Grafische Taschenrechner (GTR) werden in Nordrhein-Westfalen an Gymnasien und Weiterbildungskollegs zur Pflicht. Das kann so nicht hingenommen werden. Wer verdient daran? Hersteller der GTR wie Casio oder Texas Instruments. Diese GTR gibt es bereits als App fuer jedes Smartphones fuer wenig Geld.

Begründung

Diese Pflicht darf nicht bestehen, da nicht jede Familie, jedes Kind oder jeder Studierende diese Kosten in Hoehe von ca. 100 EUR tragen kann. Auch Sammelbestellungen durch Schulen haben keine grosse Auswirkungen auf den Preis. Lediglich 20 EUR koennen dadurch gespart werden. Fuer Hartz-IV-Empfaenger oder Bafoeg-Empfaenger ist das eine ganze Menge Geld. Zuschuesse von Seiten der Arbeitsagenturen gibt es nur wenig. 100 EUR fuer das komplette Schuljahr decken bei Weitem nicht den Bedarf der Schueler. Da kann es nicht sein, dass sich diese Personen noch einen GTR kaufen muessen.

Fast jeder Schueler und Studierender besitzt heutzutage Smartphones und es gibt hunderte Apps, die besser Arbeiten als die GTR. Preisguenstiger sind sie ebenfalls. Sie kosten um die 3-10 EUR und sind fuer die gymnasiale Oberstufe ausreichend.

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Ich finde die Begründung für die Taschenrechner, die im WAZ-Artikel angegeben wird, noch viel schlimmer: ?Durch eine Entlastung von kalkülorientierten Routineberechnungen und eine schnelle Visualisierung von Graphen wird ein kreativer Umgang mit mathematischen Fragestellungen ermöglicht? So erzieht man sich dann die Leute, die alles nur noch an der Oberfläche betrachten aber nicht mehr die Hintergründe und grundsätzlichen Zusammenhänge sehen können oder wollen. Solche Betrachtungen gehören meiner Meinung nach eher in einen Zusatzkurs oder eine AG.

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