Wir Privatwaldbesitzer fordern:

  1. Wie bisher eine fallweise geförderte Betreuung für Kleinprivatwald jeglicher Größenordnung, zumindest aber bis zu einer Betriebsgröße von 100 ha, ohne Bürokratieaufwand.

  2. In jedem Fall muss als Bemessungsgrundlage für die Förderung der Betreuung anstatt eines bürokratischen Stundensatzes praxisgerecht ein Festmetersatz sowie die Abwicklung über eine Forstbetriebsgemeinschaft möglich sein.

  3. Mitarbeiter des Kreisforstamtes und kommunale Förster müssen die Geschäftsführung einer Forstbetriebsgemeinschaft übernehmen können.

  4. Jegliche Verschärfung der Grundpflichten im Landeswaldgesetz, auch im Zusammenhang mit Förderbedingungen, und neue Auflagen müssen unterbleiben.

  5. Die Forderungen der Mountainbiker-Lobby nach einer Streichung der 2 m-Regelung lehnen wir ab. Mountainbikern müssen mit einem klaren Rechtsrahmen Grenzen gesetzt werden.

  6. Keine Einschränkungen bei der Mitgliedschaft in Forstbetriebsgemeinschaften, auch Kommunen müssen ohne Einschränkungen weiter Mitglied in einer Forstbetriebsgemeinschaft sein dürfen.

Begründung

Begründung: in Zeiten des Klimawandels, zunehmender Kalamitäten und fallender Holzpreise ist jegliche zusätzliche Belastung für den Privatwald schädlich. Privatwald braucht auch zukünftig die Kompetenz der staatlichen Forstverwaltung nicht nur in der Beratung, sondern auch in der Betreuung, und zwar ohne bürokratische Betreuungsverträge. Die Förderung der Betreuung nach Stundensatz gebiert ein Bürokratiemonster. Wir brauchen keine Förster im Büro, die mit Förderbürokratie beschäftigt sind, sondern im Wald an unserer Seite. Gerade kleinere Forstbetriebsgemeinschaften benötigen eine kompetente Begleitung. Zumindest für Gemeindeförster, besser noch auch für Mitarbeiter der Kreisforstämter, muss es erlaubt sein, die Geschäftsführung von Forstbetriebsgemeinschaften zu übernehmen. Das Land hat uns versprochen, im Landeswaldgesetz nur die Vorschriften zu ändern, die zur Verwaltungsreform zwingend geändert werden müssen. Von einer ökologischen Verschärfung der Grundpflichten war nie die Rede. Unser Privatwald verträgt keine zusätzlichen Belastungen und Auflagen. Sonst hören viele Privatwaldbesitzer mit der Bewirtschaftung auf. Die Forderungen der Mountainbike Lobby nach einer Streichung der 2 m-Regelung lehnen wir ab, denn dem Anspruchsdenken vieler Mountainbiker muss mit einem klaren Rechtsrahmen Grenzen gesetzt werden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Padraig Elsner aus Freiburg im Breisgau
Frage an den Initiator

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion
Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.

Warum Menschen unterschreiben

  • vor 12 Std.

    Die Bewirtschaftung des Privatwaldes ist schon schwer genug. Wir brauchen nicht noch mehr Vorschriften und Bürokratie. Außerdem hat der Wald auch viele Funktionen die nicht wirtschaftlicher Art sind, hierzu ist ein intakter Wald von Nöten.

  • Anton Maucher Steinhausen a.d.R.

    vor 13 Std.

    Ich bin Privat waldbesitzer unter 100 ha.

  • vor 13 Std.

    Gerade im Nebenerwerb ist es sehr wichtig, einen kompetenten Berater im Privatwald zu haben, da es immer neue Herausforderungen, die durch den Klimawandel auftreten, zu bewältigen gibt. Sei es Lothar, den Weihnachtssturm 2008 sowie auch im letzten Jahr der Borkenkäfer, wir waren immer über den Einsatz unseres Revierförsters dankbar. Nur so können wir den Wald weiterhin bewirtschaften, damit er auch für die Allgemeinheit (wieder) Erholungsraum wird bzw. bleibt.

  • vor 13 Std.

    Weil das eine Katastrophe für den Privatwald wäre

  • vor 14 Std.

    Ich bin Privatwaldbesitzer und möchte keine Verschlechterung der Waldbetreuung.

Werkzeuge für die Verbreitung der Petition.

Sie haben eine eigene Webseite, einen Blog oder ein ganzes Webportal? Werden Sie zum Fürsprecher und Multiplikator für diese Petition. Wir haben die Banner, Widgets und API (Schnittstelle) zum Einbinden auf Ihren Seiten.

Unterschreiben-Widget für die eigene Webseite

API (Schnittstelle)

/petition/online/keine-forstreform-in-baden-wuerttemberg-zulasten-des-privatwaldes/votes
Beschreibung
Anzahl der Unterschriften auf openPetition und gegebenenfalls externen Seiten.
HTTP-Methode
GET
Rückgabeformat
JSON