Petition addressed to:
Diese Petition richtet sich an den Deutschen Bundestag, das Bundesministerium für Digitales und Verkehr sowie den Bundesverkehrsminister.
- Eine echte Beteiligung der Fahrschulbranche an der Reform
- Den Erhalt verbindlicher Qualitätsstandards
- Schutz bestehender Betriebe vor wirtschaftlichen Schäden
- Pilotprojekte statt Schnellreformen
- Maßnahmen, die wirklich zu fairen Preisen führen – ohne Sicherheitsverlust
Fahrschulen leisten einen zentralen Beitrag zur Verkehrssicherheit in Deutschland. Diese Verantwortung darf nicht geschwächt werden.
Reason
Diese Petition ist wichtig, weil die geplante Reform der Fahrausbildung nicht nur ein theoretisches Gesetzesvorhaben ist, sondern bereits jetzt reale Folgen für tausende Fahrschulen, Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer sowie Fahrschülerinnen und Fahrschüler hat.
Schon heute führen die angekündigten Änderungen zu:
- sinkenden Anmeldezahlen
- wachsender Unsicherheit bei jungen Menschen und Eltern
- wirtschaftlichem Druck auf Ausbildungsbetriebe
- Investitionsstopp und Personalabbau
Viele Fahrschulen arbeiten mit hohen Fixkosten für Fahrzeuge, Personal, Miete, Versicherungen und Energie. Diese Kosten bleiben bestehen – unabhängig davon, ob weniger Schüler kommen. Die Reform verschärft diese Situation zusätzlich.
Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass durch weniger Präsenzunterricht, reduzierte Ausbildungsinhalte und verstärkte Selbstlernphasen die Qualität der Ausbildung sinkt. Das betrifft nicht nur die Branche, sondern die gesamte Gesellschaft, da schlecht ausgebildete Fahranfänger ein erhöhtes Unfallrisiko darstellen.
Verkehrssicherheit darf nicht dem Kostendruck geopfert werden.
Ohne eine enge Einbindung der Praxis besteht die Gefahr, dass gut gemeinte Reformen langfristig mehr Schaden als Nutzen anrichten – für Fahrschulen, für Fahrschüler und für alle Verkehrsteilnehmer.
Diese Petition setzt sich dafür ein, dass Reformen gemeinsam mit den Betroffenen entwickelt werden und nicht über ihre Köpfe hinweg.
Das Leben der Anderen ist unbezahlbar.