Region: Bavaria
Education

Keine "Notabiture" 2021 und 2022!

Petition is directed to
Petitionsausschuss der Bayerischen Landesregierung
809 Supporters 776 in Bavaria
Collection finished
  1. Launched 21/12/2020
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  5. Decision

Wir fordern:

  • dass das die Abiture 2021 und 2022 nicht zu "Not-Abituren" werden.
  • dass ab 2021 die Q11 im Präsenzunterricht der Q12 gleichgestellt wird.
  • dass das die Abiture 2021 und 2022 dringend der aktuellen Situation entsprechend angepasst werden. Inhalte sowie Umfang müssen rechtzeitig überarbeitet werden.

Reason

Seit Beginn des Jahres befindet sich Bayerns Bildung in einer Ausnahmesituation.

Die Zeiten, in denen Kinder und Jugendliche den Unterricht in der Schule verbringen, werden immer kürzer, vor allem die Abschlussklassen hat man, soweit wie möglich, im Präsenzlernen belassen, um sie umfassend und bestmöglich auf die Abschlüsse, zum Beispiel auf das Abitur vorzubereiten. Während sich also die Q12 lange Zeit permanent im Unterricht in der Schule befand, war die Q11 deutlich häufiger im Wechselunterricht, beziehungsweise Distanzunterricht in Hotspot-Regionen, wie auch die Acht- bis Zehntklässler:innen. Nun gilt die Q11 offiziell nicht als Abschlussklasse, es werden aber in diesem gymnasialen Jahrgang Abitur-relevante Lerninhalte vermittelt. Die erhobenen Noten sind, zumindest im Teil, Abschlussnoten.

Bereits jetzt ist abzusehen, dass aufgrund der aktuellen Entwicklung des Infektionsgeschehens sich die Situation auch weit in das Jahr 2021 hinein nicht verändern wird, es ist davon auszugehen, dass es immer wieder Wechsel-, ja sogar Distanzunterricht geben wird. Das stellt für die Schüler:innen der Jahrgangsstufe 11 und 12 einen großen Nachteil dar. Der Ausschluss der Oberstufe von einem durchgängigen Präsenzunterricht könnte langfristige Folgen haben. Wie soll beispielsweise ein:e Schüler:in in einem Fach Geografie Abitur machen, wenn er:sie sich zum Beispiel im ersten Halbjahr der 11. Klasse nur vier Stunden im Präsenzunterricht befand?

Man darf darüber hinaus nicht vergessen, dass es bedingt durch die Corona-Pandemie immer wieder zu Ausfallzeiten kommt, Lehrstunden können nicht vertreten oder gar nicht nachgeholt werden. Hier trifft natürlich der seit Jahren im Freistaat grassierende Mangel an Lehrkräften auf die extremen Auswirkungen der pandemischen Situation.

Es muss frühzeitig verhindert werden, dass die Schüler:innen der aktuellen 11 und 12. Jahrgangsstufe Nachteile im Abitur erleben werden, oder die Abiture 2021 und 2022 sogar zum „Not-Abitur“ werden. Die bereits bestehenden Wissenslücken aus dem vorigen Schuljahr und noch zu erwartenden neuen Lerndefizite infolge eines anhaltenden Distanzunterrichts können im kommenden Schuljahr nicht mehr aufgeholt werden.

Zu vermeiden, dass die Schere noch weiter auseinander geht, ist primär ein Anliegen der Bildungsgerechtigkeit. Natürlich sind bildungsnahe Haushalte, wie häufig im Bereich der gymnasialen Schüler:innen, eher in der Lage, diese Defizite auszugleichen. Doch gibt es auch hier beispielsweise Jugendliche mit Migrationshintergrund oder welche, die erhöhten, individuellen Förderbedarf haben. So lag der Anteil der Schüler:innen an den bayerischen Gymnasien mit Migrationshintergrund in der zehnten Klasse im Schuljahr 2019/20 bei mehr als 10 Prozent. Zum Vergleich: Der Anteil der Schüler:innen an den bayerischen Gymnasien mit Migrationshintergrund in den fünften Klassen im Schuljahr 2019/20 betrug fast 20 Prozent, also noch doppelt so hoch!

Die Corona-Krise ist wie ein Brennglas, das existierende Defizite deutlich macht. Gerade im Bereich der Bildung ist aber die pandemische Krise längst zu einer schulischen Katastrophe geworden, mit noch ungeahnten Folgen für die Schüler:innen und Schüler.

Thank you for your support, Dr. Simone Strohmayr from Stadtbergen
Question to the initiator

News

  • Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Unterstützer:innen,

    hiermit möchte ich die Unterschriftensammlung für die Petition beenden. Aus meiner Sicht ist es jetzt im Vorfeld des Abiturs der richtige Zeitpunkt aktiv zu werden. Ich habe daher als Landtagsabgeordnete persönlich die Petition mit Ihren Unterschriften an die Verantwortlichen in der Bayerischen Landesregierung übergeben. Ich hoffe, dass wir gemeinsam etwas für die Abiturient:innen in Bayern bewegen können und möchte mich für Ihre Unterstützung bedanken.

    Ich wünsche Ihnen alles Gute und vor allem auch Gesundheit in der anstehenden Zeit
    Vielen Dank

    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. Simone Strohmayr, MdL

Die Schüler sollen durch die Pandemie keine zusätzliche Benachteiligung erfahren.

Im Falle eines Notabiturs sind die Lesitungen der Schüler im Verhältniss zum Unterrrichtsstoff immer noch die Gleichen udn deshalb ist das sog "Notfallabitur" nur eine völlig irrelevante Anglegenheit, da das Bayerische Abitur grundsätzlich hoch annerkannt ist. Zudem ist das Abitur nur 1 mal im Leben von Relevanz und zwar 2022 beim Bewerbung fürs Studium. Diese Petition ist somit nur ein Versuch einiger Eltern das Schlechte Abi ihrer Ihrer geistig zurückgeblieben Kinder zu rechtfertigen LG

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