Verkehr

Keine Änderung der StVO / StVZO aufgrund des Forderungskatalogs zur Reduzierung von Motorradlärm

Petition richtet sich an
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
17.690 Unterstützende 17.519 in Deutschland
35% von 50.000 für Quorum
  1. Gestartet 18.05.2020
  2. Sammlung noch 2 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Wir fordern keine Überarbeitung der Zulassungsregelungen für Motorräder und die Anpassung der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) in dem Maße, wie es vom Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg und den unterzeichnenden Gemeinden/Landkreisen im Forderungskatalog zur Reduzierung von Motorradlärm (vm.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-mvi/intern/Dateien/PDF/PM_Anhang/200213_Forderungskatalog_Initiative_Motorradl%C3%A4rm_01.pdf) gefordert wird.

Unlängst brachte die Bundesregierung den Vorstoss die Bussgelder für Autofahrer zu erhöhen, ohne die Thematik ausreichend zu debattieren und öffentlich zu erörtern.

Nun fordert das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg die Anpassung der Zulassungsvorraussetzungen für Motorräder, sowie die Anpassung der Straßenverkehrsordnung um Motorradfahrer mit weitreichenden Sanktionen bis hin zu Fahrverboten zu belegen.

Auszug aus dem Forderungskatalog:

  1. Genehmigungs- bzw. Zulassungsregelungen müssen überarbeitet werden.

  2. Hersteller und Händler werden aufgefordert, leisere Motorräder herzustellen bzw. anzubieten.

  3. Der Umstieg auf nachhaltige und lärmarme Mobilität ist ein Muss. Lärmarme Motorräder mit Elektroantrieb können hierbei einen Beitrag leisten.

  4. Motorradfahrer werden aufgefordert, rücksichtsvoll und leise zu fahren.

  5. Wir fordern eine stärkere polizeiliche Verkehrsüberwachung und die Ausweitung rechtlicher, technischer und personeller Kontrollmöglichkeiten.

  6. In besonderen Konfliktfällen müssen Geschwindigkeitsbeschränkungen und Verkehrsverbote an Wochenenden und Feiertagen aus Gründen des Lärmschutzes möglich sein.

  7. Eine vorsätzlich lärmerzeugende Fahrweise und Manipulationen am Motorrad müssen mit höheren Bußgeldern geahndet werden.

  8. Der Bund ist aufgefordert, eine Lösung zu finden, damit „Raser“ oder „Belästiger“ einer Strafe nicht entgehen können.

  9. Alternativ wird zumindest die Einführung einer Halterhaftung gefordert.

  10. Es wird eine Pflicht zur Führung eines Fahrtenbuchs gefordert.

Begründung

Bitte unterstützen Sie diese Petition! Wir lehnen die generelle Verunglimpfung der Motorradfahrer durch den vorgelegten Forderungskatalog, sowie die weitreichenden Einschränkungen die diesem Forderungskatalog folgen werden, strikt ab. Die stetige Sanktionierung der Motorradfahrer in Deutschland, sowie das ständige Vorlegen neuer Gesetzentwürfe gegen Zweirradfahrer muss jetzt ein Ende haben. Ausserdem fordern wir, den Image-Schaden, den ALLE Motorradfahrer durch solche Initiativen der Gesetzgebung erleiden, öffentlich zu beheben.

Wir schlagen vor mit Aufklärung und Verkehrserziehung etwaigen Lärmbelästigungen und Rasern entgegen zu wirken, damit Motorradfahrer aus Respekt und Rücksicht achtsam mit anderen Verkehrsteilnehmern umgehen und aus Einsicht in lärmarmeren Drehzahlen durch Wohngebiete fahren. Das Verhängen neuer Verbote und Regulierungen lehnen wir ab. Wir fordern einen respektvollen Umgang mit Motorradfahrern in Deutschland und Europa.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Dominik Knoll aus Hilzingen
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Neuigkeiten

Wir werden in unsere Rechte eingeschränkt. Wir dürfen an verschiedenen Orten nicht mehr fahren und werden weiterhin von der Seite angemacht weil wir zu laut sind? Was ist mit den ganzen Auto-Tuning Treffs und den ganzen aufgemotzten Autos die die Straße zum beben bringen? Wenn dann für alle und nicht nur Motorräder.

Überall wo es schön ist und man sich bei schönem Wetter gerne aufhält. überall dort verlärmen Motorradfahrer die Landschaft. Purer Egoismus, denn sie könnten auch leiser fahren. Provokation? Profilierungsbedürfnis? - Keine Ahnung, warum man anderen Menschen die Freizeit so vermiesen muss: Ich kapier`s nicht und wünsche mir als Anwohnerin einer Bundesstraße, dass dem Lärmterror ein Ende gemacht wird.

Warum Menschen unterschreiben

  • vor 1 Std.

    Bin selbst Biker und wäre somit selbst betroffen

  • vor 2 Std.

    Ich bin gegen übermäßigen Lärm und zwar egal, wer ihn verursacht. Ein Standgeräusch von 80 db ist aber ein Witz, weil das mit Verbrennungsmotoren nicht zu erreichen ist. Würden die Fahrzeuge (und zwar unabhängig von der Zahl der Räder, Spuren etc.) von der Straße geholt, die illegal zu laut sind, würde es völlig ausreichen. Aber hier gibt ein Vollzugsdefizit des Staates, der sich dem Problem durch Massendiskrimierung der Biker entledigen will.

  • vor 2 Std.

    Weil es zu der persönlichen Freiheit gehört zu jeder Zeit sein zugelassenes und Versichertes Zweirad in Deutschland zu bewegen

  • vor 3 Std.

    Weil es nicht richtig ist! Es gibt genug autos die noch lauter sind

  • Martin Hehmann Wallenhorst

    vor 4 Std.

    Eine große Sauerrei. Ich bin mit meinem Motorrad Steuerzahler, wie jeder andere Verkehrsteilnehmer auch!

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