Region: Wuppertal

Königshöhe schützen! Keine Hängebrücke und Seilbahn im Landschaftsschutzgebiet

Petition is addressed to:
Petition an den Rat der Stadt Wuppertal, die Stadtverwaltung und die Verantwortlichen der BUGA 2031

1,469 Signatures

48 %
1,258 from 2,600 for quorum in Wuppertal Wuppertal

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  1. Launched 03/09/2026
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Petition addressed to: Petition an den Rat der Stadt Wuppertal, die Stadtverwaltung und die Verantwortlichen der BUGA 2031

Wir fordern den Rat der Stadt Wuppertal und die Verantwortlichen der BUGA 2031 auf,

  • die geplante Hängebrücke zwischen Königshöhe und Kaiserhöhe nicht zu realisieren;
  • auf eine Seilbahn-Bergstation auf der Königshöhe und die damit verbundenen Eingriffe in das Landschaftsschutzgebiet zu verzichten;
  • das Landschaftsschutzgebiet Königshöhe in seiner bestehenden Funktion und Eigenart zu erhalten;
  • Waldflächen innerhalb des Landschaftsschutzgebiets vor weiteren Eingriffen zu schützen;
  • ökologisch und landschaftsschutzrechtlich verträglichere Alternativen für die BUGA zu prüfen.

Reason

Die Königshöhe ist Teil eines Landschaftsschutzgebiets und erfüllt wichtige Funktionen für Natur, Landschaft, Stadtklima und Naherholung. Gerade der Schutzstatus macht deutlich, dass es sich nicht um eine beliebige Fläche handelt, die ohne Weiteres für eine dauerhafte touristische Großinfrastruktur zur Verfügung steht.

Mit der geplanten Hängebrücke und der Seilbahn soll das Landschaftsschutzgebiet durch neue technische Infrastruktur verändert werden. Die geplante Hängebrücke soll nach den derzeitigen Planungen rund 850 Meter lang werden. Eine derartige Konstruktion würde das Erscheinungsbild der geschützten Landschaft erheblich verändern und wäre weithin sichtbar. Auch die geplante Seilbahn soll dauerhaft betrieben werden und die Königshöhe als Endpunkt erschließen.

Damit stellt sich eine grundsätzliche Frage: Ist es mit dem Schutzgedanken eines Landschaftsschutzgebiets vereinbar, dort dauerhafte Großbauwerke und touristische Infrastruktur zu errichten?

Wir meinen:

  • Der Schutz eines Landschaftsschutzgebiets muss ernst genommen werden.
  • Der Schutzstatus darf nicht zum bloßen Abwägungsfaktor werden
  • Ein Landschaftsschutzgebiet wird ausgewiesen, um bestimmte Landschaften wegen ihrer besonderen Bedeutung für Natur und Landschaft, ihrer Eigenart, Schönheit oder Erholungsfunktion zu schützen.

Unser Grundsatz lautet:

  • Was sich vermeiden lässt, sollte nicht zerstört werden.
  • Das gilt insbesondere für Waldflächen und gewachsene Landschaftsstrukturen.
  • Auch Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen können den Verlust oder die dauerhafte Veränderung eines konkreten geschützten Landschaftsbereichs nicht vollständig ungeschehen machen.

Der Bürgerentscheid von 2022 ist keine Zustimmung zu Hängebrücke und Seilbahn

2022 haben die Wuppertaler Bürgerinnen und Bürger über die grundsätzliche Frage der BUGA-Bewerbung entschieden. Dieser Bürgerentscheid war keine Abstimmung über die konkrete Hängebrücke zwischen Königshöhe und Kaiserhöhe und keine Abstimmung über eine Seilbahn-Bergstation auf der Königshöhe. Die konkreten Projekte und ihre heutige Ausgestaltung wurden erst anschließend weiterentwickelt und geplant. Deshalb ist es demokratisch legitim und notwendig, dass die Bürgerinnen und Bürger heute ihre Meinung zu diesen konkreten Eingriffen äußern. Eine Zustimmung zur BUGA ist nicht automatisch eine Zustimmung zu jedem einzelnen BUGA-Bauprojekt.

Ja zur BUGA – aber nicht auf Kosten des Landschaftsschutzgebiets

Diese Petition richtet sich nicht gegen Wuppertal und nicht grundsätzlich gegen die BUGA 2031. Wir wünschen uns eine BUGA, die Wuppertal langfristig bereichert. Eine Bundesgartenschau kann Natur erlebbar machen, Grünflächen aufwerten, nachhaltige Mobilität fördern und Menschen für den Schutz unserer Umwelt sensibilisieren.

Gerade deshalb sollte sie mit gutem Beispiel vorangehen. Eine BUGA sollte den Wert geschützter Landschaften sichtbar machen – nicht ihre Schutzwürdigkeit durch Großbauwerke infrage stellen.

Wir wünschen uns eine BUGA, die

  • bestehende Natur- und Landschaftsschutzinteressen ernst nimmt,
  • Waldflächen erhält,
  • geschützte Landschaften respektiert,
  • vorhandene Infrastruktur nutzt,
  • nachhaltige Mobilität fördert,

und auch nach 2031 einen langfristigen Mehrwert für Wuppertal schafft.

