• Von: Nicht öffentlich
  • An: Universitätspräsident Prof. Werner Müller-Esterl
  • Region: Frankfurt am Main mehr
    Kategorie: Bildung mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 527 Unterstützer
     Sammelziel erreicht

Keine Einstellung des Berufungsverfahrens "Ideengeschichte des Islam" (W3) an der Uni Frankfurt!

-

Die unterzeichnenden Studierenden fordern den Präsidenten der Goethe-Universität Frankfurt am Main Prof. Werner Müller-Esterl dazu auf, eine Einstellung des Berufungsverfahrens für die "Professur (W3) für Ideengeschichte des Islam: Islamische Philosophie, Ethik und Mystik" in jedem Fall zu verhindern.

Stattdessen muss das Verfahren zu einem schnellen und erfolgreichen Ende geführt werden, damit am Standort Frankfurt endlich dauerhaft und angemessen dieser zentrale Bereich Islamischer Theologie vertreten wird.

Begründung:

Der Fachbereichsrat Sprach- und Kulturwissenschaften der GU hat sich dafür ausgesprochen, das Berufungsverfahren zur W3-Professur "Ideengeschichte des Islam" einzustellen und stattdessen eine Juniorprofessur in diesem Bereich auszuschreiben. Dabei würde es sich um das dritte Scheitern eines Verfahrens in diesem Bereich handeln.

Obwohl die Finanzierung der Professur seit einiger Zeit durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung zur Verfügung steht, haben wir am Frankfurter Standort für Islamische Theologie noch immer keinen dauerhaften Vertreter im Bereich der Ideengeschichte. Die Besetzung ist jedoch dringend erforderlich:

- Die Professur soll unter anderem in der Lehre den unter Studierenden beliebtesten Schwerpunkt Bioethik und Seelsorge betreuen, in welchem auch ein Großteil der Abschlussarbeiten geschrieben wird. Auch Promotionen in diesem Bereich können nur durch diese Professur angemessen betreut werden.

- Frankfurter Post-Docs sollen ebenfalls von dieser Professur betreut werden. Obwohl diese bereits seit zwei Jahren forschen und lehren, ist ihre Betreuung noch immer nicht gesichert.

- Als dritte Professur am Zentrum für Islamische Studien in Frankfurt ist die Besetzung überfällig. Trotz des großen zeitlichen Vorsprungs des Standorts Frankfurt sind beispielsweise in Osnabrück bereits vier Professuren besetzt. Die GU muss ihren Verpflichtungen nachkommen, die sie durch den Antrag auf BMBF-Förderung eingegangen ist, und sich an dem politisch gewollten und geförderten Aufbau einer universitären islamischen Theologie angemessen beteiligen.

Die Einsetzung eines Juniorprofessors entspricht in keiner Weise den Bedürfnissen der Studierenden, da die großen Belastungen beim Aufbau des Zentrums eine volle W3-Professur dringend erfordern. Entsprechende Kandidaten sind in Deutschland auch verfügbar, wovon Studierende sich in den Probevorträgen der vorherigen Berufungsverfahren überzeugen konnten. Außerdem lehrt bereits eine ausreichend qualifizierte und für ihre Lehre hochgeschätze Person am Institut. Es wäre außerdem nicht zu verstehen, wieso trotz W3-Finanzierung des Bundesbildungsministeriums lediglich eine Juniorprofessur ausgeschrieben werden sollte.

Aus Studierendensicht ist ein längeres Warten und eine Neuausschreibung nicht hinnehmbar. Das Verfahren darf nicht eingestellt werden und muss schnellstmöglich zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden. Dafür Sorge zu tragen fordern wir den Präsidenten auf!

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Frankfurt am Main, 11.03.2014 (aktiv bis 17.03.2014)


Neuigkeiten

Liebe Unterstützer, auch mehrere Wochen nach Einreichen unserer Petition haben wir keine offizielle Antwort vom Präsidium erhalten. Heute wurde ich jedoch von Prof. Bekim Agai offiziell darüber informiert, dass das Präsidium den Beschluss des Fachbereichsrates ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Der Verlauf ist sehr dubios. Drei mal gab es eine Ausschreibung für die Professur, und bei allen drei Verfahren gab es keine klare Stellungnahme. Das Institut bedarf dringend einen Professor, wo seit fats 2 Jahren die Stelle hingehalten wird.

CONTRA: Und der Fachbereichsrat macht das grundlos oder wie? Blinder Aktionismus muss echt nicht sein!

CONTRA: Gescheitert!!!! Huraaa!

>>> Zur Debatte



Petitionsverlauf

Kurzlink