Keine weitere Erddeponie (Gewerbegebiet) auf ortsnahen Wiesen in Gusternhain ("Naherholungsgebiet")

Petition richtet sich an:
Gemeinde Breitscheid und Lahn-Dill-Kreis

289 Unterschriften

Sammlung beendet

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Sammlung beendet

  1. Gestartet Februar 2026
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung vorbereiten
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Petition richtet sich an: Gemeinde Breitscheid und Lahn-Dill-Kreis

  • Keine weitere Erddeponie in unmittelbarer Ortsnähe in Gusternhain. (180 m oberhalb eines Landschaftsschutzgebietes)
  • Keine Verschandelung des Ortsbildes (Einschätzung der Bevölkerung)
  • Keine Aufschüttung im Trinkwasserschutzgebiet (s. Geoportal Hessen)
  • Kein Schwerlastverkehr durch Gusternhain (zu rechnen mit ca. > 10.000 LKW Ladungen, eigene Berechnung)

Daher fordern wir eine Änderung des Bebauungsplans.

Begründung

Durch die Erweiterung des Gewerbegebietes wird das Dorfbild massiv beeinträchtigt. (Eigene Einschätzung) Es ist nicht nachvollziehbar, dass eine weitere Wiesenfläche in einem Trinkwasserschutzgebiet mit einer Erddeponie aufgeschüttet und stark verdichtet werden soll. (Bebauungsplan, nicht online verfügbar, einsehbar bei der Gemeinde Breitscheid, weitere Planung s. https://www.mittelhessen.de/lokales/lahn-dill-kreis/breitscheid-lahn-dill-kreis/gusternhainer-wehren-sich-gegen-schollenberg-iii-5356606 )

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Initiativgruppe "Lang Mauer", Gusternhain, Breitscheid
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 13.02.2026
Sammlung endet: 12.08.2026
Region: Breitscheid
Kategorie: Umwelt

Neuigkeiten

  • Anstatt einer von uns verfassten Pressemitteilung erschien der folgende schwache Artikel auf der online plattform des Herborner Tageblattes (VRM)

    https://www.mittelhessen.de/lokales/lahn-dill-kreis/dillenburg/gewerbegebiet-in-gusternhain-erdarbeiten-beginnen-im-juni-5768222

  • Herzliche Einladung zum
    Bürger-Informationsabend am Donnerstag, den 28.5.26 um 19:30 im DGH Gusternhain.
    Thema: Stand der Dinge(geplante Erdaufschüttung/Deponie n Gusternhain) und mögliche Handlungsoptionen.

  • Stand der Dinge und welche Optionen für Schollenberg III gibt es?
    Vorgeschichte
    Gewerbegebiet Schollenberg III wurde unter besonderer Berücksichtigung der Belange der Fa. Sahm vor 21 Jahren ausgewiesen.
    Anm.: Schollenberg III ist die Wiese unterhalb der südlichen, großen Sahm-Halle, bis etwa 90 m oberhalb des geteerten Weges, Fläche ca 10.800 qm.
    Bereits damals wurden Ortsbeirat und Bevölkerung nur äußerst „sparsam“ informiert (formale Information im Gemeindeblättchen, 5 Tage Einspruchsmögllichkeit).  Ein kritikwürdiger Punkt  bestand darin, dass schon damals im Bebauungsplan nahezu keine Auflagen gemacht wurden.
    Nach 2 Jahrzehnten der Nichtnutzung wurde durch Vermittlung von Vertretern der Gemeinde „Gewerbegebiet“ Schollenberg II + III der Fa. B+S zum Kauf von der Fa. Sahm angeboten.
    Obwohl sich die Nutzungsansprüche nun deutlich geändert hatten, wurden keine Anpassungen im B-Plan vorgenommen.  Noch nachteiliger aber, dass der Bauantrag unwidersprochen vom Gemeindevorstand/Verantwortlichen hingenommen wurde und keine Auflagen gemacht wurden.
    Der Sachverhalt wurde so dargestellt, dass das Bauamt in Wetzlar den Bauantrag genehmigt hätte und man in Breitscheid keinen Einfluss, bzw. Kenntnis davon gehabt hätte.
    Wir kritisieren daher grundsätzlich, dass bei einem Nutzungsvorhaben von dorfnaher (dorfbildprägender) Fläche keine Auflagen (beim Bauantrag) durch die Gemeinde erfolgen.
    Ferner sollten die von uns wiederholt angemahnten Argumente dem Grundsatz nach bedacht werden: Naturschutz, Landschaftsschutz, Wasserschutz, Belastung durch Schwerverkehr, Gewerbesteueraspekte (keine Einnahme von Gewerbesteuer, da Firmensitz des Unternehmers im Bereich Haiger liegt, anders als damals bei E. Sahm) und Ästhetik des Dorfbildes.
    Angesichts dieser Sachlage wurden eine Vielzahl gemeinsamer Gespräche in unterschiedlichen Konstellationen geführt. Mitglieder der Inititiativgruppe „Lang Mauer“ (H. Frank, B. Fuchs, Dr. P. Gilbert und R. Hisge) sprachen mit dem alten und neuen Bürgermeister, der Fa. Balcer und Stahl, der Fa. Sahm und mit Vertretern der Gemeinde. Zusätzlich haben gemeinsame Ortbegehungen stattgefunden. Dies erfolgte mit dem Ziel, einen  für die Bevölkerung als auch den Unternehmer ausgewogenen, nachhaltigen Kompromiss zu erreichen.
    Welche Optionen für Schollenberg III wären möglich?
    1.   Option: es erfolgt keine Maßnahme(Aufschüttung). a) Die Gemeinde kauft das Grundstück von B+S zurück und nimmt es aus dem B-Plan heraus oder  b) B+S behalten es und verzichten auf die Nutzung als Gewerbegebiet.
    2.   Option: B+S ziehen ihren Plan gegen die Bedenken und Einwände der Bevölkerung lt. Bauantrag durch.
    3.   Option: Fa. Sahm nimmt im Tausch Schollenberg III zurück und gibt dafür die Wiese (Fl. 28/1, Schollenberg II) oberhalb der Hallen südlich der bestehenden Aufschüttung
    4.   Option: Errichtung eines Solarfeldes auf Schollenberg III ohne Aufschüttung
    5.   Option: Tausch der unteren Hälfte Schollenberg III (ca 5400 qm) gegen den oberen, westlichen Teil der Wiese von Fam. Fuchs (unterhalb der ersten Halle der Fa. Sahm). „Galerieoption“ . Der obere Teil der Wiese wird per B-Plan zum Gewerbegebiet. Dafür wird der untere Teil von Schollenberg III aus dem B-Plan herausgenommen und wieder zur landwirtschaftlichen Nutzfläche (Wiese).
    Zeitnah wollen wir zu einem weiteren Informationsabend am 28.5. um 19:30 im DGH einladen um die o.g. Sachverhalte zu erläutern. Hierzu sind auch der Bürgermeister und der Gemeindevorstand eingeladen.
    Für die Initiativgruppe  „Lang Mauer“

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