Klima-Kollaps und Artensterben: Stoppt den Mäh-Wahn auf öffentlichen Grünflächen!

Petition richtet sich an
Bundesumweltministerium mit den Umweltministerien der Bundesländer

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1.435 von 30.000 für Quorum in Deutschland Deutschland

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Petition richtet sich an: Bundesumweltministerium mit den Umweltministerien der Bundesländer

Gegen die Sommerhitze, für die Artenvielfalt – Lasst das öffentliche Grün leben!

Begründung

Unsere Sommer werden heißer, die Dürren extremer und die globale Artenkrise spitzt sich dramatisch zu. Trotz dieser unübersehbaren Zeichen der Klimaerwärmung rücken städtische und kommunale Rasenmäher in ganz Deutschland im Hochsommer unverändert aus, um die letzten grünen Halme bodennah zu kappen.
Das Ergebnis dieser überholten Grünpflege? Braune, vertrocknete Staubwüsten mitten in unseren Siedlungsräumen. Statt zu kühlen, stauen diese kahlen Flächen die Hitze in den Städten und Gemeinden extrem an und wirken wie gigantische Heizplatten. Damit muss flächendeckend Schluss sein! Wir fordern ein radikales, gesetzlich verankertes Umdenken in der öffentlichen Grünpflege von der Bundesebene bis zur kleinsten Gemeinde.

Warum ein Mäh-Stopp der absolute Klima-Booster für ganz Deutschland ist:
1. Die natürliche Klimaanlage (Hitzeschutz): Hohes Gras und Wildblumenwiesen verdunsten massenhaft Wasser und kühlen die Umgebung sowie den angrenzenden Asphalt aktiv ab. Kurz geschorener, vertrockneter Rasen hingegen verliert jegliche Kühlfunktion und heizt das lokale Mikroklima massiv auf.
2. Die Schwammstadt-Funktion (Hochwasserschutz): Wenn es nach langen Trockenphasen zu Starkregen kommt, kann staubtrockener, ultrakurz gemähter Boden die Wassermassen nicht aufnehmen. Hohes Gras mit tiefen, lebendigen Wurzeln hält den Boden locker und aufnahmefähig – das Wasser versickert dort, wo es fällt, anstatt Kanäle zu überlasten und Keller zu fluten.
3. Lebensraum statt Öko-Wüste (Artenschutz): Jeder radikale Mähvorgang im Sommer vernichtet schlagartig Lebensräume. Tausende Insekten sterben direkt, Vögel und Igel verlieren ihre Nahrungsgrundlage. Ein selteneres, abschnittsweises Mähen holt das Summen und die biologische Vielfalt zurück in unsere Wohnviertel.
4. Geld & CO₂ sparen (Wirtschaftlichkeit): Weniger Mähzyklen bedeuten einen spürbar geringeren Treibstoffverbrauch für schwere kommunale Maschinen, eine Reduktion der CO₂-Emissionen, weniger Arbeitsstunden für ohnehin belastete Bauhöfe und somit einen deutlich klügeren, nachhaltigeren Einsatz von Steuergeldern.

Unsere konkreten Forderungen an den Gesetzgeber:
Wir fordern die Anpassung des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) und der Landesnaturschutzgesetze, um verbindliche Mindeststandards für das Management von öffentlichem Grün festzulegen. Die Bundesländer müssen den Kommunen den rechtlichen Rahmen und die Pflicht vorgeben, folgende Maßnahmen flächendeckend umzusetzen:
 Konsequenter Mäh-Stopp im Hochsommer:
In Zeiten anhaltender Hitze und Dürre im Hochsommer sollte das flächige Mähen von öffentlichen Grünflächen und Wiesen  untersagt werden.(2) Das Verbot dient der Vermeidung von Boden- und Austrocknungsschäden.
(3) Flächen die aus Gründen der Verkehrssicherheit regelmäßig gemäht werden müssen dürfen in diesem Zeitraum nicht tiefer als 7 cm gemäht werden.
 Verbindliche Einführung der Staffel-Mahd: Grünflächen dürfen flächenmäßig nur noch zeitlich und räumlich versetzt gemäht werden, damit dauerhaft Zufluchtsorte und Nahrungsquellen für die Tierwelt erhalten bleiben.
 Höher stehen lassen: Bei regulären Schnitten muss die Schnitthöhe signifikant angehoben werden, damit die Grasnarbe den Boden effektiv beschattet und die Restfeuchtigkeit im Boden hält.
 Mut zur Wildnis und gezielte Transformation: Systematische und langfristige Umwandlung von pflegeintensiven, ökologisch wertlosen Rasenflächen in artenreiche, heimische Wildblumen- und Blühwiesen.

