Region: Bochum

Keine Bebauung-Erhalt des Hiltroper Felds

Petition richtet sich an
Stadt Bochum

474 Unterschriften

15 %
392 von 2.700 für Quorum in Bochum Bochum

474 Unterschriften

15 %
392 von 2.700 für Quorum in Bochum Bochum
  1. Gestartet Februar 2026
  2. Sammlung noch > 9 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Stadt Bochum

Liebe Hiltroper,

wie ihr sicherlich gehört habt, plant die Stadt, eine weitere Freifläche unseres schönen Stadtteils an der Dietrich-Benking-Straße zu bebauen, was die Verkehrssituation noch mehr belasten würde.
Nachdem das Gewerbegebiet mit Picard, Hasenkamp, der neue Lidl und Co. den Verkehr schon an die maximale Belastungsgrenze bringen, darf es nicht sein, dass weitere Flächen versiegelt werden, sodass man das grüne Hiltrop fast gar nicht mehr erkennt.

Hiltrop ist so lebenswert, weil es so ist, wie es ist. Wenn es sich zu stark verändert, wird das für die Menschen im Ort hier nicht mehr so schön bleiben.
Ich verstehe den Punkt der Wohnungsnot, aber hier hätte man viele Möglichkeiten gehabt, neuen Wohnraum zu schaffen. Den riesen "Karton" von Picard weglassen und dort Wohnraum schaffen, oder alternativ am Gewerbepark Gerthe Süd. Flächen gab es genug, aber die Einnahmen aus der Gewerbesteuer waren wohl zu verlockend, sodass man jetzt das Neubaugebiet in eine völlig unpassende Ecke platzieren möchte, weiter Freiflächen reduziert und die Verkehrsbelastung erhöht.

Lasst uns gegenüber der Stadt mit dieser Petition ein Zeichen setzen, dass wir Hiltroper unsere Felderlandschaft erhalten wollen!

Begründung

Siehe oben

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Lukas Blömeke, Bochum
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 15.02.2026
Sammlung endet: 14.08.2026
Region: Bochum
Kategorie: Bauen

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Neuigkeiten

  • Hallo zusammen,

    die Petition wurde an den
    Oberbürgermeister, das Planungsamt und die Bezirksvertretung Nord versandt.
    Die Nachricht ist u.s. zu finden, die
    dazugehörigen Bilder habe ich separat angehangen.
    Die Petition darf gerne weiterhin geteilt werden.

    Viele Grüße
    Lukas Blömeke

    Sehr geehrter Herr Lukat,
    sehr geehrter Herr Donner,
    sehr geehrte Frau Tennie,
     
    die zweite Phase der Beteiligung der
    Öffentlichkeit zum Bebauungsplan 1005 „Dietrich-Benking-Straße“ 
    startet in Kürze, sodass ich als Hiltroper die Gelegenheit nutzen möchte, Ihnen darzulegen, weshalb eine Bebauung an der vorgesehenen Stelle aus mehreren Gründen nicht tragbar und nicht
    sinnvoll ist.

    Und nicht nur ich möchte dies
    positionieren, sondern ebenso knapp 472 weitere Bürger, die sich im Rahmen einer Petition, gegen eine
    Bebauung der landwirtschaftlichen
    Fläche an der Dietrich-Benking-Straße ausgesprochen haben.
    Link zur Petition  Keine Bebauung-Erhalt des Hiltroper Felds - Online-Petition.
     
    Dies blieb auch von den lokalen Medien nicht unbemerkt, sodass es bei einem Pressetermin  „Sollen unsere Enkel noch erleben“: Bochumer kämpfen um Feld in der Nachbarschaft einen ersten Austausch zu diesem Thema gab.
     
    Nachstehend eine kurze Zusammenfassung der Hauptgründe, die gegen eine Bebauung im Rahmen des
    vorgenannten Bebauungsplanes 1005 sprechen:
     
    1.Verkehrssituation
    Wie Sie wissen, ist die Verkehrssituation in und um Hiltrop mehr als
    angespannt, wenn nicht sogar als
    katastrophal zu bezeichnen.
    Eine kleinere Dorfeingangsstraße wirkt so befahren wie die A40 zur Rush Hour.
     
    Weiterer Verkehr durch das
    Neubaugebiet und die neue
    Abbiegerspur würde die Situation noch verschlimmern.
    Hier einige Impressionen von Mittwoch, den 13.05.2026. Der Verkehr staut sich vom Dorf Hiltrop bis zum Castroper Hellweg!
    Die (bald) vorliegenden
    Verkehrsgutachten werden diese
    alltägliche (!) Situation bestätigen.
     
    Auch durch den in einigen Jahren
    geplanten Kreisverkehr im Dorf wird die Verkehrsbelastung enorm bleiben.
     
