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Bild zur Petition mit dem Thema: Kein Bauvorhaben einer Notunterkunft im direkten Anschluss an die Wohngebiete Mauer Weil Kein Bauvorhaben einer Notunterkunft im direkten Anschluss an die Wohngebiete Mauer Weil
  • Von: Bürgerinitiative Ahlsteige (Thomas Stühle) mehr
  • An: Stadt Pfullingen
  • Region: Pfullingen mehr
    Kategorie: Bauen mehr
  • Status: Die Petition wurde eingereicht
    Sprache: Deutsch
  • In Bearbeitung
  • 752 Unterstützende
    547 in Pfullingen
    Quorum für Pfullingen (450) erreicht.

Kein Bauvorhaben einer Notunterkunft im direkten Anschluss an die Wohngebiete Mauer Weil

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Einladung zur nächsten öffentlichen Sitzung der Bürgerinitiative Ahlsberg

Die Bürgerinitiative Ahlsberg lädt zur öffentlichen Sitzung zum Thema vorgeschlagenes Bauvorhaben Notunterkunft Ahlsteige ein.

Am: Freitag 11.03.2016 Um: 20.00 Uhr In: Höhengaststätte Jahnhaus - Ahlbolweg 32 - Pfullingen

Zu dieser Veranstaltung, zu der wir die Vertreter der Stadtverwaltung Pfullingen sowie der lokalen Presse eingeladen haben, laden wir Sie recht herzlich ein.

Die Stadt Pfullingen zieht in Erwägung, eine Erstaufnahmeeinrichtung für bis zu 100 Bewohner auf der "grünen Wiese" zwischen 2 Neubaugebieten zu errichten. Große Kreisstadt um jeden Preis?

Diese Standortentscheidung würde zu einer nachhaltigen Veränderung des städtebaulichen Konzeptes am Ahlsberg führen und auch nicht mehr dem urspünglichen Versprechen der Stadt Pfullingen, ein familienfreundliches Baugebiet mit gesunder sozialer Familienstruktur zu erstellen, entsprechen. Hier können Türen geöffnet werden, die das Leben am Ahlsberg drastisch verändern.

Begründung:

Ausgangslage 2006:

  • Verkaufsstart der Baugrundstücke
  • Werbung der Stadt Pfullingen lautete: „Verkauf von familienfreundlichen Baugrundstücken“
  • Auf diese Aussage vertrauend haben sich viele Familien mit kleinen Kindern sich hier Ihren Lebenstraum von einem Haus erfüllt

Zusammengefasst: Die Bauherren haben sich auf die Aussage der Stadt Pfullingen verlassen, dass hier am Ortsrand ein familienfreundliches Baugebiet mit gesunder sozialer Familienstruktur entsteht!

Begründung:

  • Wieso wird ein reines Wohngebiet am Ortsrand zum Standort für eine Flüchtlingsunterkunft?
  • Was ist aus dem Versprechen geworden, ein familienfreundliches Wohngebiet zu schaffen und vor allen Dingen - zu erhalten?

Soziale Gesichtspunkte:

  • Mit einer Flüchtlingsunterkunft mit (vorerst) 100 Personen im unmittelbaren Anschluss an unser Wohngebiet sind die Bewohner, die zu 100% aus Familien mit Kindern bestehen, völlig überfordert!
  • Zum Vergleich: Das komplette Wohngebiet Mauer Weil 3 hat eine ähnliche Anzahl von Bewohnern wie jetzt an Flüchtlingen hinzukommen
  • Somit ist eine sozialverträgliche Integration ausgeschlossen
  • Der Standort befindet sich sprichwörtlich "auf der grünen Wiese", die Flüchtlinge sind konzentriert auf einer Fläche untergebracht, die unmittelbar an die Einfamilienhausbebauung angrenzt und keine Freizeitmöglichkeiten bietet

Fakten:

  • Durch die unmittelbare Ansiedlung sinken die Immobilienwerte drastisch um ca. 30 % - 40 %, je nach Standort (Ein Gutachten wird von uns aktuell in Auftrag gegeben)
  • Die Stadt Pfullingen hat als ein entscheidendes Kriterium für die Stadortwahl die Kosten für die Erschließung angeführt. Jedoch muss hierbei auch betrachtet werden, welcher finanzielle Schaden den Anwohnern entsteht, wenn die Pläne umgesetzt werden sollten
  • Wir als Bürger der Stadt Pfullingen haben hierauf ein Anrecht
  • In diesem Fall müsste der Nachweis geführt werden, warum andere Flächen in der Stadt Pfullingen, die aufgund ihrer weniger kritischen Nähe zu einem Wohngebiet geeigneter wären, nicht ausgewählt wurden
  • Den Bürgern wird ein fertiges Konzept ohne Einfluss auf eine Bürger- und Integrationsfreundliche Lösung vorgetischt. Reine Information - keine Beteiligung im Prozess

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

72793, 29.02.2016 (aktiv bis 10.04.2016)


Neuigkeiten

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer unserer BI Ahlsberg, auf diesem Wege wollen wir uns bei Ihnen für die bisher erfahrene Unterstützung herzlich bedanken und Sie über den aktuellen Stand in Kenntnis setzen. Das bisherige Verfahren zur Standortentscheidung ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Eine geplante Unterkunft außerhalb der Stadt und fern jeglicher Einkaufsmöglichkeiten, in der Nähe einer KITA und eines Kindergartens? Dazu 100 Flüchtlinge, von denen wir nicht wissen, ob sie integriert werden möchten oder können. Ich erinnere an Silvester ...

PRO: denken sie immer daran... sollte es in zukunft eine afd mehrheit geben, kann es sein das wir wie vor 70-80 jahren selbst zu flüchtlinge werden

CONTRA: Ich erlebe in unserer Stadt die Integration der Flüchtlinge als etwas wunderbares. Sie sind so freundlich.Im Kindergarten gibt es gemeinsame Spielenachmittage und Kaffee und sie wollen gerne deutsch lernen.Der Bau der Wohnungen sollte optimistisch betrachtet ...

CONTRA: Ein familienfreundliches Baugebiet? Was ist denn das ? Gibt es auch singelfreundliche Baugebiete. Aber ich denke ich weiß was Sie meinen. Aber dann eignet sich das doch gerade besonders wenn viele Familien mit Kindern dort leben. Kinder sind doch aufgeschlossen ...

>>> Zur Debatte



Antworten vom Parlament

Petitionsverlauf

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