Es ist höchste Zeit für eine moderne, klimaresistente und lebendige Stadt- und Landschaftspflege in ganz Deutschland. Unterschreibe jetzt für den Schutz unserer Arten und ein kühleres Klima vor unserer Haustür!

Quellen:
https://www.zsk.tum.de/fileadmin/w00bqp/www/_my_direct_uploads/Abschlussbericht_Gruene_Plaetze_Muenchen_26Mai2023.pdf
https://www.telepolis.de/article/Maehen-verboten-Warum-hohe-Graeser-Klima-Helden-sind-10389038.html
https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/naturschutz/deutschland/33830.html
https://spreeakademie.de/blog/geld-sparen-vielfalt-schuetzen-wie-kommunale-haushalte-von-weniger-maehen-profitieren/
https://www.deutschlandfunkkultur.de/gruener-rasen-parkanlagen-klima-stadt-100.html

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Anne Wöhlert, Bergheim

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 19.07.2026
Sammlung endet: 18.01.2027
Region: Deutschland
Kategorie: Umwelt

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Neuigkeiten


  • Hallo zusammen,

    ein riesiges Dankeschön an jede und jeden Einzelnen von euch:
    Wir haben gemeinsam die Marke von 1.100 Unterschriften geknackt!

    Das zeigt ganz deutlich: Wir sind viele, die nicht mehr tatenlos zusehen wollen, wie unsere öffentlichen Grünflächen, Straßenränder und Wiesen mitten in der Sommerhitze kahlgeschoren werden.

    Dass ein Umdenken möglich ist, beweisen andere Kommunen bereits eindrucksvoll:
    Die Stadt Bamberg macht es vor! Mit ihrem ökologischen Grünflächenmanagement und ihrer Biodiversitätsstrategie schützt sie Straßenränder und Wiesen, mäht schonend und lässt Lebensräume entstehen. Das Ergebnis? Die Pflanzen- und Insektenvielfalt dort hat sich massiv erhöht – und Bamberg wurde dafür sogar mit dem Bayerischen Biodiversitätspreis ausgezeichnet! 🏆

    https://www.br.de/nachrichten/bayern/bambergs-bluetenreiche-strassenraender-ausgezeichnet,VQHKAOv

    Was dort klappt, muss auch in anderen Städten und Gemeinden zum Standard werden! Genau dafür kämpfen wir.

    Jetzt brauche ich kurz eure Hilfe für den nächsten Meilenstein:

    Um bei Politik und Verwaltungen noch mehr Gewicht zu bekommen, müssen wir unsere Reichweite weiter ausbauen.
    Wenn jeder von euch diese E-Mail oder den Link heute an nur zwei oder drei Bekannte, Arbeitskolleginnen oder in eine WhatsApp-Gruppe weiterleitet, verdoppeln wir unsere Stimmen im Handumdrehen!

    🔗 Hier geht’s direkt zur Petition:

    http://openpetition.org/stopptdenmaehwahn

    So könnt ihr in 1 Minute helfen:

    1. Kopiert den Link und teilt ihn in eurer WhatsApp-Story oder in Gruppen.
    2. Leitet diese Mail an Familie, Freunde oder Nachbarn weiter.
    3. Sprecht mit Bekannten darüber – Bamberg zeigt, dass der Druck aus der Bürgerschaft wirkt!

    Danke für euren großartigen Einsatz und eure Unterstützung für den Naturschutz vor unserer Haustür!

    Herzliche Grüße,

    Anne Wöhlert

Noch kein PRO Argument.

Basiert teilw.auf fehlendem Fachwissen über Ökosysteme. Nach der Mahd treiben "Blumen" wieder aus weil sie Hemikryptophyten sind. Flächen würden verbrachen und Störzeiger wie Solidago und Calamagrostis würden sich ausbreiten. Gräser wie der Glatthafer würden kleine spezialisierte lichtbedürftige Pflanzenarten verdrängen auf die Insekten angewiesen sind. Durch die fehlende Aushagerung werden die Flächen nährstoffreicher und somit artenärmer. Höhere Schnitthöhe verhindert keimen seltener Arten

Warum Menschen unterschreiben

Artenvielfalt erhalten 🤦‍♀️😡

Diese marktliberale Bundesregierung braucht dringend neuen Input! Wenn sich nicht bald etwas gravierend ändert, sehe ich für viele Wildtierarten keine Chance mehr auf Überleben.

Artenerhalt

es ist immer wieder traurig die kurz-gemähten Wiesen zu sehen, die komplett austrocknen und nach ein paar Tagen ist alles braun und tot statt grün, das kann man besser machen, einfach so lassen

Die Erwärmung des Bodens wird bei höherem Aufwuchs signifikant verzögert.

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