg, an dem die Bundesrepublik selbst beteiligt ist. Der Einsatz von Militär trifft wie in jedem Krieg zuallererst die Zivilbevölkerung. So sind allein 2015 über 3.500 Todesopfer und fast 7.500 verletzte Zivilist*innen zu beklagen gewesen. Diese schrecklichen Zahlen reihen sich ein in über 58.000 zivile Opfer zwischen 2009 und 2015 und stellen zugleich eine Verdoppelung zum Jahr 2013 dar.(1)

Zugleich gibt es jeden Tag kriegerische Auseinandersetzungen, Bombenanschläge oder andere terroristische Attacken. Bereits im April 2016 ist die Zahl der Binnenflüchtlinge auf über 1,2 Millionen gestiegen. Afghanistan ist ein Land im Krieg! In kaum einem anderen Land ist die permanente Bedrohung der Zivilbevölkerung so offenkundig. Wie kann ein Land in dem Krieg herrscht, der jeden Tag Menschenleben kostet, sicher genug sein, um dorthin abzuschieben?

Doch der Meinung von Thomas de Maiziere nach und auf Grundlage eines bilateralen Vertrages zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Afghanistan vom 02. Oktober 2016(2) sollen nun Abschiebungen nach Afghanistan beschleunigt werden. In einem Brief an die Behörden, den auch Sie, Herr Studt, an die schleswig-holsteinischen Behörden weiterleiteten, hat Herr de Maiziere kürzlich dazu aufgerufen, dieses Abkommen „zügig mit Leben zu füllen“. So könnten schon bald vermehrt Menschen, die zu uns geflohen sind, um Schutz zu finden, zurück in den Krieg abgeschoben werden.

Gerechtfertigt werden soll dies mit vermeintlichen internen Schutzmöglichkeiten innerhalb des Landes. In Anbetracht der derzeitigen Sicherheitslage scheint dies extrem realitätsfern. Neben der permanenten Gefahr durch Armut und Hunger bestehen in allen Teilen Afghanistans erhebliche Sicherheitsprobleme und der afghanische Staat scheint weder in der Lage, noch Willens zu sein, seine Bürgerinnen vor Menschenrechtsverletzungen zu schützen. Afghanistan ist kein sicheres Land! Jede Abschiebung nach Afghanistan beinhaltet ein großes Risiko für Leib und Leben der Betroffenen. Pro Asyl beschreibt in seiner Broschüre die Situation in Kabul für Rückkehrerinnen: „Kabul ist für kaum jemanden ein guter Platz, wenn man einige Privilegierte außer Acht lässt. Die Stadt ist innerhalb von zehn Jahren um das Zehnfache gewachsen. Sie hat jetzt knapp sieben Millionen Einwohner*innen. Die Infrastruktur ist nicht mitgewachsen. Ein Großteil der inzwischen über 1,2 Millionen in Afghanistan lebenden Binnenvertriebenen versucht sich in der Hauptstadt durchzuschlagen, die ethnisch segmentiert ist. Die elenden Flüchtlingsslums rund um die Stadt wachsen. Wer überhaupt einen Job findet, der muss Recht- und Vertragslosigkeit sowie Ausbeutung in Kauf nehmen. Wer keine Beziehungen vor Ort hat, bleibt außen vor.“(3) Kabul galt lange Zeit und gilt immer noch als vermeintlich sicherer Ort, zumindest für junge, männliche und arbeitsfähige Geflüchtete. Doch selbst das Auswärtige Amt schätzt die Gefahr für Leib und Leben in jedem zweiten der etwa 400 afghanischen Distrikte als hoch oder extrem hoch ein. Aber auch die Bedrohung in den bisher als ruhiger geltenden Distrikten steigt rasant an.

Quellen: (1) United Nations Assistance Mission in Afghanistan (UNAMA): Annual Report 2015. Protection of Civilians in Armed Conflict, Kabul Februar 2016 (2) www.nds-fluerat.org/wp-content/uploads/2016/10/euafghanistanjointwayforwardonmigrationissues-1.pdf (3) www.proasyl.de/wp-content/uploads/2016/08/PROASYLAfghanistanBroschuereJul16.pdf

Unterstützer*innen-Liste: - Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein - Verdi Flensburg - IG Metall Flensburg - [nara] - Netzwerk antirassistische Aktion Kiel - Afghanischer Kulturverein - Alleineinboot e.V. - DGB Jugend Hamburg - DGB REGION KERN - Kulturgrenzenlos Kiel - lifeline - Vormundschaftsverein im Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V. - Mischbar Bad Segeberg - New ways for NewComers - Offene Linke HSG Kiel - Refugees Welcome Summer Camp - WillkommensInitiative Friedrichsort e.V. - Willkommenskultur Elmschenhagen - ZBBS e.V. - Refugees Welcome Flensburg e.V. - Flüchtlingshilfe Schönkirchen - DGB Flensburg - Jugendclub in der Flüchtlingshilfe Flensburg - Flüchtlingshilfe Flensburg e.V. - Willkommen in Weiche - WIN (Aktionsgemeinschaft der evang. Friedenskirche in Flensburg Weiche)

Uit naam van alle ondertekenaars

Kiel, 09-11-2016 (aktiv bis 14-07-2017)


Nieuws

openPetition hat heute von den gewählten Vertretern im Parlament Schleswig-Holsteinischer Landtag eine persönliche Stellungnahme angefordert. Die Stellungnahmen veröffentlichen wir hier:https://www.openpetition.de/petition/stellungnahme/keine-abschiebungen-in-den-krieg-schutz-fuer-gefluechtete-aus-afghanistan Warum ...

>>> Naar de nieuwsberichten


Debat met betrekking tot de petitie

PRO: Es herrschen in Afghanistan erhebliche kriegerische Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Konfliktparteien, insbesondere regierungstreuen Truppen und den Taliban. Wie in der Petition beschrieben fordert dieser Krieg tausende zivile Opfer.

PRO: In Afghanistan befinden sich rund 1Millionen Menschen im Status von Binnenvertriebenen. Der afghanische Staat ist mit deren Versorgung erheblich überfordert.

CONTRA: Afghanistan ist nicht unsicherer als manche Stadt in den USA. Der grüne Tübinger Bürgermeister Boris Palmer schreibt hierzu: "Für Afghanistan kommen auf 30 Millionen Einwohner 5000 zivile Opfer. Das ist eine Rate von 1:6000. In Chicago kommen auf 2,7 ...

CONTRA: Die Versorgung der Flüchtlinge scheint uns zu überfordern. Meiner Meinung nach sind wir (noch) nicht bereit und stark genug, um es mit einem so großem Problem alleine aufzunehmen. Ich halte es für erstrebenswerter, dass wir etwas gegen die eigentliche ...

>>> Naar het debat


Warum Menschen unterschreiben

Demokratie

Afghanistan ist KEIN sicheres Herkunftsland. Menschen, welche komplett traumatisiert sind, werden in ihre persönliche Hölle -ohne jegliche Unterstützung- zurückgeschickt. Das ist weder gerecht, noch zeugt es von einem Sozialstaat!

Ich versuche mich in die Menschen hineinzuversetzen, die aus "guten Gründen" ihre Heimat verlassen haben. Die Vorstellung, wieder dorthin zurückgeschickt zu werden, obwohl sich nichts verbessert hat, ist grauenvoll. Die Tatsache für manche ...

Weil ich es mit wichtig ist, dass die Lage realistisch eingeschätzt wird.

Weil niemand in einem so lebensgefährlichem Land gezwungen werden kann zu leben

>>> Naar de commentaren


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