    2. Umwelt 
    Das Hiltroper Feld dient stadtteilübergreifend als sehr wichtige
    Frischluftschneise, welche das Klima beispielsweise in heißen Sommern
    erträglicher gestaltet.

    Auch wenn der Erhalt eines 30m
    Korridors in den Entwürfen geplant ist, wird die Frischluftversorgung massiv reduziert.
    Zudem ist der Einfluss auf die Tierwelt enorm, da der Bereich künstlich
    begrenzt und Lebensraum vernichtet wird.
    Hier bin ich mir ebenfalls sicher, dass die Umweltgutachten in diesem
    Kontext eine eindeutige Sprache
    sprechen werden.
     
    Ferner ist dieser Bereich für uns
    Hiltroper ein wichtiger Teil der
    Naherholung, ein Stück Lebensqualität, ein Ort der nachbarschaftlichen
    Begegnung bei der abendlichen
    Spaziergehrunde. Dies darf nicht nach und nach verschwinden.
     
    3. Bebauungsaktivitäten vor dem Dorf Hiltrop
    In den letzten Jahren und Jahrzehnten wurde in und um Hiltrop sehr viel
    gebaut und umgestaltet. Teilweise
    wurden die Flächen sinnvoll genutzt z.b. für die Wohnbebauung auf dem Areal der ehemaligen Zeche Lothringen oder dem ehemaligen Kalk-Sandstein-Werk.
    In manchen Fällen wurden aber auch große ehemals landwirtschaftliche
    Flächen zu riesigen Gewerbeparks (Firma Picard) umgewidmet, was u.a. auch den Verkehr massiv ansteigen ließ.
    Zusätzlich wurde dadurch die
    großflächige Versiegelung weiter vorangetrieben.
     
    In dem unten stehenden Screenshot sind die Bebauungsaktivitäten der
    letzten Jahre eingezeichnet. 
    Das Hiltroper Dorf ist für noch mehr
    Bebauung infrakstrukturell nicht
    ausgelegt und hat seinen maximalen Beitrag zur Veränderung durch
    Flächenumwidmungen bereits geleistet.
     

    4. Alternativflächen
    Die hiesige Politik sagt selbst, dass es genügend Alternativflächen für eine
    potenzielle Bebauung gibt,
    die bereits versiegelt sind, welche
    zunächst genutzt werden könnten.
     
    Die SPD spricht sich gegen weitere
    Versiegelungen aus- und ich habe die Hoffnung, dass man dieses Credo auch Ernst nehmen kann und der
    Argumentation von vielen Hiltropern
    Beachtung schenkt.
     
    Ich bitte Sie inständig, sich das Thema anzuschauen und stehe jederzeit für
    einen Austausch zur Verfügung.
     
    Vielen Dank und beste Grüße aus Hiltrop

    Lukas Blömeke
     
     
     
     
     
     
     
     

  • Guten Abend zusammen,

    der WAZ- Artikel wurde heute veröffentlicht.
    Hier die Verlinkung:

    www.waz.de/lokales/bochum/article411357986/sollen-unsere-enkel-noch-erleben-bochumer-kaempfen-um-feld-in-der-nachbarschaft.html

    Die Petition darf gerne weiterhin geteilt werden. Danke vorab und viele Grüße

    Lukas Blömeke
  • Hallo zusammen,

    am kommenden Freitag, den 27.02.2026 findet um 16:00 Uhr ein Pressetermin vor Ort (am Feld) statt, um ein Foto für die WAZ zu machen.

    Je mehr Leute kommen, desto besser, denn dann erzeugt der Artikel noch mehr Aufmerksamkeit.

    Danke für euren Support!

    Viele Grüße
    Lukas Blömeke

Hiltrp 1950 und 2026 vergleichen. Wir brauchen die leider nur noch wenigen verbliebenen ländlichen und landwirtschaftlichen Flächen, die als natürlicher Filter und Kühler dienen, den Tieren als Rückzugsort und auch den Menschen als "optische Ruhezone" dienen können. Und daher: Keine weitere und vor allem neue Bebauung von Flächen, insbesondere landwirtwschaftlichen Flächen die nicht vorher schon bebaut waren.

Noch kein CONTRA Argument.

Warum Menschen unterschreiben

Ich bin in Hiltrop aufgewachsen und Familemitglieder wohnen noch da.

Damit der Stadtteil nicht weiter verbaut wird

Ich bin geboren in Bochum und finde es wichtig die Bürger zu unterstützen. Wohne jetzt in Herne.

Ich bin Anwohner und möchte unser schönes Hiltrop erhalten

Bitte. versiegelte Flächen nutzen!

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