Region: Bochum

Keine Bebauung-Erhalt des Hiltroper Felds

Petition richtet sich an
Stadt Bochum

473 Unterschriften

15 %
392 von 2.700 für Quorum in Bochum Bochum

473 Unterschriften

15 %
392 von 2.700 für Quorum in Bochum Bochum
  1. Gestartet Februar 2026
  2. Sammlung noch > 2 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

18.05.2026, 10:33

Hallo zusammen,

die Petition wurde an den
Oberbürgermeister, das Planungsamt und die Bezirksvertretung Nord versandt.
Die Nachricht ist u.s. zu finden, die
dazugehörigen Bilder habe ich separat angehangen.
Die Petition darf gerne weiterhin geteilt werden.

Viele Grüße
Lukas Blömeke

Sehr geehrter Herr Lukat,
sehr geehrter Herr Donner,
sehr geehrte Frau Tennie,
 
die zweite Phase der Beteiligung der
Öffentlichkeit zum Bebauungsplan 1005 „Dietrich-Benking-Straße“ 
startet in Kürze, sodass ich als Hiltroper die Gelegenheit nutzen möchte, Ihnen darzulegen, weshalb eine Bebauung an der vorgesehenen Stelle aus mehreren Gründen nicht tragbar und nicht
sinnvoll ist.

Und nicht nur ich möchte dies
positionieren, sondern ebenso knapp 472 weitere Bürger, die sich im Rahmen einer Petition, gegen eine
Bebauung der landwirtschaftlichen
Fläche an der Dietrich-Benking-Straße ausgesprochen haben.
Link zur Petition  Keine Bebauung-Erhalt des Hiltroper Felds - Online-Petition.
 
Dies blieb auch von den lokalen Medien nicht unbemerkt, sodass es bei einem Pressetermin  „Sollen unsere Enkel noch erleben“: Bochumer kämpfen um Feld in der Nachbarschaft einen ersten Austausch zu diesem Thema gab.
 
Nachstehend eine kurze Zusammenfassung der Hauptgründe, die gegen eine Bebauung im Rahmen des
vorgenannten Bebauungsplanes 1005 sprechen:
 
1.Verkehrssituation
Wie Sie wissen, ist die Verkehrssituation in und um Hiltrop mehr als
angespannt, wenn nicht sogar als
katastrophal zu bezeichnen.
Eine kleinere Dorfeingangsstraße wirkt so befahren wie die A40 zur Rush Hour.
 
Weiterer Verkehr durch das
Neubaugebiet und die neue
Abbiegerspur würde die Situation noch verschlimmern.
Hier einige Impressionen von Mittwoch, den 13.05.2026. Der Verkehr staut sich vom Dorf Hiltrop bis zum Castroper Hellweg!
Die (bald) vorliegenden
Verkehrsgutachten werden diese
alltägliche (!) Situation bestätigen.
 
Auch durch den in einigen Jahren
geplanten Kreisverkehr im Dorf wird die Verkehrsbelastung enorm bleiben.
 
2. Umwelt 
Das Hiltroper Feld dient stadtteilübergreifend als sehr wichtige
Frischluftschneise, welche das Klima beispielsweise in heißen Sommern
erträglicher gestaltet.

Auch wenn der Erhalt eines 30m
Korridors in den Entwürfen geplant ist, wird die Frischluftversorgung massiv reduziert.
Zudem ist der Einfluss auf die Tierwelt enorm, da der Bereich künstlich
begrenzt und Lebensraum vernichtet wird.
Hier bin ich mir ebenfalls sicher, dass die Umweltgutachten in diesem
Kontext eine eindeutige Sprache
sprechen werden.
 
Ferner ist dieser Bereich für uns
Hiltroper ein wichtiger Teil der
Naherholung, ein Stück Lebensqualität, ein Ort der nachbarschaftlichen
Begegnung bei der abendlichen
Spaziergehrunde. Dies darf nicht nach und nach verschwinden.
 
3. Bebauungsaktivitäten vor dem Dorf Hiltrop
In den letzten Jahren und Jahrzehnten wurde in und um Hiltrop sehr viel
gebaut und umgestaltet. Teilweise
wurden die Flächen sinnvoll genutzt z.b. für die Wohnbebauung auf dem Areal der ehemaligen Zeche Lothringen oder dem ehemaligen Kalk-Sandstein-Werk.
In manchen Fällen wurden aber auch große ehemals landwirtschaftliche
Flächen zu riesigen Gewerbeparks (Firma Picard) umgewidmet, was u.a. auch den Verkehr massiv ansteigen ließ.
Zusätzlich wurde dadurch die
großflächige Versiegelung weiter vorangetrieben.
 
In dem unten stehenden Screenshot sind die Bebauungsaktivitäten der
letzten Jahre eingezeichnet. 
Das Hiltroper Dorf ist für noch mehr
Bebauung infrakstrukturell nicht
ausgelegt und hat seinen maximalen Beitrag zur Veränderung durch
Flächenumwidmungen bereits geleistet.
 

4. Alternativflächen
Die hiesige Politik sagt selbst, dass es genügend Alternativflächen für eine
potenzielle Bebauung gibt,
die bereits versiegelt sind, welche
zunächst genutzt werden könnten.
 
Die SPD spricht sich gegen weitere
Versiegelungen aus- und ich habe die Hoffnung, dass man dieses Credo auch Ernst nehmen kann und der
Argumentation von vielen Hiltropern
Beachtung schenkt.
 
Ich bitte Sie inständig, sich das Thema anzuschauen und stehe jederzeit für
einen Austausch zur Verfügung.
 
Vielen Dank und beste Grüße aus Hiltrop

Lukas Blömeke
 
 
 
 
 
 
 
 


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