Keine Rückführung in die Gefahr! Reformiert das HKÜ!

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an:
Der Bürgerbeauftragte des Landes Rheinland-Pfalz

739 Unterschriften

74 %
1.000 für Sammelziel

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  1. Gestartet 01.10.2026
  2. Sammlung noch > 7 Wochen
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  4. Dialog mit Empfänger
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Petition richtet sich an: Der Bürgerbeauftragte des Landes Rheinland-Pfalz

Für das Wohl der Kinder: Warum das HKÜ-Verfahren dringend reformiert werden muss!

Das Haager Übereinkommen über die zivilrechtlichen Aspekte internationaler Kindesentführung (HKÜ) wurde ursprünglich geschaffen, um Kinder vor eigenmächtigen Entzügen durch einen Elternteil zu schützen. In der Praxis führt die starre Anwendung des Abkommens heute jedoch zu untragbarem Leid – insbesondere für gewaltbetroffene Mütter und ihre Kinder.

​Das HKÜ wird zunehmend missbraucht, um Mütter, die vor häuslicher Gewalt und Partnerschaftsgewalt ins Ausland bzw. in ihr Herkunftsland fliehen, zur Rückkehr zu zwingen. Mütter werden so vor die unmenschliche Wahl gestellt: Entweder kehren sie an den Ort der Gewalt zurück, oder das Kind wird ihnen entzogen und zum mutmaßlichen Täter zurückgeschickt.

​Wir fordern eine dringende Reform der Anwendung und Gesetzgebung des HKÜ!

​Warum das wichtig ist:

Das HKÜ darf nicht länger als Instrument der Macht und Kontrolle missbraucht werden! Kinder brauchen Sicherheit und ein gewaltfreies Umfeld – kein starres Formalrecht, das sie und ihre schützenden Elternteile re-traumatisiert.

​Unterzeichnen Sie diese Petition, um dem Leid betroffener Familien ein Ende zu setzen und das HKÜ endlich kindgerecht und gewaltbewusst zu reformieren!

Begründung

Meine Schwester (deutsche Staatsbürgerin) ist Mitte 2024 zu ihrem Noch-Ehemann in die USA gezogen. Ein Jahr später kam ihr Kind zur Welt.

Nur wenige Monate später zerbrach unser Leben.

Noch bevor es zu der Eskalation kam, wurde die Situation für meine Schwester unerträglich: Aus Eifersucht verbot ihr Noch-Ehemann den Umgang mit dem gemeinsamen Baby und hielt ihr das Kind vor. Meine Schwester rief daraufhin die Polizei. Diese wollte jedoch nicht weiterhelfen.

Nachdem meine Schwester und ihr Noch-Ehemann aus beruflichen Gründen in einen anderen US-Bundesstaat umgezogen sind, reiste unser Vater zu ihnen in die USA, um seine Tochter und seine Enkelin zu besuchen. Während seines Aufenthalts erhielt meine Schwester einen Anruf ihres Noch-Ehemanns. Er erklärte ihr, dass es kurz zuvor zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen ihm und unserem Vater gekommen sei.

Als meine Schwester nach Hause zurückkehrte, fand sie unseren Vater leblos im Kinderzimmer. Sie begann sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen und verständigte den Notruf. Trotz aller Bemühungen konnte sein Leben nicht mehr gerettet werden.

Bis heute ist dieser Verlust für uns unbegreiflich.

Nach dem Vorfall wurde zunächst eine einstweilige Verfügung gegen den Noch-Ehemann meiner Schwester erlassen. Diese wurde später wieder aufgehoben. Meine Schwester fühlte sich in dieser Situation weitgehend allein gelassen und suchte verzweifelt nach rechtlicher Unterstützung.

Kurz darauf ist sie auf Anraten ihrer amerikanische Anwälte nach Deutschland zurückgekehrt. Seit ihrer Rückkehr kämpft sie mit anwaltlicher Unterstützung für das alleinige Sorgerecht ihrer Tochter. Gleichzeitig bemüht sie sich darum, dass die Umstände des Todes unseres Vaters weiterhin rechtlich überprüft werden.

Im Juli hat ihr Noch-Ehemann ein HKÜ-Verfahren gegen sie einleiten lassen. Dieses hat sie nun auch in zweiter Instanz verloren. Ihre Tochter soll in die USA zurückkehren - auch ohne Mutter, so die Entscheidung. Meine Schwester leidet unter einer schweren PTBS durch die gesamte Situation, welche die Gerichte jedoch für gering gravierend erachten. Eine Rückkehr sei laut ihnen möglich, dies widerspricht den Diagnosen und Meinungen mehrerer Fachärzte.

Das HKÜ hat uns jetzt gezeigt: eine verpflichtende Prüfung von Gewaltberichten, Personencharakteristika, Sorge- & Umgangsrecht uvm. müssen endlich berücksichtigt werden!

Nachdem uns bereits unser Vater gewaltsam genommen wurde, wird unsere Familie nun komplett zerstört und gebrochen.

Nicht nur wir, auch viele andere verzweifelte Familien brauchen eure Unterstützung! Wir sind nicht alleine, uns erreichen viele Nachrichten von anderen Betroffenen.

Die Opfer müssen endlich gehört werden!

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For the Sake of the Children: Why 1980 Hague Convention Proceedings Urgently Need Reform! ​
The Hague Convention on the Civil Aspects of International Child Abduction was originally established to protect children from arbitrary removals by a parent.

In practice, however, the rigid application of the agreement today leads to unbearable suffering—especially for mothers affected by violence and their children. The Hague Abduction Convention is increasingly being abused to force mothers who flee abroad or to their country of origin from domestic and intimate partner violence to return. Mothers are thus faced with an inhumane choice: either return to the site of violence, or have the child taken away from them and sent back to the alleged perpetrator. ​

We demand an urgent reform of the application and legislation of the Hague Abduction Convention!

Why this matters: ​

The Hague Abduction Convention must no longer be abused as an instrument of power and control! Children need safety and a violence-free environment — not rigid formal law that re-traumatizes them and their protective parents.

​Sign this petition to put an end to the suffering of affected families and to finally reform the Hague Abduction Convention to make it child-friendly and violence-aware! ​

In July, my sisters estranged husband initiated Hague Abduction Convention proceedings against her. She has now lost this case on appeal (in the second instance) as well. Her daughter is ordered to return to the USA — even without her mother, according to the ruling. My sister suffers from severe PTSD as a result of the entire situation, which the courts, however, deem to be of minor severity. They claim a return is possible, contradicting the diagnoses and opinions of several medical specialists.
​
The current Hague Abduction Convention has shown us: mandatory examination of violence reports, personal traits, custody and contact rights, and much more must finally be taken into account!

Our father was already violently taken from us, now our family is being completely destroyed and broken. Not only us, many other desperate families need your support!

We are not alone; we are receiving many messages from other affected individuals. The victims must finally be heard!

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 01.10.2026
Sammlung endet: 30.11.2026
Region: Rheinland-Pfalz
Kategorie: Familie

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Neuigkeiten

Warum Menschen unterschreiben

Keine Kind darf an sein Vater übergeben werden, wenn er ein Mörder ist!!!

Gerechtigkeit.

Häusliche Gewalt muss deutlicher mehr in den Fokus rücken und sehr viel ernster genommen werden. Nicht nur körperliche Verletzungen/sichtbare Verletzungen, so der vor allem auch dem emotionalen und psychischen Schaden muss viel mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden!!!!

Weil ich selber Kinder habe.

Die Mütter müssen die bestmögliche Wahl haben und dürfen nicht erpresst werden!

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