Environment

Keine weiteren Baumfällungen im Auerdreieck, Ersatzpflanzungen für bereits gefällte Bäume!

Petition is directed to
Monika Herrmann, Bezirksbürgermeisterin Friedrichshain-Kreuzberg und Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
894 Supporters 493 in Berlin Friedrichshain-Kreuzberg
22% from 2.200 for quorum
  1. Launched 14/06/2021
  2. Time remaining > 10 months
  3. Submission
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Das Auerdreieck in Friedrichshain wird derzeit umgestaltet, finanziert durch das Berliner Programm für Nachhaltige Entwicklung (BENE), den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), die „Strategie Stadtlandschaft“ und durch den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg.

 Geplant sei eine “ökologische Aufwertung“ und eine „Verbesserung der Aufenthaltsqualität“[1], so die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Im Rahmen dieser „ökologischen Aufwertung“ wurden –zur Überraschung der Nachbarschaft- 20 mächtige Bäume gefällt und zahlreiche Büsche entfernt. Anwohner*innen reagierten mit Unverständnis und Empörung.

Im August 2019 kam es zu einer Informationsveranstaltung mit Vertreter*innen[2] des Straßen- und Grünflächenamts, organisiert von Anwohner*innen des Auerdreiecks. Das Grünflächenamt sagte zu, keine weiteren Bäume zu fällen und wies darauf hin, dass laut Gesetz für jeden gefällten Baum eine Ersatzpflanzung erfolgen müsse und die neuen Bäume 5 Jahre lang bewässert würden. Zudem wurde eine Kartographierung des Parks in Aussicht gestellt, die aufzeigt, welche Tier- und Pflanzenarten vorzufinden sind.[3]

Alles nur PR?

Der heutige Stand ist, dass 18 weitere Bäume gefällt werden sollen, davon 14 große gesunde Pappeln, die den Bolzplatz umgeben. Das Grünflächenamt will also nicht Worthalten. Genaue Angaben, wie viele Bäume und Sträucher neu gepflanzt werden gibt es nicht, auch eine Kartographierung des Parks scheint vom Tisch zu sein.

 

[1] Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz vom 01.08.2019: https://www.berlin.de/sen/uvk/presse/pressemitteilungen/2018/pressemitteilung.725993.php

[2] anwesend waren Felix Weisbrich, Leitung des Straßen- und Grünflächenamtes, Birgit Beyer, Leitung Fachbereich Grünflächenamt, Michael Höller Mitarbeiter des Grünflächenamtes

[3] Protokoll Südhang zur Veranstaltung am 17.08.2019: https://suedhang-fhain.de/media/Protokoll_Suedhang_e.V._Auerdreieckveranstaltung_170819_110919.pdf

Reason

Wir fordern

Wir wollen, dass die Bäume erhalten bleiben, denn sie leisten einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Lärmschutz, säubern die Luft, spenden Schatten, bieten Lebensraum und Nahrung für Vögel, Insekten und Kleintiere. Bäume wegen möglichem Grünastbruch in Dürrephasen präventiv zu „fällen oder so stark zurück schneiden, dass die Bäume vermutlich eingehen“ sind für uns keine akzeptablen Lösungsansätze.

Stattdessen sollte man überlegen, wie man den Dürrephasen begegnen kann, um eine Gefährdung durch Grünastbruch zu minimieren. Schon vor zwei Jahren wurde auf der Informationsveranstaltung angekündigt, dass möglicherweise Tiefbrunnen mit Wasserzapfstellen angelegt werden können. Warum steckt man hier immer noch in der “Prüfungsphase“? Wir fordern einen konkreten Plan.

Wir wehren uns außerdem dagegen, dass offensichtlich versucht wird Baumbefürworter*innen und Bolzplatzbenutzer*innen gegeneinander auszuspielen. Angeblich lohne sich die Sanierung des Bolzplatzes nicht, wenn die Pappeln erhalten bleiben, da das „aggressive Wurzelwerk“ den Bolzplatz „zerstöre“[1]. Wir fordern ein Konzept, wie der Bolzplatz saniert werden- und gleichzeitig die Pappeln erhalten werden können. Kann der Bolzplatz vielleicht verlegt oder erhöht gebaut werden, damit die Wurzeln ihn nicht beschädigen? Gibt es zusätzliche Möglichkeiten, um Nutzer*innen vor möglichem Grünastbruch zu schützen?

Außerdem fordern wir adäquate Ausgleichspflanzungen für jeden bereits gefällten Baum, wie im August 2019 zugesagt, sowie eine gesicherte Bewässerung. Großstrauchhecken oder Zierbäume anstelle von großen Bäumen sind nicht hinnehmbar.

Und wir fordern zusätzliche Baum- und Strauchpflanzungen als echte „ökologische Aufwertung“ und Beitrag zum Klimaschutz.

Durch den ersten Protest vor 2 Jahren konnten 6 Bäume gerettet werden, die bereits für die Fällung markiert waren. Mitmachen lohnt sich! Wir können etwas erreichen!

[1] Umgestaltungsplan des Planungsbüros k1: https://mein.berlin.de/text/chapters/11757/?initialSlide=1

Thank you for your support, Nina Rothermel from Berlin
Question to the initiator

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News

  • Liebe Baumliebhaberinnen und Baumliebhaber!

    Zunächst einmal DANKE für Eure Unterstützung der Petition, wir nähern uns der 300-Marke, das ist prima!

    Aber wir müssen weiter am Ball bleiben, für ein Quorum brauchen wir 2200 Unterschriften aus Friedrichshain-Kreuzberg. Erst wenn diese Anzahl erreicht wird, fordert openPetition eine Stellungnahme von den zuständigen Entscheidungsträgern ein.

    Unabhängig vom Quorum, werden wir die politischen Verantwortlichen natürlich zum Handeln (und zu mehr Klimaschutz) auffordern, doch auch dafür sind möglichst viele Unterschriften wichtig. Sie verleihen unserem Anliegen Dringlichkeit und es ist leichter, Druck aufzubauen, wenn wir viele Unterstützer*innen haben!

    Heute ist eine gute Gelegenheit, um unserer... further

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Why people sign

  • 2 days ago

    Weil es mit Bäumen ein toller Bolzplatz ist, ohne…ein trauriger Ort

  • 2 days ago

    je grüner die Städte, um so besser für uns alle und das Klima. Bäume sind Antidepressiva in der Stadt!

  • 3 days ago

    Trees are friends, not enemies

  • 3 days ago

    Weil ich die Pappeln retten will

  • 3 days ago

    Bäume sind wichtig fürs Klima

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