Die Deutsche Bahn plant derzeit die sogenannte „Kleine Pfalzlösung“, womit ein Teil des Ferngüterzugverkehrs zwischen Rotterdam und Genua über die Pfalz umgeleitet werden soll. 42 weitere Güterzüge täglich und davon die Hälfte in der Nacht bedeuten eine unzumutbare Lärmbelästigung der Anwohner entlang der Strecke Ludwigshafen - Speyer – Germersheim – Rülzheim – Jockgrim – Wörth. Die um 1500 % gesteigerte tägliche und insbesondere die nächtliche Ruhestörung durch Güterzüge ist ein Horrorszenario, das die Gesundheit aller Bürger und ganz besonders der Kinder gefährdet. Außerdem verlieren Rülzheim und alle anderen Gemeinden an Wohn- und Lebensqualität, Bahnübergänge sind über den Tag verteilt für Stunden geschlossen, Rettungsfahrzeuge stehen vor geschlossenen Bahnschranken, Gefahrgüter donnern Tag und Nacht mitten durch die Ortschaften, die Immobilien verlieren enorm an Wert, … Dieses Horrorszenario muss verhindert werden.

Begründung

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, bitte setzen Sie mit Ihrer Unterschrift ein Zeichen gegen die menschenverachtenden Visionen der Deutschen Bundesbahn.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Ralf Johannes aus Rülzheim
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  • Sehr geehrte Unterzeichner der Petition,

    nach der Bekanntgabe der Korridorstudie Mittelrhein gab es Erleichterung, dass die Kleine und Große Pfalzlösung ggf. vor dem Aus steht. Da der neue Bundesverkehrswegeplan aber erst Ende dieses / Anfang nächsten Jahres erstellt wird, ist es noch zu früh über eine endgültige Endscheidung zu reflektieren. Evtl. werden dann die Unterschriften noch gebraucht bzw. übergeben.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ralf Johannes

Pro

Ein Sachverhalt wurde bisher viel zu wenig thematisiert. Mit 42 Güterzügen würde die Bahn ihre Kapazität nur äusserst miminimal und keinesfalls zukunftsgerecht erhöhen ,gleichzeitig jedoch würde die Lebensqualität in einer ganzen Region massiv reduziert,ja sogar zerstört. Nur ein nachhaltiges ausbaufähiges Güterverkehrskonzept kann das Ziel sein und zwar ohne die Bürger, wo auch immer, zusätzlich zu belasten Ulrich Roth

Contra

Noch kein CONTRA Argument.