Verkehr

Keine Änderung der StVO / StVZO aufgrund des Forderungskatalogs zur Reduzierung von Motorradlärm

Petition richtet sich an
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
18.917 Unterstützende 18.728 in Deutschland
37% von 50.000 für Quorum
  1. Gestartet 18.05.2020
  2. Sammlung noch 6 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Wir fordern keine Überarbeitung der Zulassungsregelungen für Motorräder und die Anpassung der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) in dem Maße, wie es vom Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg und den unterzeichnenden Gemeinden/Landkreisen im Forderungskatalog zur Reduzierung von Motorradlärm (vm.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-mvi/intern/Dateien/PDF/PM_Anhang/200213_Forderungskatalog_Initiative_Motorradl%C3%A4rm_01.pdf) gefordert wird.

Unlängst brachte die Bundesregierung den Vorstoss die Bussgelder für Autofahrer zu erhöhen, ohne die Thematik ausreichend zu debattieren und öffentlich zu erörtern.

Nun fordert das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg die Anpassung der Zulassungsvorraussetzungen für Motorräder, sowie die Anpassung der Straßenverkehrsordnung um Motorradfahrer mit weitreichenden Sanktionen bis hin zu Fahrverboten zu belegen.

Auszug aus dem Forderungskatalog:

  1. Genehmigungs- bzw. Zulassungsregelungen müssen überarbeitet werden.

  2. Hersteller und Händler werden aufgefordert, leisere Motorräder herzustellen bzw. anzubieten.

  3. Der Umstieg auf nachhaltige und lärmarme Mobilität ist ein Muss. Lärmarme Motorräder mit Elektroantrieb können hierbei einen Beitrag leisten.

  4. Motorradfahrer werden aufgefordert, rücksichtsvoll und leise zu fahren.

  5. Wir fordern eine stärkere polizeiliche Verkehrsüberwachung und die Ausweitung rechtlicher, technischer und personeller Kontrollmöglichkeiten.

  6. In besonderen Konfliktfällen müssen Geschwindigkeitsbeschränkungen und Verkehrsverbote an Wochenenden und Feiertagen aus Gründen des Lärmschutzes möglich sein.

  7. Eine vorsätzlich lärmerzeugende Fahrweise und Manipulationen am Motorrad müssen mit höheren Bußgeldern geahndet werden.

  8. Der Bund ist aufgefordert, eine Lösung zu finden, damit „Raser“ oder „Belästiger“ einer Strafe nicht entgehen können.

  9. Alternativ wird zumindest die Einführung einer Halterhaftung gefordert.

  10. Es wird eine Pflicht zur Führung eines Fahrtenbuchs gefordert.

Begründung

Bitte unterstützen Sie diese Petition! Wir lehnen die generelle Verunglimpfung der Motorradfahrer durch den vorgelegten Forderungskatalog, sowie die weitreichenden Einschränkungen die diesem Forderungskatalog folgen werden, strikt ab. Die stetige Sanktionierung der Motorradfahrer in Deutschland, sowie das ständige Vorlegen neuer Gesetzentwürfe gegen Zweirradfahrer muss jetzt ein Ende haben. Ausserdem fordern wir, den Image-Schaden, den ALLE Motorradfahrer durch solche Initiativen der Gesetzgebung erleiden, öffentlich zu beheben.

Wir schlagen vor mit Aufklärung und Verkehrserziehung etwaigen Lärmbelästigungen und Rasern entgegen zu wirken, damit Motorradfahrer aus Respekt und Rücksicht achtsam mit anderen Verkehrsteilnehmern umgehen und aus Einsicht in lärmarmeren Drehzahlen durch Wohngebiete fahren. Das Verhängen neuer Verbote und Regulierungen lehnen wir ab. Wir fordern einen respektvollen Umgang mit Motorradfahrern in Deutschland und Europa.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Dominik Knoll aus Hilzingen
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Neuigkeiten

Wir werden in unsere Rechte eingeschränkt. Wir dürfen an verschiedenen Orten nicht mehr fahren und werden weiterhin von der Seite angemacht weil wir zu laut sind? Was ist mit den ganzen Auto-Tuning Treffs und den ganzen aufgemotzten Autos die die Straße zum beben bringen? Wenn dann für alle und nicht nur Motorräder.

Die Forderung nach Reduzierung unangemessenen Motorradlärms ist sicher berechtigt. Die Unterstellung, dass _alle_ Motorradfahrer potenzielle Lärmer sind, ist natürlich falsch. Die relevante Frage in diesem Zusammenhang ist: werden die (wenigen) Lärmer freiwillig und durch (unsere) Überzeugungsarbeit leiser fahren, oder geht das nur durch Zwang. Wer mal im Bekanntenkreis rumschaut und den einen oder anderen mit aufgemotztem Auspuff daraufhin anspricht, wird zum Thema "Freiwilligkeit" sicher schnell eine Meinung erhalten. Daher wird es wahrscheinlich (und leider) nur über Zwang gehen.

Warum Menschen unterschreiben

  • vor 28 Min.

    Ich fahre Motorrad

  • vor 2 Std.

    Verstoß gegen das Grundgesetz, Mißachtung der Regierung auf Gleichheit, Hetzkampagnen sind unzulässig

  • Torsten Münch Heideblick

    vor 2 Std.

    Weil ich berufstätig bin und weiterhin an Sonn- und Feiertagen Motorrad fahren möchte. Des weiteren verwehre ich mich gegen eine Gleichstellung tausender Motorradfahrern mit ein paar Idioten.

  • vor 3 Std.

    Bin selbst betroffen

  • vor 6 Std.

    Keine Sippenhaft für Motorradfahrer.

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