Wir möchten unsere naturnahe Heimat und ihren ländlichen Charakter erhalten!

Alleine mit dem Investor F &S Concept wurden in den vergangenen Jahren 240.000 Quadratmeter Fläche im Gebiet der Stadt Mechernich in Bauland umgewandelt.[1] Das entspricht einem Quadrat mit knapp einem halben Kilometer Seitenlänge. Und damit ist noch lange nicht Schluss. In Wachendorf sollen weitere 30.000 Quadratmeter folgen. Zusätzlich werden auf der Webseite der Stadt Mechernich folgende Baugrundstücke angepriesen:

  • Auf der Wachholder II (Mechernich-Nord)
  • Am Großen und Kleinen Bruch (Kommern-Süd)
  • Strempter Acker (Strempt)
  • Steggasse (Schaven)
  • Haus Rath (Strempt)
  • Georgswiese (Kallmuth)
  • Lohmühle (Firmenich)[2]

In Firmenich soll, ungeachtet der Belange der Bürger, die Ackerfläche parallel zur Kurfürstenstraße verbaut werden, welche eine wertvolle Pufferzone zum benachbarten Naturschutzgebiet darstellt. Bürger nutzen das Gebiet für Spaziergänge, da die angrenzende Schavener Heide im Militärischen Sperrgebiet liegt und wochentags von 7.00-17.00 Uhr, sowie manchmal auch an Wochenenden für Wanderer gesperrt ist.[3] 2018 wurden Rotmilane gesichtet. Ein zwölf Jahre altes Gutachten der Stadt zeigt kein aktuelles Bild der Natur in diesem Gebiet!

Auf einem 21,5 Hektar großen Grundstück im Gewerbegebiet III in Obergartzem werden künftig jährlich 800 Millionen Liter Milch verarbeitet.[4] Im Mechernicher Rathaus reibt man sich vor Freude die Hände über den Coup, der 6,5 Millionen eingebracht hat. In Obergartzem werden ab 2021 rund 100 Lastwagen pro Tag Milch abliefern, etwa doppelt so viele Auslieferungsfahrzeuge werden das Werk wieder verlassen[4].

Weiter gibt es Pläne, "die deutschlandweit sauberste Luft" [5] durch die "Ausdünstungen" einer Pilzfabrik anzureichern. Benutzer der Panzerstraße werden möglicherweise bald auf ein 23 Hektar großes Fabrikgelände mit 174 m x 242 m großer Halle und 18 Meter hohem Turm treffen. Der niederländische Investor Funghi Farms möchte dort pro Woche 190 Tonnen Pilze züchten. Um die geplante Ernte zu erbringen werden gemäß der Präsentation der Anlagenherstellers zur Herstellung

  • 330 Tonnen Stroh / Woche
  • 220 cbm Digistat / Woche
  • 6 Tonnen Naturgips/Woche

geliefert. 190 Tonnen Pilze/Woche werden zum Verkauf und 355 Tonnen Champost/Woche werden zur Ausbringung auf landwirtschaftliche Flächen als Dünger abtransportiert. [6]

Und das sind nur die Pläne, von denen wir wissen!

[1] www.ksta.de/region/euskirchen-eifel/mechernich/37-baugrundstuecke-geschaffen-wachendorf-waechst-in-richtung-antweiler-und-lessenich-31936262 [2] www.mechernich.de/wirtschaft-bauen/wohngebiete-und-bauland/ [3] www.mechernich.de/tourismus-freizeit/sehenswert/natur-nationalpark/schavener-heide/ [4] www.ksta.de/region/euskirchen-eifel/mechernich-archiv/molkerei-hochwald-ansiedlung-in-obergartzem-ist–wie-ein-sechser-im-lotto–30577538 [5] www.mechernich.de/tourismus-freizeit/nordeifel-tourismus-net/ [6] mechernich.more-rubin1.de/sitzungen_top.php?sid=ni_2018-4-64&suchbegriffe=&select_koerperschaft=1&select_gremium=4&datum_von=2018-01-01&datum_bis=2019-12-10&entry=0&sort=&kriterium=si&x=18&y=8

Reason

Schon die Gesamtheit der bisher bekannten Pläne der Stadt macht Angst. Auch wenn es Menschen gibt, für die Wachstum und Profit an erster Stelle stehen, ist der Mensch ein schützenswerter Bestandteil der Natur.

Die "Initiative für die ortsansässigen Bürger von Mechernich zum Schutz unserer naturnahen Heimat und zum Erhalt ihres ländlichen Charakters" (initiative.mechernich.bplaced.net) weist mit Nachdruck auf die übermäßige Bebauung und Industrialisierung der schön gelegenen Eifelstadt hin.

Wir stehen mit unserer Meinung nicht alleine. Viele Menschen möchten, dass hier weder ein "Vorort von Köln" noch eine "Industriestadt" entsteht.

Jetzt ist es Zeit, dass wir uns wehren! Arbeiten Sie mit uns gegen die übermäßige Bebauung unserer naturnahen Heimat. Für viele Flächen ist es schon zu spät. Aktuell droht die Bebauung der schützenswerten Flächen an der Kurfürsten- und der Panzerstraße.

Stimmen Sie daher jetzt mit uns gegen die Bebauung der Ackerfläche parallel zur Kurfürstenstraße sowie gegen die Errichtung einer Pilzzuchtfabrik an der Panzerstraße!

Thank you for your support, Hildegard Christ from Mechernich
Question to the initiator

News

pro

Zugegeben, die Vermischung der Themen 'neues Wohngebiet' und 'Pilzzuchtanlage' ist unglücklich.... Wenn man die Kommentare durchliest, ist jedoch ersichtlich, dass bei den Bürgerinnen und Bürgern in erster Linie Besorgnis wegen der Pilzzucht und deren negativen Auswirkungen besteht.

contra

SIE BAUEN DORT und NEBEN IHNEN darf nicht mehr gebaut werden???? Dafür wollen Sie selbst den Regionalplan verhindern? Und Sie schieben Themen wie Blei (Leben wir in Mechernich schon immer mit und es hat uns bis heute nicht geschadet und die Pilzzucht, wo die Stadt nichts mit zu tun hat nach vorne!) SEIEN SIE EHRLICH ZU DEN ANDEREN BÜRGERN VON MECHERNICH!!!!