Kinder schützen – Gewalt erkennen – Verantwortung durchsetzen von Andrea Niemayer und Nadine Zwickl

Petition richtet sich an:
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

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  1. Gestartet 27.08.2026
  2. Sammlung noch > 5 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

Wir fordern eine grundlegende Verbesserung des Schutzes von Kindern und Familien bei häuslicher Gewalt, Nachtrennungsgewalt und hochkonflikthaften Trennungen.

Das Kindeswohl muss bei Sorge- und Umgangsentscheidungen tatsächlich an erster Stelle stehen. Kinder müssen altersgerecht, fachgerecht und unabhängig angehört werden. Hinweise auf körperliche, psychische, emotionale oder sexualisierte Gewalt sowie auf Straftaten im Zusammenhang mit kinderpornografischen Inhalten müssen konsequent und fachübergreifend geprüft werden. Die gesamte Familiengeschichte und mögliche Nachtrennungsgewalt müssen berücksichtigt werden.

Gleichzeitig fordern wir eine schnellere und wirksamere Durchsetzung von Kindesunterhalt. Die finanzielle Verantwortung für ein Kind darf nicht dauerhaft beim betreuenden Elternteil verbleiben, wenn der unterhaltspflichtige Elternteil seiner Verantwortung nicht nachkommt.

Wir fordern außerdem eine politische Überprüfung der finanziellen Absicherung von Kindern, damit diese nicht vom Familienstand des betreuenden Elternteils abhängig wird.

Wir wollen keine pauschale Benachteiligung von Vätern oder Müttern. Wir wollen faire, unabhängige und fachlich fundierte Entscheidungen – mit einem klaren Mittelpunkt:

Das Wohl und der Schutz des Kindes.

Begründung

Diese Petition ist wichtig, weil häusliche Gewalt nicht automatisch mit der Trennung endet.

Ich spreche aus eigener Erfahrung. Ich habe selbst erlebt, was häusliche Gewalt bedeutet und wie belastend die Zeit nach einer Trennung sein kann. Was nach außen wie das Ende einer schwierigen Beziehung aussieht, kann für betroffene Mütter und Kinder der Beginn einer neuen Belastung sein. Nach einer Trennung folgen häufig Sorge- und Umgangsverfahren, Gespräche mit Behörden, finanzielle Unsicherheit und die ständige Frage, wie die eigenen Kinder geschützt werden können.

Kinder können Angst, Unsicherheit und psychische Belastungen entwickeln. Gleichzeitig wird ihr Verhalten oder ihr geäußerter Wille nicht immer so betrachtet, wie es notwendig wäre. Ein Kind, das einen Elternteil nicht sehen möchte, darf nicht automatisch als manipuliert betrachtet werden. Gleichzeitig müssen auch mögliche Einflussnahmen fachlich geprüft werden.

Besonders schwerwiegend sind Hinweise auf Gewalt gegen Kinder oder sexualisierte Gewalt. Auch Hinweise auf kinderpornografische Straftaten müssen unverzüglich, unabhängig und fachübergreifend geprüft werden. Ein Verdacht ist keine Verurteilung – aber ein konkreter Verdacht darf auch nicht ignoriert werden.

Ein weiteres großes Problem ist die finanzielle Belastung. Wenn Kindesunterhalt nicht oder nicht regelmäßig gezahlt wird, müssen die Kosten trotzdem getragen werden. Der betreuende Elternteil bleibt mit den finanziellen Folgen häufig allein, während die Verantwortung des unterhaltspflichtigen Elternteils nur schwer oder verzögert durchgesetzt werden kann.

Wir möchten mit dieser Petition niemanden pauschal verurteilen. Wir möchten keine Kinder von ihren Vätern oder Müttern fernhalten. Wir möchten, dass jeder einzelne Fall ganzheitlich, unabhängig und fachlich geprüft wird.

Kinder brauchen Sicherheit, Stabilität, Schutz und Menschen, denen sie vertrauen können.

Kindeswohl darf kein Schlagwort sein. Kinderschutz muss gelebt werden.

Deshalb möchten wir mit dieser Petition eine öffentliche und politische Diskussion anstoßen und Veränderungen erreichen, die Kinder und Familien tatsächlich besser schützen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Nadine Zwickl, Talheim
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 27.08.2026
Sammlung endet: 26.02.2027
Region: Deutschland
Kategorie: Soziales

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Warum Menschen unterschreiben

Ich habe bei meiner Trennung auch motionale und psychische Gewalt erlebt, unter der mein Sohn und ich gelitten haben. Wir hatten keine Unterstützung.

Danke für euren Einsatz ❣️

Kinder müssen geschützt werden!

Weil ich in meiner mehr als 30jährigen Berufserfahrung, viel Gewalt an Kindern oder auch Frauen gesehen und erlebt habe.

Kein Kind sollte Gewalt erleiden!

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