Wir fordern Alternativen

Die Frage sollte nicht lauten: „Wie können Hängebrücke und Seilbahn auf der Königshöhe verwirklicht werden?“

Sondern: „Wie kann die BUGA 2031 erfolgreich umgesetzt werden, ohne das Landschaftsschutzgebiet Königshöhe durch dauerhafte Großinfrastruktur zu beeinträchtigen?“

Wir fordern deshalb eine ernsthafte Prüfung von Alternativen. Dazu gehören Konzepte, die

  • vorhandene Infrastruktur nutzen,
  • bestehende Wege und Einrichtungen stärken,
  • den öffentlichen Nahverkehr verbessern,
  • Natur- und Landschaftsschutz stärker berücksichtigen,
  • und Eingriffe in das Landschaftsschutzgebiet vermeiden.

Unser Appell

Die BUGA 2031 ist eine große Chance für Wuppertal. Gerade deshalb sollte sie zeigen, dass Stadtentwicklung, Tourismus und Naturschutz miteinander vereinbar sind. Ein Landschaftsschutzgebiet sollte nicht deshalb seinen Schutz verlieren oder erheblich beeinträchtigt werden, weil eine touristische Attraktion an diesem Standort geplant ist.

Die Königshöhe ist auch ohne Hängebrücke und Seilbahn ein wertvoller Ort. Ihr Wert liegt in ihrer Landschaft, ihrem Wald, ihrer Natur und ihrer Bedeutung für die Erholung der Menschen.

Deshalb bitten wir den Rat der Stadt Wuppertal und die Verantwortlichen der BUGA 2031:

  • Schützen Sie das Landschaftsschutzgebiet Königshöhe.
  • Stoppen Sie die Planungen für Hängebrücke und Seilbahn auf der Königshöhe.
  • Prüfen Sie Alternativen außerhalb des geschützten Landschaftsbereichs.

Unterstützen Sie diese Petition!

Für eine BUGA, die Wuppertal bereichert – ohne das Landschaftsschutzgebiet Königshöhe dauerhaft zu beeinträchtigen.

Petition details

Petition started: 03 Sep 2026
Collection ends: 03/02/2027
Region: Wuppertal
Topic: Environment

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News

  • Aktuelle Baumaßnahmen in der Königshöhe: Schutzgebiet in Gefahr!
    In der Königshöhe – einem der wertvollsten Landschaftsschutzgebiete Wuppertals –
    haben Baumaßnahmen begonnen.

    Als Bürgerinitiative sehen wir diese Entwicklungen mit großer Sorge. Ein Landschaftsschutzgebiet ist kein Verhandlungsmasse-Gelände, sondern ein geschützter Rückzugsort für Natur, Tiere und die Menschen unserer Stadt. Es wurde ausgewiesen, um genau das zu tun: Natur zu bewahren, Ökosysteme zu schützen und den Naherholungsraum für ganz Wuppertal zu erhalten.
    Jeder Bagger und jeder Eingriff im Schutzgebiet beschädigt Stück für Stück das, was für Wuppertal im größten Sinne unersetzlich ist: eine intakte, grüne Lunge direkt vor unserer Haustür.

  • Aktuelle Baumaßnahmen in der Königshöhe: Schutzgebiet in Gefahr!

    In der Königshöhe – einem der wertvollsten Landschaftsschutzgebiete Wuppertals –
    haben Baumaßnahmen begonnen.

    Als Bürgerinitiative sehen wir diese Entwicklungen mit großer Sorge. Ein Landschaftsschutzgebiet ist kein Verhandlungsmasse-Gelände, sondern ein geschützter Rückzugsort für Natur, Tiere und die Menschen unserer Stadt. Es wurde ausgewiesen, um genau das zu tun: Natur zu bewahren, Ökosysteme zu schützen und den Naherholungsraum für ganz Wuppertal zu erhalten.
    Jeder Bagger und jeder Eingriff im Schutzgebiet beschädigt Stück für Stück das, was für Wuppertal im größten Sinne unersetzlich ist: eine intakte, grüne Lunge direkt vor unserer Haustür.

Gesunder Wald speichert klimaschädliches CO₂ aus der Luft ab. Denn Bäume lagern bei ihrem Wachstum Kohlenstoff ein. Auch der Waldboden ist ein enormer Kohlenstoffspeicher. . . . Ein großer Teil wird über Humusbildung direkt in den Boden eingelagert, wo er wiederum gehalten wird. Wald, der durch Überhitzung, Abholzung und Befahrung großem Stress ausgesetzt ist, kann … von einer CO₂-Senke zu einer CO₂-Quelle werden.

Ich denke eine Seilbahn kann am Ende auch eine ökologische Möglichkeit sein das Naturschutzgebiet zu bereichern! Schauen wir in die Schweiz oder andere Seilbahngebiete! Es könnten danach wieder „nur Anlieger“ in die Königshöhe mit dem Auto einfahren und somit hätte man eine große Verkehrsberuhigung!(-für Tier und Mensch!) Die Menschen hätten ein interessantes, lehrreiches Ausflugsziel, die Aussicht, das Erlebnis wären naturverbindend und der touristische Nutzen für Wuppertal eindeutig!

Why people sign

um die Umwelt zu schonen
und Wuppertal sollte die Kosten besser für wichtigere Dinge verwenden wie z.B.
Schulen, Turnhallen und Kindergärten

Landschaft Burgholz erhalten !!

Ich möchte das die Tiere geschützt sind. Und wenn da Besucher kommen wird es den Tieren nur schaden.

Keine Fällung so vieler Bäume nur für Kommerz. Natur muss geschützt werden.

Eine Bundesgartenschau soll sich auf den Kern ihrer Aufgabe beziehen und nicht auf architektonische Selbstdarstellung. Wir haben in Wuppertal so viele Areale die für eine Bundesgartenschau geeignet sind. Gerade in der heutigen Zeit sollte man die Kosten sehr im Blick halten.

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